Dieses Kapitel beschreibt ausführlich die Änderungen, welche die Benutzer des grafischen Fedora-Desktops betreffen.
Fedora kommt mit verbesserter Unterstützung für Webcams.
Die Unterstützung folgte auf die Verbesserungen des UVC-Treibers, welche in Fedora 9 eingeführt wurde, für viele Webcams mit dem Windows Vista-kompatibel Logo. Fedora 10 enthält einen neue V4L2-Version von gspca, einem USB-Webcam-Framework mit Unterstützung für viele USB-Webcam-Bridges und Sensoren.
Die Userspace-Unterstützung für Webcams wurde ebenfalls verbessert durch das Hinzufügen von libv4l und dem Aktualisieren aller Anwendungen, welche Webcams benutzen, auf die Benutzung von libv4l. Diese Unterstützung gibt den Anwendungen die herstellerabhängigen und benutzerdefinierten Videoformaten vieler Webcams zu verstehen, speziell vieler Webcams, die durch gspca unterstützt werden.
Für eine Liste mit allen Webcams und Anwendungen, für welche die neue Webcam-Unterstützung von Fedora 10 getestet wurde, ist unter https://fedoraproject.org/wiki/Features/BetterWebcamSupport zu finden. Für eine Liste mit allen Webcams, welche von der Original-Version von gspca unterstützt werden, gehen Sie bitte zur originalen gspca-Website.
http://mxhaard.free.fr/spca5xx.html
Die V4L2-Version von gspca in Fedora 10 unterstützt alls diesen Webcams und noch weitere.
Für Information über den neuen grafischen Boot-Modus, lesen Sie bitte Section 2.6, “Fedora 10 Start-Zeit”.
Neu in Fedora 10 ist das gnome-lirc-properties-Packet, welche ein neues grafisches Frontend für die Konfiguration von LIRC enthält und mit Anwendungen, welches das Protokoll unterstützten, benutzt werden kann. Für mehr Information gehen Sie zu Section 4.1.3, “Unterstützung für Infrarot-Fernbedienung”.
LIRC wird normalerweise für Multimedia-Anwendungen zum Implementieren von Unterstützung für Infrarotfernbedienungen gebraucht und in Rhythmbox und Totem sollte die Verwendung so einfach sein wie Einstecken in den Computer, dann auswählen von in den -Einstellungen. Lesen Sie die Eigenschaftsseite für mehr Information:
Der Bluetooth-Unterstützungsstack, mit dem Namen BlueZ (http://www.bluez.org), wurde in Fedora 10 auf die Version 4.x aktualisiert. Die meisten Änderungen in dieser Version sind für Anwendungsentwickler nützlich, aber Benutzer können von neuen und einfach zu gebrauchenden Assistenten für das Einrichten von Tastaturen, Mäusen und anderen Bluetooth-Geräten Notiz nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit zum Ausschalten des Bluetooth-Adapters in den meisten Laptop durch die Einstellungen. Diese neuen Version wird auch bessere Unterstützung für Audio-Geräte bieten durch PulseAudio.
Der Standard-Bluetooth-Kernel-Treiber wurde auf btusb geändert, welcher die Stromaufnahme im Vergleich mit seinem Vorgänger hci_usb senkt.
Diese Version enthält GNOME 2.24. Für mehr Details lesen Sie bitte:
http://www.gnome.org/start/2.24/
Empathy Instant Messenger ist in dieser Version verfügbar. Er hat Unterstützung für viele Protokolle, inklusive IRC, XMPP (Jabber), Yahoo, MSN und andere über Plugins. Er unterstützt auch Video und Audio im XMPP-Protokoll, für andere Protokolle wird aktiv an der Unterstützung gearbeitet. Empathy benutzt das telepathy-Framework, welches eine Menge von weiteren Plugins bietet:
telepathy-gabble - Jabber/XMPP plugin
telepathy-idle - IRC plugin
telepathy-butterfly - MSN plugin
telepathy-sofiasip - SIP plugin
telepathy-haze - Libpurple (Pidgin)-Bibliotheke Verbindungsmanager stellt Unterstützung für andere Protokolle wie Yahoo bereit
Pidgin ist weiterhin in den Fedora-Software-Repositories verfügbar und ist der Standard für Benutzer, die von vorherigen Fedora-Versionen aktualisieren.
Der GNOME-Anzeige-Verwaltung(gdm) wurde auf den neusten Upstream-Code aktualisiert, welche komplett durch Fedora-Entwickler neugeschrieben wurde. PolicyKit kann benutzt werden, um Neustart und Herunterfahren zu kontrollieren. Das Einstellungswerkzeug gdmsetup fehlt zur Zeit und soll ersetzt werden. Zu Änderungen in der Konfiguration lesen Sie bitte:
Der GStream-Codec-Installationshelfer codeina wurde durch eine PackageKit-basierende Lösung für Fedora 10 ersetzt. Wenn Totem, Rhythmbox oder eine andere GStreamer-Anwendung zur Wiedergabe eines Filmes oder eines Songs ein Plugin benötigen, erscheint ein PackageKit_Dialog, welche dem Benutzer erlaubt nach den benötigten Paket in den konfigurierten Repositories zu suchen.
Mehr Details sind auf der Eigenschafts-Seite verfügbar:
https://fedoraproject.org/wiki/Features/GStreamer_dependencies_in_RPM
Diese Version enthält KDE 4.1.2. Da das Paket kdevelop nicht Teil von KDE 4.1 sind und das Paket kdewebdev nur teilweise (ohne Quanta) in KDE 4.1 enthalten ist, werden die KDE 3.5.10-Versionen dieser Pakete ausgeliefert. Das kdegames3-Paket enthält Spiele, welche noch nicht nach KDE portiert wurden.
http://kde.org/announcements/announce-4.1.2.php
KDE 4.1 ist die neuste Version von KDE 4 und enthält viele neue Eigenschaften, viele Verbesserungen der Bedienbarkeit und Fehlerkorrekturen auf KDE 4.0, der ersten KDE 4-Veröffentlichungsserie. Diese neue Version enthält einen Verzeichnisansichtsapplet (Plasmoid), Verbesserungen von Dolphin und Konqueror und viele neue und verbesserte Anwendungen. KDE 4.1.2 ist eine Fehlerbehebungsversion der KDE 4.1-Veröffentlichungsserie.
Fedora 10 enthält den veralteten KDE 3-Desktop nicht mehr. Es wird die KDE 3-Kompatibilitäts-Entwicklungsplattform mitgeliefert, welche zum Bauen und Laufenlassen von KDE 3-Anwendungen unter KDE 4 oder jeder anderen Desktop-Umgebung benutzt werden kann. Sehen Sie im AbschnittAbschnitt 7.6, „KDE 3-Entwicklungsplattform und Bibliotheken“ nach, um mehr Details über die enthaltenen Komponenten zu erhalten.
Fedora 10 enthält knetworkmanager, welcher mit der Vorversion von NetworkManager 0.7 in Fedora 10 zusammenarbeitet. Da er nicht bereit war für die produktive Nutzung, verwendet das KDE Live-Abbild nm-applet aus NetworkManager-gnome als Ersatz (wie in Fedora 8 und 9). Der gnome-keyring-daemon unterstützt die Sicherung von Passwörtern für diese Verschlüsselungstechnologien. Wenn Sie knetworkmanager ausprobieren wollen, installieren Sie ihn aus dem Repository:
Da der einfache KWin Windowmanager jetzt optional Compositing- und Desktop-Effekte unterstützt, beinhalten die KDE Live-Abbilder nicht länger Compiz/Beryl (seit Fedora 9). Der KWin Compositing/Effekte-Modus ist standardmässig deaktiviert, kann jedoch in wieder aktiviert werden. Compiz (mit KDE 4-Integration) ist verfügbar in den Repositories durch Installation des compiz-kde-Paketes.
Plasma ist älter geworden und die Panel-Konfiguration wurde erweitert. Der neue Panel-Controller macht es einfacher Ihr Panel zu ändert durch direkte visuelle Rückmeldungen. Das Plasma folderview-Applet stellt eine Verzeichnisansicht bereit und erlaubt so das Speicher von Dateien auf dem Desktop. Es ersetzt andere bekannte Icons auf dem Desktop.
Fedora 10 liefert kdepim als 4.1.2 statt 3.5.x.
Die Pakete libkipi, libkexiv2 und libkdcraw wurde durch die KDE 4-Versionen im Paket kdegraphics überholt. Deshalb wurden kipi-plugins, digikam und kphotoalbum auf KDE 4-Versionen aktualisiert.
kpackagekit, ein KDE-Frontend zu PackageKit, ist nun verfügbar. (Es wird vielleicht später als Aktualisierung für Fedora 9 verfügbar gemacht.)
Zusätzlich wurden die folgenden Änderungen gemacht seit Fedora 9, welche zurückportiert wurden für die Fedora 9-Aktualisierungen und auch ein Teil von Fedora 10 sind:
KDE wurde von Version 4.0.3 auf 4.1.2 aktualisiert.
qt und PyQt4 wurde von 4.3 auf 4.4 aktualisiert.
kdewebdev, kdevelop, kdegames3 und die KDE 3-rückwärts-kompatiblen Bibliotheken wurde von KDE 3.5.9 auf 3.5.10 aktualisiert.
QtWebKit ist nun ein Teil des qt-Paketes. Das normale WebKit-qt-Paket ist veraltet.
Das neue Paket qgtkstyle enthält einen Qt 4-Stil, welcher GTK+ für das Zeichnen benutzt, besser Integration von Qt 4- und KDE 4-Anwendungen unter GNOME bietet.
Die phonon-Bibliotheke, welche ein Teil von kdelibs in Fedora 9 war, ist nun ein eigenes Paket. Ein optionales GStreamer-Backend (phonon-backend-gstreamer) ist nun verfügbar, aber das xine-lib-Backend, welches nun im Paket phonon-backend-xine ist, ist immer noch das empfohlene Standard-Backend und benötigt das Paket phonon.
Das kdegames3-Paket stellt nicht mehr länger die Entwicklungsunterstützung für die KDE 3-Version von libkdegames bereit, weil nichts in Fedora ausserhalb von kdegames3 diese Bibliotheke länger benötigt.
Das Paket okteta ist nun ein Teil des Pakets kdeutils .
Das Paket dragonplayer ist nun ein Teil des Pakets kdemultimedia .
Die Pakete kaider wurde umbenannt in Lokalize und sind jetzt Teil von kdesdk.
Das ksirk-Paket würde nach KDE 4 portiert und ist nun ein Teil des kdegames-Pakets.
Das Paket extragear-plasma wurde in kdeplasma-addons umbenannt.
Diese Version von Fedora kommt mit einer weiteren Desktop-Umgebung mit dem Namen LXDE. LXDE ist ein neues Projekt, welche eine schlanke und schnelle Desktop-Umgebung bereitstellt. Sie wurde entwickelt, um besonders ressourcenschonend zu sein. Um die LXDE-Umgebung zu installieren, benutzen Sie Software hinzufügen/entfernen oder führen Sie folgendes aus:
su -c 'yum groupinstall LXDE'
Wenn Sie nur die Basis-Komponente von LXDE brauchen, installieren Sie das Paket lxde-common:
su -c 'yum install lxde-common'
Der Sugar-Desktop kommt von der OLPC-Initiative. Er erlaubt Fedora-Benutzern und Entwicklern das folgende zu tun.
Baut auf einer Zusammenarbeit-Umgebung auf.
Testen Sie Sugar auf einem existierenden System durch Auswählen der Sugar-Umgebung bei den Display-Managern.
Entwickler, welche am Arbeiten an der Sugar-Oberfläche oder am Schreiben von Aktivitäten interessiert sind, erhalten so eine Entwicklungsplattform ohne den Bedarf eines XO-Laptop.
Fedora enthält gnash und swfdec, welches beide Opensource-Implementationen von Flash sind. Wir möchten Sie ermuntern, diese beiden auszuprobieren, bevor Sie Adobes proprietäres Flash-Plugin ausprobieren.
Für Anweisungen zur Installation des Flash Players unter Fedora 10, lesen Sie bitte http://fedoraproject.org/wiki/Flash
Der PC-Lautsprecher ist in Fedora standardmässig aktiviert. Wenn Sie dies nicht wünschen, gibt es zwei Wege um den Ton auszuschalten:
Verringern Sie die Lautstärke auf eine akzeptierbare Lautstärke oder schalten Sie den PC-Lautsprecher im alsamixer mit den Einstellungen für stumm.
Deaktivieren Sie das Lautsprecher-System Ihres PCs systemweit, indem Sie folgende Befehle in der Konsole ausführen:
su -c 'modprobe -r pcspkr' su -c 'echo "install pcspkr :" >> /etc/modprobe.conf'
Dieser Abschnitt enthält Information über die Netzwerkveränderungen unter Fedora.
Das NetworkManager-Applet nm-applet wurde aktualisiert, damit es eine bessere Verbindungsfreigabe durch den Menüpunkt bereitstellt.
Die Verbindungsteilung macht eine einfache Einrichtung eines ad-hoc WLAN-Netzwerkes auf einer Maschine mit Netzwerkverbindung und einer zusätzlichen Wireless-Karte möglich. Falls die Maschine eine primäre Netzwerkverbindung hat (LAN, 3G, zweite Wireless-Karte), ist das Routing so eingestellt, dass Geräte die mit dem ad-hoc WLAN verbunden sind, die Verbindung zum Netzwerk ausserhalb teilen können.
Wenn Sie ein neues WLAN-Netzwerk erstellten, müssen Sie den Namen des Netzwerkes und was für eine Art Wireless-Sicherheit Sie verwenden möchten spezifizieren. NetworkManager stellt dann die Wireless-Karte so ein, dass die als ein ad-hoc WLAN-Node arbeitet und andere sich anmelden können. Das Routing wird zwischen den neuen Netzwerk und den primären Netzwerk eingestellt. DHCP wird zum Zuweisen von IP-Adressen in dem neuen geteilten WLAN-Netzwerk verwendet. DNS-Fragen werden transparent an den Upstream-Namensserver weitergeleitet.
Das Druckmanager (system-config-printer oder ) Benutzerinterface wurde überarbeitet, um freundlicher und in einer Linie mit den modernen Desktop-Anwendungen zu sein. Die system-config-printer-Anwendung muss nicht länger als Root-Benutzer ausgeführt werden.
Andere Änderungen beinhalten:
Die Benutzung des Konfigurationswerkzeug-Fenster wurde vereinfacht. Doppelklick auf ein Druckersymbol öffnet ein Besitz-Dialogfenster. Dies ersetzt das alte Verfahren mit einer Liste von Druckernamen auf der linken Seite und Besitztümer für den ausgewählten Drucker auf der rechten Seite.
Der CPU Bestätigungsdialog wählt den entsprechenden Benutzernamen und erlaubt Änderungen in der Mid-Operation.
Wenn das Konfigurationswerkzeug ausgeführt wird, wird die Liste der Drucker dynamisch aktualisiert.
Alle Druckaufträge für einen spezifischen Drucker, können durch einen Rechtsklick auf das Druckersymbol und der Auswahl von gesehen werden. Um Druckaufträge von verschiedenen Drucker anzusehen, wählen die die gewünschten Drucker zuerst aus, bevor Sie rechtsklicken. Um alle Druckaufträge zu sehen, klicken Sie rechts, ohne einen Drucker auszuwählen.
Das Auftrag-Überwachungstool zeigt eine Nachricht an, wenn ein Job fehlgeschlagen ist. Falls der Drucker angehalten wurde, wird dies in einer Nachricht angezeigt. Eine -Schaltfläche startet den Problemlöser.
Das Auftrags-Überwachungswerkzeug führt nun Proxy Authentifikationen durch. Ein übertragender Auftrag, der Authentifikation vom CUPS-Backend benötigt, zeigt nun einen Authentifikationsdialog an, so dass der Auftrag ausgeführt werden kann.
Der Druckerstatusdialog (für GTK+) gibt nun mehr Rückmeldungen über den Status von Drucker, z.B. Drucker die kein Papier mehr haben, zeigen ein kleines Warnemblem auf ihren Symbol an. Angehaltene Drucker, zeigen ebenfalls ein Emblem an und Drucker die einen Auftrag abgelehnt haben werden in Grau angezeigt, um zu veranschaulichen, dass sie nicht erreichbar sind.
Die folgenden Kapitel enthalten Information über Software-Pakete, die für Fedora 10 wesentliche Änderungen erfahren haben. Um den Zugriff zu vereinfachen, sind sie in den gleichen Gruppen organisiert, die auch im Installationssystem angezeigt werden.
Fedora 10 inklusive Version 2.6 des GNU Image Manipulation-Programms.
Diese neue Version ist entwickelt worden, um mit der vorhergehenden Versionen kompatibel zu sein. So können Drittparteien Plug-Ins und Skripte weiterverwendet werden -- mit einer kleinen Ausnahme: Der enthaltene Script-Fu Scheme Interpreter akzeptiert keine Definitionen ohne Initialwert mehr (welche nicht zum Sprachstandard passen). Skripte im Fedora-Paket sollten dieses Problem nicht haben, aber wenn Sie Skripte von anderen Quellen verwenden, beziehen Sie sich bitte auf die GIMP-Versionshinweise für mehr Details und Lösungsvorschlägen, wie man die Skripte mit diesem Problem reparieren kann:
http://www.gimp.org/release-notes/gimp-2.6.html
Zusätzlich wurde das gimptool-Skript, dass verwendet wird um Drittpartei-Plug-Ins und Skripte zu erstellen und zu installieren, vom gimp auf das gimp-devel -Paket verschoben. Installieren Sie dieses Paket, falls Sie gimptool verwenden möchten.
Die folgenden juristischen Informationen betreffen gewisse Software in Fedora.
Portions Copyright © 2002-2007 Charlie Poole or Copyright © 2002-2004 James W. Newkirk, Michael C. Two, Alexei A. Vorontsov or Copyright © 2000-2002 Philip A. Craig
Dieser Abschnitt enthält Information über die Unterstützung zahlreicher Sprachen unter Fedora.
Lokalisation (Übersetzung) von Fedora wird koordiniert vom Fedora-Übersetzungsprojekt -- http://fedoraproject.org/wiki/L10N
Internationalisierung von Fedora wird gepflegt vom Fedora I18n-Projekt -- http://fedoraproject.org/wiki/I18N
Fedora enthält eine grosse Auswahl an Software, welche in viele Sprachen übersetzt ist. Für eine Liste aller Sprachen schauen Sie sich die Übersetzungsstatistik für Anaconda an, welche eine der Kern-Anwendungen in Fedora ist.
Um langpacks und zusätzliche Sprachen zu installieren, die durch die -Gruppe unterstützt werden, führen Sie bitte den Befehl aus:
su -c 'yum groupinstall
<language>-support'
Im obigen Befehl, <language> isr der aktuelle Spachname, wie assamese, bengali, chinese und so weiter.
SCIM-Benutzer, die von einer früheren Version von Fedora aktualisieren, werden dazu angehalten, das Paket scim-bridge-gtk zu installieren. Es arbeitet gut mit Drittanbieter C++-Anwendungen zusammen, die gegen ältere Versionen von libstdc++ gelinkt sind.
Transifex ist Fedoras Online-Übersetzungswerkzeug zur Vereinfachung der Übersetzungsmitarbeit an entfernt oder unvereinbar gehosteten Projekten. Viele dieser Haupt-Pakete benutzen zum Erhalten der Übersetzungen von einer grossen Anzahl von Mitarbeitern Transifex.
Durch die Kombination von neuen Webwerkzeugen (http://translate.fedoraproject.org) wuchs die Community und bessere Prozesse wurden ermöglicht. Übersetzer können nun direkt durch eine übersetzungsorientierte Web-Schnittstelle an irgendeinem Upstream-Projekt mitarbeiten. Entwickler von Projekten mit keiner existierenden Übersetzer-Gemeinschaft können einfach auf die von Fedora aufgebaute Gruppe für Übersetzungen zurückgreifen. Als Gegenleistung können Übersetzer eine Vielzahl von Projekten, welche in Beziehung zu Fedora stehen, Zugriff erhalten und einfacher an den Übersetzungen mitarbeiten.
Schriftarten für alle verfügbaren Sprachen werden standardmässig auf den Desktop installiert, um eine gute Abdeckung von Standardsprachen zu bieten.
Wenn Sie keine in Asien angesiedelte GTK-bassierte Anwendungen verwenden, werden chinesische Schriftzeichen (wie Chinese Hanzi, Japanese Kanji, oder Korean Hanja) evtl. durch die Mischung von chinesisch, japanische und koreanischen Schriftarten, abhängig von Text, gerendert. Dies geschieht wenn Pango nicht genügend Kontext hat, um herauszufinden welche Sprache verwendet wird. Der augenblickliche Standardfont-Konfigurierer scheint chinesische Fonts zu bevorzugen. Falls Sie normalerweise Japanisch oder Koreanisch verwenden möchten, können Sie das Pango durch die Verwendung der PANGO_LANGUAGE Umgebungsvariablen sagen. Zum Beispiel ...
export PANGO_LANGUAGE=ja
... sagt Pango, dass er es als Japansich rendern soll, wenn es keine anderen Indikatoren gibt.
Das Paket fonts-japanese wurde in japanese-bitmap-fonts unbenannt.
Khmer OS Fonts khmeros-fonts wurde in Fedora hinzugefügt für die Khmer-Abdeckung in dieser Veröffentlichung.
Das un-core-fonts-Paket ersetzt baekmuk-ttf-fonts als neuer standardmässiger Hangul-Font.
Alle Schriftartenänderungen sind unter deren zugeordneten Seiten aufgelistet:
http://fedoraproject.org/wiki/Fonts_inclusion_history#F10
![]() |
Schriftarten in Fedora Linux |
|---|---|
|
Die Schriftarten-SIG (http://fedoraproject.org/wiki/Fonts_SIG) kümmern sich rührend um Fedora Linux-Schriftarten (http://fedoraproject.org/wiki/Fonts). Bitte treten Sie dieser speziellen Interessensgruppe bei, falls Sie Interesse an der Erstellung, Verbesserung, Packaging oder nur eine Schriftart vorschlagen möchten. Jede Hilfe wird gerne gesehen. http://fedoraproject.org/wiki/Joining_the_Fonts_SIG http://fedoraproject.org/wiki/Fonts_and_text-related_creative_tasks http://fedoraproject.org/wiki/Fonts_and_text_quality_assurance |
Es gibt eine neue yum-Gruppe namens input-methods und Eingabemethode für mehrere Sprachen sind nun automatisch installiert. Dies erlaubt das Einschalten der standardmässigen Eingabemethode-Systems und dass die standardmässige Eingabe-Methode für die meisten Sprachen sofort erreichbar ist. Es ordnet auch normale Installationen mit Fedora Live.
Es ist nun möglich, Eingabemethoden während der Ausführung zu starten und zu beenden, dank des neuen imsettings-Frameworks. Die Umgebungsvariable GTK_IM_MODULE wird standardmässig nicht mehr benötigt, aber kann immer noch genutzt werden, um imsettings zu überschreiben.
Eingabemethoden starten nur automatisch auf asiatischen Desktops: Die augenblickliche lokale Liste ist: as, bn, gu, hi, ja, kn, ko, ml, mr, ne, or, pa, si, ta, te, th, ur, vi, zh. Benutzen Sie im-chooser via System+Einstellungen+Personal+Eingabemethoden, um die Eingabemethoden-Verwendung auf Ihren Desktop zu aktivieren oder deaktvieren.
ibus-EingabemethodensystemFedora 10 enthält ibus, eine neue Eingabe-Methoden-System, dass entwickelt wurde um einige Einschränkungen von scim zu umgehen. Es wird vielleicht das standardmässige Eingabe-Methoden-System in Fedora 11.
Es bietet jetzt schon eine Anzahl von Eingabe-Methoden-Engines und Immodules:
ibus-anthy (Japanisch)
ibus-chewing (traditionelles Chinesisch)
ibus-gtk (GTK-Immodule)
ibus-hangul (Koreanisch)
ibus-m17n (Indisch und viele andere Sprachen)
ibus-pinyin (vereinfachtes Chinesisch)
ibus-qt (Qt-Immodule)
ibus-table (chinesisch, etc)
Wir ermuntern Menschen dazu ibus zu installieren, für Ihre Sprache zu testen und Probleme zu melden.
Fedora 10 enthält iok, ein Onscreen virtuelles Keyboard für indische Sprachen, welches eine Eingabe durch Inscript Keymap Layouts und andere 1:1 Key-Mappings erlaubt. Für mehr Informationen sehen Sie bitte auf die Homepage:
Fedora 10 enthält Sortierungsunterstützung für indische Sprachen. Dies unterstützt Fehlerbehebungslisten und die Sortierung dieser Menüs in diesen Sprachen. Diese werden in einer sortierten Reihenfolge repräsentiert, wodurch es einfacher ist die gewünschten Elemente zu finden.
Diese Sprachen werden von diesen Support abgedeckt:
Gujarati
Hindi
Kannada
Kashmiri
Konkani
Maithili
Marathi
Nepalesisch
Punjabi
Sindhi
Telugu