![]() | Neueste Versionshinweise im Internet |
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Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/. |
Dieser Abschnitt deckt Änderungen und wichtige Information über den Kernel 2.6.23 in Fedora 8 ab. Der 2.6.23-Kernel enthält:
Die Tickless-Unterstützung für x86 64 bit-Systeme (32-bit würde früher ergänzt), welche verbessertes Leistungsmanagement bietet.
Einige Elemente des Realtime Kernel Projekt.
Die Kernel spec-Datei heisst nun kernel.spec statt kernel-2.6.spec.
Die Kernel spec-Datei hat neue Makros, die das Kernel kompilieren vereinfachen. Unter http://fedoraproject.org/wiki/Docs/CustomKernel finden sie weitere Informationen.
Der Kernel in Fedora 8 lädt standardmässig keine Module für ISA-Soundkarten. Diese Module können mit dem Kommando modprobe module-name oder einem Eintrag in /etc/modprobe.conf geladen werden. Fügen Sie zum Beispiel für die Creative SoundBlaster AWE64 folgenden Eintrag hinzu:
install snd-sbawe
Diese Distribution basiert auf der 2.6-er Serie des Linux-Kernels. Fedora kann zusätzliche Patches für Erweiterungen, Bugfixes oder weitere Leistungsmerkmale enthalten. Aus diesem Grund kann der Fedora-Kernel nicht Zeile für Zeile identisch mit dem so genannten vanilla kernel von der kernel.org-Webseite sein:
Um eine Liste dieser Patche zu erhalten, laden Sie die Quell-RPM-Pakete herunter und führen Sie folgenden Befehl aus:
rpm -qpl kernel-<version>.src.rpm
Um ein Protokoll der Paketänderungen zu erhalten, führen Sie folgenden Befehl aus:
rpm -q --changelog kernel-<version>
Wenn Sie eine benutzerfreundliche Version des Changelogs benötigen, lesen Sie http://wiki.kernelnewbies.org/LinuxChanges. Ein kurzer und vollständiger Vergleich der Kernel ist unter http://kernel.org/git verfügbar. Die Fedora Version des Kernels basiert auf dem Linus-Baum.
Anpassungen, die für die Fedora Version gemacht wurden, sind unter http://cvs.fedoraproject.org verfügbar.
Fedora 8 enthält die folgenden Kernel-Builds:
Kdump-Kernel zur Verwendung mit kexec/kdump-Möglichkeiten. Vorkonfigurierte Quellen sind im Paket kernel-devel verfügbar.
Der Kernel-PAE ist für 32-bit x86 Systemen mit mehr als 4 GB RAM oder einem Prozessor, der das NX (No eXecute) Feature unterstützt. Dieser Kernel unterstützt Einzel- und Multiprozessorsysteme. Konfigurierte Quellen sind im kernel-PAE-devel Pakete verfügbar.
Virtuelle Gast-Kernel zur Verwendung mit dem Xen-Emulationspaket. Vorkonfigurierte Quellen sind im Paket kernel-xen-devel verfügbar.
Sie können Quellen für alle Kernel-Geschmacksrichtungen gleichzeitig installieren. Die Dateien werden im Verzeichnisbaum /usr/src/kernels/ installiert. Verwenden Sie folgenden Befehl:version[-PAE|-xen|-kdump]-arch/
su -c 'yum install kernel{,-PAE,-xen,-kdump}-devel'
Wählen Sie eine oder mehrere Geschmacksrichtungen, untereinander getrennt durch Kommas und ohne Leerzeichen, wie gewünscht aus. Geben Sie auf Aufforderung das root-Passwort ein.
![]() | x86-Kernel enthält Kdump |
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Der x86_64 und der i686 Kernel ist nun verlagerbar und die kdump Funktionalität ist nun integriert. Der PPC64 braucht dagegen immer noch die Installation des -kdump Kernels. |
![]() | Standard-Kernel bietet SMP |
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Es ist kein separater SMP-Kernel für Fedora auf i386-, x86_64- und ppc64-Architektur in Fedora verfügbar. Multiprozessor wird vom normalen Kernel geliefert |
![]() | Kernel-Unterstützung für PowerPC |
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Es gibt keine Unterstützung für Xen oder kdump für die PowerPC-Architektur in Fedora. PowerPC hat immer noch einen separaten SMP-Kernel. |
Lesen Sie http://kernel.org/pub/linux/docs/lkml/reporting-bugs.html für Information zum Melden von Fehlern im Linux-Kernel. Sie können auch http://bugzilla.redhat.com verwenden, um Fedora-spezifische Fehler zu melden.
Fedora 8 enthält keine Kernel-Quellpakete (kernel-source), die bei älteren Version geliefert wurden. Stattdessen sind vorkonfigurierte Quellen (kernel-devel) verfügbar, wie bereits im Abschnitt über Kernel-Geschmacksrichtungen beschreiben.
![]() | Spezielle Kernel bauen |
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Für Information über die Kernel-Entwicklung und dem Bauen von spezielle Kerneln, besuchen Sie bitte http://fedoraproject.org/wiki/Docs/CustomKernel. |