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Fedora 10

Versionshinweise

 

Fedora Documentation Project

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Rechtlicher Hinweis

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The text of and illustrations in this document are licensed by Red Hat under a Creative Commons Attribution–Share Alike 3.0 Unported license ("CC-BY-SA"). An explanation of CC-BY-SA is available at http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/. The original authors of this document, and Red Hat, designate the Fedora Project as the "Attribution Party" for purposes of CC-BY-SA. In accordance with CC-BY-SA, if you distribute this document or an adaptation of it, you must provide the URL for the original version.
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Linux® is the registered trademark of Linus Torvalds in the United States and other countries.
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All other trademarks are the property of their respective owners.
Zusammenfassung
Wichtige Informationen über diese Fedora-Version

1. Willkommen zu Fedora 10
1.1. Willkommen zu Fedora
1.2. Fedora 10-Übersicht
1.3. Rückmeldungen
2. Was gibt es neues für die Installation und Live-Abbilder
2.1. Installationshinweise
2.2. Fedora-Live-Abbilder
2.3. Hardware-Übersicht
2.4. Architekturspezifische Hinweise
2.5. X-Window-System - Grafiken
2.6. Fedora 10 Start-Zeit
3. Über Multimedia von vorneweg
3.1. Multimedia
4. Was ist für Desktop-Benutzer neu?
4.1. Fedora-Desktop
4.2. Netzwerk
4.3. Drucken
4.4. Pakethinweise
4.5. Internationale Sprach-Unterstützung
5. Was ist neu für Spieler, Wissenschaftler und Amateure
5.1. Spiele und Unterhaltung
5.2. Amateur-Funk
6. Eigenschaften und Korrekturen für Power-Benutzer
6.1. Server-Werkzeuge
6.2. Dateisysteme
7. Was ist für Entwickler neu
7.1. Laufzeit
7.2. Java
7.3. Werkzeuge
7.4. Linux-Kernel
7.5. Embedded-Entwicklung
7.6. KDE 3-Entwicklungsplattform und Bibliotheken
8. Was ist für Systemadministratoren neu
8.1. Sicherheit
8.2. System-Dienste
8.3. Virtualisierung
8.4. Web- und Inhaltsservice
8.5. Samba-Windows-Kompatibilität
8.6. Mail-Server
8.7. Datenbank-Server
8.8. Abwärtskompatibilität
8.9. Aktualisierte Pakte in Fedora 10
8.10. Änderungen an Paketen
9. Juristisches und verschiedenes
9.1. Fedora-Projekt
9.2. Kolophon

1. Willkommen zu Fedora 10

1.1. Willkommen zu Fedora

Fedora ist ein auf linuxbasierendes Betriebssystem und zeigt das Neueste in freier und Opensouce-Software. Fedora ist für jedermann kostenlos, kann modifiziert und vertrieben werden. Es wird von Menschen weltweit erstellt, die als eine Community zusammenarbeiten: dem Fedora-Projekt. Das Fedora-Projekt ist für jedermann offen und jeder ist herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Das Fedora-Projekt ist da, um den Fortschritt von freier, offener Software und Inhalten anzuführen.

Visit to view the latest release notes for Fedora, especially if you are upgrading.

If you are migrating from a release of Fedora older than the immediately previous one, you should refer to older Release Notes for additional information. You can find older Release Notes at http://docs.fedoraproject.org/release-notes/
You can help the Fedora Project community continue to improve Fedora if you file bug reports and enhancement requests. Refer to http://fedoraproject.org/wiki/BugsAndFeatureRequests for more information about bug and feature reporting. Thank you for your participation.
Beachten Sie die folgenden Webseiten für allgemeine Informationen über Fedora.

1.2. Fedora 10-Übersicht

As always, Fedora continues to develop (http://www.fedoraproject.org/wiki/RedHatContributions) and integrate the latest free and open source software (http://www.fedoraproject.org/wiki/Features.) The following sections provide a brief overview of major changes from the last release of Fedora. For more details about other features that are included in Fedora 10, refer to their individual wiki pages that detail feature goals and progress:
Während des ganzen Versionszyklus werden Interviews mit den Entwicklern hinter den Schlüsseleigenschaften veröffentlicht, welche die Hintergrundgeschichte erzählen:
Die folgenden sind die Haupteigenschaften von Fedora 10:
Neue Eigenschaften in dieser Version sind unter anderem:
Eigenschaften für Fedora 10 werden auf der Eigenschaften-Auflistungsseite verfolgt:

1.3. Rückmeldungen

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen ihre Kommentare, Vorschläge und Fehlerberichte der Fedora-Community zur Verfügung zu stellen. Dadurch helfen Sie die Entwicklung von Fedora, Linux und freier Software zu fördern.

1.3.1. Rückmeldung zur Fedora-Software abgeben

To provide feedback on Fedora software or other system elements, please refer to http://fedoraproject.org/wiki/BugsAndFeatureRequests. A list of commonly reported bugs and known issues for this release is available from http://fedoraproject.org/wiki/Bugs/F10Common.

1.3.2. Weitverbreitete Fehler

Keine Software ohne Fehler. Eine der Eigenschaften von freier und Opensource-Software ist die Möglichkeit Fehlerberichte einzureichen, welche beim Beheben von Fehler helfen und die Software verbessern.
Eine Liste mit gewöhnlichen Fehlern wird für jede Version vom Fedora-Projekt verwaltet und ist ein guter Platz zum Starten, wenn Sie ein Problem haben, welches ein Fehler in der Software sein könnte:

1.3.3. Rückmeldung zu den Versionshinweisen abgeben

Wenn Sie denken, die Versionshinweise können auf irgendeine Art und Weise verbessert werden, können Sie Ihre Rückmeldung direkt an die Beat-Schreiber liefern. Hier sind verschiedene Arten, das zu tun:

2. Was gibt es neues für die Installation und Live-Abbilder

2.1. Installationshinweise

Um herauszufinden, wie Fedora installieren können, lesen Sie bitte die Fedora-Installationsanleitung

Refer to http://docs.fedoraproject.org/install-guide/ for full instructions on installing Fedora. If you encounter a problem or have a question during installation that is not covered in these release notes, refer to http://www.fedoraproject.org/wiki/FAQ and http://www.fedoraproject.org/wiki/Bugs/Common.
Anaconda ist der Name des Fedora-Installers. Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit Fehlern und Problemen, die bei der Installation von Fedora 10 mit Anaconda auftreten.

2.1.1. Installationsmedien

Das Fedora-DVD-ISO-Abbild ist eine grosse Datei.

Falls Sie das Fedora DVD ISO-Abbild herunterladen möchten, beachten Sie bitte, dass nicht alle Programm zum Herunterladen mit Dateien grösser als 2 GB arbeiten können.
The programs wget 1.9.1-16 and above, curl, and ncftpget do not have this limitation, and can successfully download files larger than 2 GiB. BitTorrent is another method for downloading large files. For information about obtaining and using the torrent file, refer to http://torrent.fedoraproject.org/.
Anaconda fragt Sie, ob Sie das Installationsmedium prüfen wollen, wenn Install or upgrade an existing system gewählt wurde, beim Starten vom einen nur-Installationsmedium.
Für Fedora Live-Medien, drücken Sie während des Start-Countdown eine Taste, zum Anzeigen des Optionsmenü. Wählen Sie Verify and boot zum Ausführen einer Mediumsprüfung. Installationsmedien können benutzt werden zum Überprüfen von Fedora Live-Medien. Anaconda fragt Sie während der Mediumsprüfung, ob Sie weitere Medien testen wollen neben der, von der Anaconda momentan läuft. Um weitere Medien zu testen, wählen Sie eject zum Auswerfen des eingelegten Datenträger und ersetzen Sie ihn mit dem Medium, welches Sie an dessen Stelle testen wollen.
Führen Sie diesen Test für alle neuen Installations- oder Live-Medien durch.
Das Fedora-Projekt empfiehlt, dass Sie diesen Test ausführen vor der Meldung von installationsbezogenen Fehlern. Viele dieser Fehler beruhen auf nicht fehlerfrei gebrannten CDs oder DVDs.
In wenigen Fällen kann der Prüfprozess benutzbare Datenträger als fehlerhaft bezeichnen. Dieses Resultat tritt auf, wenn die CD-Schreibanwendung kein Padding beinhaltet beim Erzeugen von Datenträgern von ISO-Dateien.

BitTorrent prüft die Datei-Integrität automatisch.

Wenn Sie BitTorrent verwenden, werden alle Dateien, die Sie herunterladen, automatisch verifiziert. Wenn der Download einer Datei abgeschlossen ist, müssen Sie sie nicht prüfen. Wenn Sie jedoch eine CD oder eine DVD gebrannt haben, sollten Sie trotzdem mediacheck verwenden, um die Integrität zu prüfen.
Bevor Sie Fedora installieren, können Sie weitere Test durchführen, indem Sie eine Taste drücken um ins Boot-Menü zu gelangen, dort wählen Sie dann Memory Test. Diese Option startet die eigenständige Speichertest-Software Memtest86 statt Anaconda. Die Speichertests durch Memtest86 werden solange fortgesetzt, bis die Esc-Taste gedrückt wird.
Fedora 10 unterstützt grafische Installationen via FTP oder HTTP. Allerdings muss das Installer-Abbild entweder in den Arbeitsspeicher passen oder auf einem lokalen Speichermedium, wie der Installations-DVD oder dem Live-Medium, verfügbar sein. Aus diesem Grund können nur Systeme, die mehr als 192 MB RAM oder von der Installationsdisk 1 booten die grafische Installation verwenden. Systeme mit 192 MB RAM oder weniger greifen automatisch auf den textbasierten Installer zurück. Wenn Sie es vorziehen, den textbasierten Installer zu verwenden, geben Sie am boot:-Prompt ein.

2.1.2. Änderungen in Anaconda

  • NetworkManager für Netzwerke -- Anaconda benutzt nun NetworkManager für die Konfiguration der Netzwerkschnittstellen während der Installation. Der Hauptbildschirm für die Netzwerk-Konfiguration in Anaconda wurde entfernt. Benutzer werden nur nach Netzwerk-Konfigurationsdetails gefragt, wenn es nötigt ist während der Installation. Die Einstellungen, welche während der Installation benutzt wurden, werden gespeichert.
  • When using netinst.iso to boot the installer, Anaconda defaults to using the Fedora mirrorlist URL as the installation source. The method selection screen no longer appears by default. If you do not wish to use the mirrorlist URL, either add repo=<your installation source> or add askmethod to the installer boot parameters. The askmethod option causes the selection screen to appear as it did in previous releases. To add boot parameters, press the Tab key in the initial boot screen and append any new parameters to the existing list. For more information, refer to the repo= and stage2= descriptions at http://fedoraproject.org/wiki/Anaconda/Options.
2.1.3.1. Starten über PXE von einer .iso
Wenn Sie PXE und ein .iso-Datei eingehängt über NFS als Installationsmedium verwenden wollen, fügen Sie repo=nfs:server:/path/ auf der Kommandozeile hinzu. Die install.img-Datei muss extraiert und/oder platziert werden im Verzeichnis nfs:server:/path/images/.
2.1.3.2. IDE-Gerätenamen
Die Benutzung von /dev/hdX wurde für die Architekturen i386 und x86_64 bei den IDE-Geräten zu /dev/sdX geändert in Fedora 7. Beachten Sie bitte auch die Hinweise über die Wichtigkeit der Bezeichnungen von Geräten für Aktualisierungen von Fedora 7 und früher und Partitionsbeschränkungen.
2.1.3.3. IDE-RAID
Es werden nicht alle IDE-RAID-Controller unterstützt. Falls Ihr RAID-Controller von dmraid noch nicht unterstützt wird, können Sie Festplatten durch Verwendung eines Linux Software-RAIDs zu einem RAID konfigurieren. Die RAID-Funktionen von unterstützten Controllern werden im BIOS des Computers konfiguriert.
2.1.3.4. Mehrere Netzwerkkarten und die PXE-Installation
Bei einigen Servern mit mehreren Netzwerkkarten kann es sein, dass die erste Netzwerkkarte, die das BIOS kennt, nicht eth0 heisst. Dies führt dazu, dass der Installer nicht mehr das selbe Netzwerk benutzt, das er noch bei PXE hatte. Um dieses Verhalten zu beeinflussen, ändern Sie folgendes in der pxelinux.cfg/*-Konfigurationsdatei.
IPAPPEND 2 APPEND ksdevice=bootif
Die obigen Konfigurationsoptionen legen fest, dass der Installer die selben Netzwerkschnittstellen wie das BIOS und PXE benutzt. Sie können auch die folgenden Optionen benutzen:
ksdevice=link
Diese Option beeinflusst den Installer, so dass er das erste Netzwerk-Gerät nutzt, welches mit dem Netzwerk-Switch verbunden ist.
Refer to http://fedoraproject.org/wiki/DistributionUpgrades for detailed recommended procedures for upgrading Fedora.
2.1.4.1. SCSI-Treiber-Partitionseinschränkungen
Während ältere IDE-Geräte bis zu 63 Partitionen pro Gerät unterstützten, sind SCSI-Geräte auf 15 Partitionen pro Gerät limitiert. Anaconda benutzt die neuen libata-Treiber in der gleichen Art wie Fedora und ist so nicht in der Lage, mehr als 15 Partitionen auf einer IDE-Festplatte während des Installations- oder Upgrade-Prozess zu erkennen.
Wenn Sie ein System mit mehr als 15 Partitionen aktualisieren wollen, müssen Sie vielleicht die Festplatte in ein Logical Volume Management (LVM)-System umwandeln. Diese Beschränkung kann Konflikte mit anderen installierten Systemen verursachen, wenn diese LVM nicht unterstützen. Die meisten modernen Linux-Distributionen unterstützen LVM und Treiber sind für andere Betriebssysteme erhältlich.
2.1.4.2. Disk-Partitionen müssen bezeichnet sein
A change in the way that the Linux kernel handles storage devices means that device names such as /dev/hdX or /dev/sdX may differ from the values used in earlier releases. Anaconda solves this problem by relying on partition labels or UUIDs for finding devices. If these are not present, then Anaconda presents a warning indicating that partitions need to be labelled and that the upgrade can not proceed. Systems that use Logical Volume Management (LVM) and the device mapper usually do not require relabeling. One exception is mirrored LVM partitions, where the UUIDs are identical. In that case, the partitions must be labeled.
2.1.4.2.1. Um Festplatten-Partitionsbezeichnungen zu überprüfen
Um die Partition-Beschriftungen anzuzeigen, booten Sie bitte die existierende Fedora-Installation und führen Sie den folgenden Befehl auf der Kommandozeile aus:
/sbin/blkid
Bestätigen Sie, dass jedes Volumen in der Liste einen LABEL=-Eintrag, wie unten gezeigt, besitzt:
/dev/hdd1: LABEL="/boot" UUID="ec6a9d6c-6f05-487e-a8bd-a2594b854406" SEC_TYPE="ext2" TYPE="ext3" 
2.1.4.2.2. Um Festplatten-Partitionsbezeichnungen zu setzen
Für ext2- und ext3-Partitionen ohne Bezeichnung, führen Sie folgenden Befehl aus:
su -c 'e2label /dev/example f7-slash'
Für ein VFAT-Dateisystem benutzen Sie dosfslabel aus dem dosfstools-Paket und für NTFS-Dateisysteme ntfslabel aus dem Paket ntfsprogs.
2.1.4.2.3. Aktualisieren Sie die Dateisystem mount-Einträge
Wenn irgendeine Dateisystem-Bezeichnung hinzugefügt oder geändert wird, dann müssen die Geräte-Eintragungen in /etc/fstab so angepasst werden, dass sie übereinstimmen:
su -c 'cp /etc/fstab /etc/fstab.orig' su -c 'gedit /etc/fstab'
Ein Beispiel für das Einhängen über eine Beschriftung ist:
LABEL=f7-slash / ext3 defaults 1 1
2.1.4.2.4. Aktualisiert den grub.conf Kernel-root-Eintrag
Wenn die Beschriftung für das / (root)-Dateisystem geändert wurde, muss auch der Kernel-Boot-Parameter in der Grub-Konfiguration angepasst werden.
su -c 'gedit /boot/grub/grub.conf'
Eine passende Beispiel-Kernel-GRUB Zeile ist:
kernel /vmlinuz-2.6.20-1.2948.fc6 ro root=LABEL=f7-slash rhgb quiet
2.1.4.2.5. Prüft gemachte Änderungen an Beschriftungen
Wenn Partitionsbeschriftungen angepasst oder die Datei /etc/fstab geändert wurde, stellen Sie mit einem Neustart sicher, dass alle Partitionen normal eingehängt wurden und Sie sich erfolgreich einloggen können. Wenn Sie fertig sind, starten Sie mit dem Installationsmedium neu und starten Sie das Upgrade.
2.1.4.3. Upgrade gegen Neuinstallation
Im Allgemeinen werden Neuinstallationen anstelle von Aktualisierungen empfohlen, insbesondere für Systeme, die Software von Drittherstellern enthalten. Pakete von Drittherstellern, die aus einer früheren Installation stammen, arbeiten in einem aktualisierten Fedora-System möglicherweise nicht wie erwartet. Falls Sie sich trotzdem zu einer Aktualisierung entscheiden, sind folgende Informationen vielleicht hilfreich:
Sichern Sie Ihr System komplett, bevor Sie es aktualisieren. Bewahren Sie insbesondere /etc, /home und eventuell /opt und /usr/local, falls dort angepasste Pakete installiert sind, auf. Ein Multi-Boot-Ansatz, mit einem Klon der alten Installation auf (einer) anderen Partition(en) als Fallback-Lösung, ist eine weitere Alternative. Erzeugen Sie in diesem Fall ein Bootmedium, wie zum Beispiel eine GRUB-Bootdiskette.

Konfigurieren der Sicherungen

Sicherungskopien der Konfigurationen in /etc sind bei der Wiederherstellung von Systemeinstellungen nach einer Neuinstallation ebenfalls hilfreich.
Wenn Sie das Upgrade abgeschlossen haben, führen Sie folgenden Befehl aus:
rpm -qa --last > RPMS_by_Install_Time.txt
Schauen Sie am Ende der Ausgabe nach Paketen, die vor dieser Aktualisierung vorhanden waren. Entfernen oder aktualisieren Sie Pakete aus Fremdanbieter-Repositories oder verfahren Sie mit ihnen nach Bedarf. Einige vorher installierte Pakete sind vielleicht in keinem konfigurierten Repository mehr verfügbar. Um alle diese Pakete aufzulisten, verwenden Sie folgenden Befehl:
su -c 'yum list extras'

2.1.5. Kickstart HTTP-Problem

Wenn Sie eine Kickstart-Konfigurationsdatei über HTTP benutzen, kann das Beziehen der Kickstart-Datei mit einem Fehler abbrechen, welche angibt, dass die Datei nicht empfangen werden kann. Drücken Sie den OK-Knopf mehrere Male ohne eine Änderung vorzunehmen, um den Fehler erfolgreich zu umgehen. Abhilfe können Sie eine andere unterstützte Art zum Beziehen einer Kickstart-Konfiguration benutzen.

2.1.6. Firstboot benötigt das Erstellen einen nicht-root-Benutzers

Die Anwendung Firstboot benötigt das Anlegen einen nicht-root-Benutzers für das System. Dies ist dazu da, da gdm keine Unterstützung mehr bietet zum Anmelden des root-Benutzers am grafischen System.
Wenn eine Netzwerk-Authentifizierungsmechanismus während der Installation gewählt wurde, benötigt Firstboot kein Anlegen eines lokalen nicht-root-Benutzers.

2.2. Fedora-Live-Abbilder

Fedora 10 enthält zusätzlich zu den traditionellen Installationsmedien einige Live-ISO-Medien. Diese ISO-Medien sind startbar und Sie können diese auf CD brennen und Fedora ausprobieren. Die CDs haben auch die Möglichkeit zur später Verwendung und Geschwindigkeitsverbesserung, den Inhalt auf Ihrer Festplatte zu installieren.

2.2.1. Verfügbare Abbilder

Für eine komplette Liste von verfügbaren Spins und Anweisungen zum Gebrauch dieser, sehen Sie bitte unter:

2.2.2. Hinweise für die Verwendung

Um vom Live-Abbild zu starten, legen Sie dieses bitte in Ihr Laufwerk ein und starten Sie den Computer neu. Um sich anzumelden und die Desktop-Umgebung zu nutzen, verwenden Sie bitte den Benutzernamen fedora. Es ist kein Passwort gesetzt. Das GNOME-basierende Live-Abbild meldet Benutzer nach einer Minute automatisch an, so können Sie ihre bevorzugte Sprache vorher wählen. Wenn Sie sich angemeldet haben, und nun die Inhalte des Abbildes auf ihrer Festplatte installieren wollen, drücken Sie einfach das Install to Hard Drive Icon auf Ihrem Desktop.

2.2.3. Überprüfen Sie Ihre Medien

Um Fedora Live-Medien zu prüfen, drücken Sie eine Taste während des Countdowns des Boot-Menüs zum Anzeigen des Menüs. Wählen Sie Überprüfen und starten Sie zum Durchlaufen des Medientest.
Führen Sie diesen Test für alle neuen Live-Medien aus.

2.2.4. Text-Modus-Installation

Sie können ein Installation der Live-Abbilder im Text-Modus unter Verwendung von folgendem Befehl liveinst in der Konsole machen.

2.2.5. Starten von USB

-Ein weiterer Weg diese Live-Abbilder zu benutzen, ist sie auf einen USB-Stick zu speichern. Um dies zu tun, installieren Sie das Paket livecd-tools. Benutzen SieSoftware hinzufügen/entfernen, um nach liveusb-creator zu suchen und zu installieren es oder benutzen Sie yum:
su -c 'yum install liveusb-creator'
Statt des grafischen Werkzeugs, können Sie auch die Kommandozeile-Schnittstelle des Paketes livecd-tools benutzen. Dann führen Sie das livecd-iso-to-disk-Script aus:
/usr/bin/livecd-iso-to-disk /path/to/live.iso /dev/sdb1
Ersetzten Sie /dev/sdb1 mit der Partition, auf welcher Sie das Abbild platzieren wollen.
Dies ist keine zerstörender Prozess; alle Daten, welche Sie auf den USB-Stick haben, werden erhalten.
Eine Windowsversion dieses Werkzeugs ist verfügbar, welche es erlaubt Fedora auszuprobieren oder zu migrieren.

2.2.6. Beständiges Benutzerverzeichnis

Unterstützung für ein bleibendes /home-Verzeichnis während der Rest des Systems stateless ist, wurde zu Fedora 10 hinzugefügt. Dies umfasst Unterstützung für verschlüsselte /home-Verzeichnisse zum Schutz Ihres Systems, wenn Ihr USB-Stick verloren geht oder gestohlen wird. Zur Benutzung dieser Eigenschaft laden Sie das Live-Abbilder herunter und führen Sie folgenden Befehl aus:
livecd-iso-to-disk --home-size-mb 512 /path/to/live.iso /dev/sdb1
Ersetzten Sie /dev/sdb1 mit der Partition, auf welcher Sie das Abbild platzieren wollen.
Ersetzen Sie 512 mit der gewünschten Grösse in Megabyte für ein dauerhaften /home-Verzeichnis. Das Shellskript livecd-iso-to-disk ist im Ordner LiveOS im Hauptverzeichnis des CD-Abbildes gespeichert. Das USB-Medium muss ausreichend Speicherplatz für das Live-Abbild, das /home-Verzeichnis und sonstige Daten, die auf dem Medium gespeichert werden, haben. Standardmässig werden Ihre Daten verschlüsselt und es wird nach einem Passwort gefragt. Wenn Sie ein nichtverschlüsseltes /home-Verzeichnis wünschen, dann können Sie die Option --unencrypted-home angeben.
Beachten Sie, dass weitere Durchläufe von livecd-iso-to-disk das /home-Verzeichnis auf dem USB-Stick erhalten. So lässt es sich auch mit anderen Live-Abbildern benutzen.

2.2.7. Live-USB-Datenerhaltung

Unterstützung, um dauerhaft Änderungen bei Live-Abbildern zu speichern, ist in Fedora 9 und später eingebaut. Der primäre Anwendungsfall ist von einem Fedora-Live-Abbild von einem USB-Gerät zu starten und Änderungen auf dem Gerät zu speichern. Um dies zu erreichen, laden Sie das Fedora-Live-Abbild herunter und führen Sie folgenden Befehl aus:
livecd-iso-to-disk --overlay-size-mb 512 /path/to/live.iso /dev/sdb1
Ersetzten Sie /dev/sdb1 mit der Partition, auf welcher Sie das Abbild platzieren wollen.
Ersetzen Sie 512 mit der gewünschten Grösse in Megabyte für die dauerhaften Daten, oder overlay. Das Shellskript livecd-iso-to-disk ist im Ordner LiveOS im Hauptverzeichnis des CD-Abbildes gespeichert. Das USB-Medium muss ausreichend Speicherplatz für das Live-Abbild, das Overlay und sonstige Daten die auf dem Medium gespeichert werden, haben.

2.2.8. Starten von Fedora Live-Abbilder von USB auf intel-basierender Apple-Hardware

Fedora 10 enthält Unterstützung für das Verschieben von Live-Abbildern in USB-Abbilder und dem Starten dieser auf intel-basierender Apple-Hardware. Anders als die x86-Systeme muss diese Hardware den USB-Stick neuformatieren. Um einen USB-Stick einzurichten, führen Sie folgenden Befehl aus:
/usr/bin/livecd-iso-to-disk --mactel /path/to/live.iso /dev/sdb1
Ersetzten Sie /dev/sdb1 mit der Partition, auf welcher Sie das Abbild platzieren wollen.
Beachten Sie, dass Sie alle anderen Argumente für das livecd-iso-to-disk-Werkzeug, wie oben beschrieben, auch hier benutzen können.

2.2.9. Unterschiede zur normalen Fedora-Installation

Die folgenden Punkte sind verschieden zu einer normalen Fedora-Installation mit den Fedora-Live-Abbildern.
  • Fedora-Live-Abbilder stellen eine Untergruppe der verfügbaren Pakete, welche auf einem regulären DVD-Abbild sind, bereit. Beide Abbilder zeigen jedoch auf das gleiche Repository, welches alle Pakete beinhaltet.
  • Der SSH-Daemon sshd ist standardmässig deaktiviert. SSH ist deaktiviert, weil der Standard-Benutzername auf dem Fedora-Live-Abbild kein Passwort besitzt. Bei der Installation auf die Festplatte jedoch wird das Anlegen eines neuen Benutzers und Passwort gefordert.
  • Fedora-Live-Abbild-Installationen erlauben kein Paket-Auswahl oder Upgrade-Fähigkeit, weil sie das komplette Dateisystem des Mediums auf die Festplatte oder das USB-Gerät kopieren. Nachdem die Installation abgeschlossen ist und das System neu gestartet, können die gewünschten Pakete hinzugefügt oder entfernt werden mit dem Hinzufügen/Entfernen Software-Werkzeug, yum oder einem anderen Software-Verwaltungswerkzeug.
  • Live-Abbilder arbeiten nicht auf der i586-Architektur.

2.3. Hardware-Übersicht

Benutzer fragen oft, ob Fedora eine Hardware-Kompatibilitätsliste (HCL) bereitstellt, dies haben tun wir nicht. Wieso? Es ist eine schwierige und undankbare Arbeit, welche am besten von der Community, welche grösser ist als ein kleine Linux-Distribution, erledigt wird.
Wie auch immer, durch unsere Einstellung gegen nicht-offenen Hardware-Treiber und den Problemen mit der binären Firmware für Hardware, es gibt weitere Informationen, welche das Fedora-Projekt an die Fedora-Benutzer weitergeben will.

2.3.1. Nützliche Hardware-Informationen in diesen Versionshinweisen

2.3.2. Hardware-Einstellung

  • Wenn es proprietär ist, dann kann es nicht in Fedora eingefügt werden.
  • Falls es rechtlich belastet ist, kann es nicht in Fedora eingefügt werden.
  • Falls es das Bundesgesetz der Vereinigten Staaten von Amerika verletzt, kann es nicht in Fedora eingefügt werden.

2.3.3. Was kann ich machen?

  1. Werden Sie aktiv. Sagen Sie Ihren Hardwarehändlern, dass Sie nur freie, Opensource-Treiber und Firmware haben möchten
  2. Use your buying power and only purchase from hardware vendors that support their hardware with open drivers and firmware. Refer to http://www.fsf.org/campaigns/hardware.html for more information.

2.4. Architekturspezifische Hinweise

Dieser Abschnitt bietet Hinweise die speziell für die unterstützten Hardware-Architekturen von Fedora gelten.

2.4.1. Unterstützung für RPM-Multiarchitektur auf 64-bit-Plattformen - x86_64 und ppc64

RPM unterstützt parallele Installationen multipler Architekturen des gleichen Paketes. Es könnte so scheinen, als würde eine Standardpaketliste wie durch rpm -qa Pakete doppelt enthalten, da die Architektur nicht angezeigt wird. Verwenden Sie stattdessen den Befehl repoquery, der Teil des yum-utils-Pakets in Fedora ist, und die Architektur standardmässig anzeigt. Um das Paket yum-utils zu installieren, geben Sie folgenden Befehl ein:
      su -c 'yum install yum-utils'
Um alle Pakete mit ihrer Architektur unter Verwendung von rpm aufzulisten, geben Sie folgenden Befehl ein:
      rpm -qa --queryformat "%{name}-%{version}-%{release}.%{arch}\n"
Diese Einstellung ändert die Standard-Abfrage, welche die Architekturen auflistet. Sie können ihn zu /etc/rpm/macros hinzufügen (für die systemweite Einstellung) oder ~/.rpmmacros (für die benutzerabhängige Einstellung).
      %_query_all_fmt %%{name}-%%{version}-%%{release}.%%{arch}

2.4.2. Besonderheiten in Fedora für x86

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen über Fedora und die x86-Hardwareplattform.
2.4.2.1. Hardware-Anforderungen für x86
Um bestimmte Eigenschaften von Fedora 10 während oder nach der Installation nutzen zu können, müssen Sie unter bestimmten Umständen Einzelheiten anderer Hardware-Komponenten, wie z.B. Ihrer Grafikkarte oder Netzwerkkarte kennen.
2.4.2.1.1. Prozessor und Speicher
Die folgenden CPU-Spezifikationen sind analog den Intel-Prozessoren angegeben. Andere Prozessoren können auch mit Fedora benutzt werden, wie solche von AMD, Cyrix und VIA, da sie kompatibel und ähnlich zu den Intel-Prozessoren sind.
Fedora 10 benötigt einen Intel Pentium oder einen besseren Prozessor und ist optimiert für Pentium 4 und spätere Prozessoren.
  • Empfohlen für Text-Mode: 200 MHz Pentium-Klasse oder schneller.
  • Empfohlen für die Grafik: 400 MHz Pentium II oder schneller.
  • Minimaler RAM-Speicher für Text-Modus: 128 MB
  • Minimaler RAM-Speicher für die Grafik: 196 MB
  • Empfohlener RAM-Speicher die Grafik: 256 MB
2.4.2.1.2. Festplattenplatz
Die kompletten Pakete von der DVD können mehr als 9 GB Plattenplatz belegen. Die endgültige Installationsgrösse hängt von der installierten Version und den während der Installation ausgewählten Paketen ab.Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grösse von /Fedora/base/stage2.img zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
Praktisch gesprochen variiert der zusätzlich benötige Plattenplatz von 90 MB für eine Minimalinstallation bis zu einer Grösse von 175 MB für eine vollständige Installation.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Festplattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.

2.4.3. Besonderheiten in Fedora für x86_64

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen über Fedora und die x86_64-Hardwareplattform.
2.4.3.1. Hardware-Anforderungen für x86_64
Um bestimmte Eigenschaften von Fedora 10 während oder nach der Installation nutzen zu können, müssen Sie unter bestimmten Umständen Einzelheiten anderer Hardware-Komponenten, wie z.B. Ihrer Grafikkarte oder Netzwerkkarte kennen.
2.4.3.1.1. Speicher-Anforderungen für x86_64
  • Minimaler RAM-Speicher für Text-Modus: 256 MB
  • Minimaler RAM-Speicher für die Grafik: 384 MB
  • Empfohlener RAM-Speicher für die Grafik: 512 MB RAM
2.4.3.1.2. Festplattenplatz-Anforderungen für x86_64
Die kompletten Pakete von der DVD können mehr als 9 GB Plattenplatz belegen. Die endgültige Installationsgrösse hängt von der installierten Version und den während der Installation ausgewählten Paketen ab.Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grösse von /Fedora/base/stage2.img zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
Praktisch gesprochen variiert der zusätzlich benötige Plattenplatz von 90 MB für eine Minimalinstallation bis zu einer Grösse von 175 MB für eine vollständige Installation.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Festplattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.

2.4.4. Besonderheiten in Fedora für PPC

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen über Fedora und die PPC (Power PC)-Hardwareplattform.
2.4.4.1. Hardware-Anforderungen für PPC
2.4.4.1.1. Prozessor und Speicher
  • Minimum-CPU: PowerPC G3 / POWER3
  • Fedora 10 unterstützt nur die "New World"-Generation des Apple Power Macintosh, die seit ca. 1999 ausgeliefert wird. Die "Old World"-Maschinen sollten auch laufen, jedoch benötigen sie einen speziellen Bootloader, welche nicht in der Fedora-Distribution enthalten ist.
  • Fedora 10 unterstützt pSeries- und Cell Broadband Engine-Maschinen.
  • Fedora 10 unterstützt nun die Sony PlayStation 3 und Genesi Pegasos II und Efika.
  • Fedora 10 enthält neue Hardware-Unterstützung für P.A. Semiconductor 'Electra' Machinen.
  • Fedora 10 enthält ebenfalls Unterstützung für Terrasoft Solutions Powerstation-Arbeitsstation.
  • Empfohlen für Text-Mode: 233 MHz G3 oder schneller, 128 MB RAM
  • Empfohlen für grafisch: 400 MHz G3 oder schneller, 256 MB RAM.
2.4.4.1.2. Festplattenplatz
Die kompletten Pakete können mehr als 9 GB Plattenplatz belegen. Die unten aufgeführten Anforderungen an Festplattenplatz zeigen den Festplattenplatz, der von Fedora 9 verwendet wird, wenn die Installation abgeschlossen ist. Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grösse von /Fedora/base/stage2.img auf Installationsdisk 1 zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
Praktisch gesprochen variiert der zusätzlich benötige Plattenplatz von 90 MB für eine Minimalinstallation bis zu einer Grösse von 175 MB für eine vollständige Installation.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Festplattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.
2.4.4.2. 4-KB-Seiten auf 64-bit-Maschinen
Nach einem kurzen Experiment mit 64-KB-Seiten in Fedora Core 6, wurde der PowerPC64-Kernel wieder zurück auf 4-KB-Seiten gestellt. Der Installer sollte während eines Upgrades automatisch alle Swap-Partitionen neu formatieren.
2.4.4.3. Die Apple-Tastatur
The Option key on Apple systems is equivalent to the Alt key on the PC. Where documentation and the installer refer to the Alt key, use the Option key. For some key combinations you may need to use the Option key in conjunction with the Fn key, such as Option+Fn+F3 to switch to virtual terminal tty3.
2.4.4.4. Installationshinweise für PPC
Von der Fedora-Installationsdisk 1 kann auf unterstützter Hardware gebootet werden. Zusätzlich befinden sich startbare CD-Abbilder auf dieser Disk im Verzeichnis images/. Diese Abbilder verhalten sich abhängig von Ihrer Hardware unterschiedlich:
  • Auf den meisten Maschinen startet der Boot-Loader automatisch den dazugehörigen 32-bit oder 64-bit-Installer vom Installationsmedium.
  • 64-bit IBM pSeries (POWER4/POWER5), augenblickliches iSeries-Modell -- Nachdem die CD mit OpenFirmware gebootet wurde, sollte der Bootloader yaboot automatisch die 64-Bit-Installationsroutine ausführen.
  • IBM "Legacy" iSeries (POWER4) --So genannte "Legacy" iSeries-Modelle, welche nicht die OpenFirmware nutzen, brauchen ein Start-Abbild, welche im images/iSeries Verzeichnis des Installationsbaums gefunden werden kann.
  • Genesi Pegasos II / Efika 5200B -- Der Fedora-Kernel unterstützt nun Pegasos und Efika ohne Bedarf der Benutzung des "Device Tree Supplement" von powerdeveloper.org. Jedoch bedeutet durch die Lücke im vollen Support für ISO9660 in der Firmware, dass das Starten via yaboot von der CD nicht möglich ist. Booten Sie das 'netboot'-Abbild stattdessen. Entweder von der CD oder über das Netzwerk. Durch die Grösse des Abbildes, müssen Sie die Firmware load-base-Variable setzen, um Dateien auf eine hohe Adresse wie 32 MB anstatt den standardmässigen 4 MB zu laden:
     
    	  setenv load-base 0x2000000
    
    Am OpenFireware-Prompt geben Sie den folgenden Befehl zum Starten der Efika-Aktualisierung, falls nötig, oder der Netzwerk-Abbilder von CD ein:
    	  boot cd: /images/netboot/ppc32.img
    
    Oder vom Netzwerk:
    	  boot eth ppc32.img
    
    Weiterhin muss OpenFirmware auf Pegasos manuell konfiguriert werden, um das installierte Fedora-System startbar zu machen. Setzen Sie hierzu die Umgebungsvariablen boot-device und boot-file entsprechend, um yaboot von der /boot-Partition zu laden. Zum Beispiel benötigt eine Standard-Installation folgendes:
    setenv boot-device hd:0 setenv boot-file /yaboot/yaboot setenv auto-boot? true
    
  • Die Electra-Firmware unterstützt momentan yaboot nicht. Zum Installieren auf Electra, können Sie das ppc64.img-Netboot-Abbild starten. Nach der Installation müssen Sie Firmware manuell konfigurieren zum zum Laden des installierten Kernels und initrd von der /boot Partition. Lesen Sie die Firmware-Dokumentation für weitere Details.
    Beziehen Sie sich auf die Firmware-Dokumentation für weitere Details.
  • Sony PlayStation 3 -- For installation on PlayStation 3, first update to firmware 1.60 or later. The "Other OS" boot loader must be installed into the flash, following the instructions at http://www.playstation.com/ps3-openplatform/manual.html. A suitable boot loader image can be found on Sony's "ADDON" CD, available from ftp://ftp.kernel.org/pub/linux/kernel/people/geoff/cell/.
    Wenn der Boot-Loader installiert ist, sollte die PlayStation 3 fähig sein von einem Fedora-Installationsmedium zu starten. Bitte beachten Sie, dass die Netzwerkinstallation am besten mit NFS arbeitet, weil so weniger Speicher als mit HTTP oder FTP benötigt wird. Die Benutzung der Option text kann den Speicherverbrauch des Installers weiter reduzieren.
    For more info on Fedora and the PlayStation3 or Fedora on PowerPC in general, join the Fedora-PPC mailing list (http://lists.infradead.org/mailman/listinfo/fedora-ppc) or the #fedora-ppc channel on FreeNode (http://freenode.net/.)
  • Network booting -- Mit Netzwerk-Booting können Sie kombinierte Abbilder, die den Kernel der Installationsroutine und die Ramdisk enthalten, im Verzeichnis images/netboot/ des Installationsbaums finden. Diese sind für das Booten vom Netzwerk mit TFTP gedacht, können aber auf vielfache Weise verwendet werden.
    Der yaboot-Loader unterstützt das Starten mittels TFTP für IBM pSeries und Apple Macintosh. Das Fedora-Projekt fördert die Benutzung von yaboot über die netboot-Abbilder.
2.4.4.4.1. Spezielle Pakete für PPC
  • Das ppc64-utils-Paket wurde in einzelne Pakete gespalten, damit es es mit dem Upstream-Paketen(ps3pf-utils, powerpc-utils, powerpc-utils-papr) übereinstimmt. Der mkzimage-Befehl wird nicht mehr länger geliefert, Sie können das wrapper-Skript aus kernel-bootwrapper-Paket benutzen:
    wrapper -i initrd-${KERN_VERSION}.img -o zImage-${KERN_VERSION}.img vmlinuz-${KERN_VERSION}
    

2.5. X-Window-System - Grafiken

Dieses Kapitel enthält Informationen über die X-Windows System-Implementierung, Fedora stellt X.Org bereit.

2.5.1. Änderung der X-Konfiguration

Fedora 10 uses the evdev input driver as standard mouse and keyboard driver for the X server. This driver works with HAL to provide a persistent per-device configuration that allows devices to be added or removed at runtime.

2.5.2. Video-Treiber von Drittanbietern

Sehen Sie bitte auf die Xorg Drittanbieter-Treiber-Seite für detaillierte Anleitung bei der Benutzung von Drittanbietern-Grafiktreiber.

2.6. Fedora 10 Start-Zeit

Fedora 10 enthält mehrere Startzeit-Aktualisierungen, inklusive Änderungen, welche ein schnelleres Starten erlauben und solche am grafischen System.

2.6.1. GRUB

Das GRUB-Menü wird nicht mehr länger angezeigt beim Starten, ausser bei Dual-Boot-Systemen. Um das GRUB-Menü anzuzeigen, drücken Sie die Umschalt-Taste vor dem Laden des Kernels. (Andere Tasten funktionieren auch, aber die Umschalt-Taste ist die sicherste)

2.6.2. Plymouth

Plymouth ist ein grafisches Startprozess, mit seinem Debüt in Fedora 10.
  • Fügen Sie rhgb zu den grub-Befehlen hinzu und Plymouth lädt direkt das entsprechende Plugin für Ihre Hardware.
  • Der grafische Start-Splash-Bildschirm, welcher mit Plymouth kommt, benötigt Kernel-Moduseinstellungs-Treiber, um gut zu arbeiten.Es sind momentan nicht für alle Hardware Kerne-Moduseinstellungs-Treiber verfügbar. Um den grafischen Splash-Nildschirm zu sehen bevor die Treiber verfügbar sind, fügen Sie vga=0x318 zu der Kernel-grub-Befehlszeile hinzu. Dies benutzt vesafb, was nicht zwingend die Auflösung des Bildschrim benutzt, flackern kann oder komisch intergaieren kann mit X. Ohne Kernel-Moduseinstellungstreiber oder vga=0x318 benutzt Plymouth das textbasierende Plugin, welches zwar kein Segen ist, aber arbeitet.
  • Momentan erhalten nur Besitzer einer Radeon R500 oder höher standardmässige Unterstützung der Kernel-Moduseinstellungen. Es wird darangearbeitet, dass auch für R100 und R200 Moduseinstellungen möglich sind. Zusätzlich sind die Intel-Kernel-Moduseinstellungstreiber in Entwicklung, aber standardmässig ausgeschaltet.
  • Der Kenel-Moduseinstellungstreiber ist immer noch in Entwicklung und fehlerhaft. Wenn nur ein schwarzer Bildschirm während des Startens erscheint oder der Bildschirm nur Flimmern anzeigt, dann fügen Sie nomodeset zum Kernel-Boot-Zeile in GRUB zum Deaktivieren der Moduseinstellungen hinzu.
  • Plymouth versteckt die Start-Mitteilungen. Um die Mitteilungen anzuzeigen, drücken Sie bitte die Esc-Taste während des Startes oder schauen Sie sich die Mitteilungen nach dem Start in /var/log/boot.log an. Als Alternative, können Sie rhgb von der Kernelbefehlszeile entfernen und plymouth zeigt alle Start-Mitteilungen. Es gibt auch ein Icon auf dem Anmeldebildschirm, welches das Ansehen der Start-Warnungen ermöglicht.
  • Fedora 10-Systeme starten standardmässig mit der grafischen Umgebung oder Runlevel 5, welche nun im virtuellen Terminal 1 statt im virtuellen Terminal 7 läuft. Text-Terminals (mingetty) starten in den virtuellen Terminals 2 bis 6 und das virtuelle Terminal 7 wird nicht benutzt. Systeme, die standardmässig die Text-Umgebung benutzen, nutzen die Standard-Konfiguration der Text-Terminals in den virtuellen Terminals von 1 bis 6. Auf diesen Systemen platziert startx die grafische Anzeige auf den nächsten verfügbaren virtuellen Terminal, normalerweise 7, wie in den vorherigen Versionen.

2.6.3. Schnelleres Starten

Fedora erhielt einen schneller Start durch Verbesserungen des Startprozesses.
  • Readahead wird parallel zum Startprozess gestartet.
  • Udev scheint langsamer geworden zu sein, aber tatsächlich liest readahead alle Festplatten-Buffer, welche für den Startprozess benötigt werden im Hintergrund und beschleunigt den Startvorgang. Die Erzeugung der readahead-Dateiliste wird monatlich gemacht und kann manuell durch /.readahead_collect angestossen werden. Die Konfigurationsdatei /etc/sysconfig/readahead kann bearbeitet werden, so dass readahead-collector und/oder readahead ausgeschaltet werden.

2.6.4. Kernel-Moduseinstellungen

Kernel-Moduseinstellungen (KMS) kann standardmässig den DRM-Treiber entweder aktivieren oder deaktivieren und er kann während des Startens aktiviert oder deaktiviert werden.
  • Beide Plymouth und der DDX-Treiber erkennen, ob KMS verfügbar ist und aktivieren es. Wenn verfügbar und aktiviert, übernehmen Plymouth und der DDX-Treiber die Vorteile davon.
  • Wenn KMS nicht verfügbar ist oder verfügbar, aber deaktiviert, dann wird Plymouth automatisch auf den Text-Splash zurückgehen und der DDX-Treiber wird automatisch zu den User-Space-Moduseinstellungen wechseln.
  • Erlaubt schnellen Benutzerwechsel, seamless-X-Server-Wechseln und grafische Panik-Nachrichten.

3. Über Multimedia von vorneweg

3.1. Multimedia

Fedora includes applications for assorted multimedia functions, including playback, recording, and editing. Additional packages are available through the Fedora Package Collection software repository. For additional information about multimedia in Fedora, refer to the Multimedia section of the Fedora Project website at http://fedoraproject.org/wiki/Multimedia.

3.1.1. Multimedia-Player

Die Standardinstallation von Fedora enthält Rhythmbox und Totem für die Multimedia-Wiedergabe. Viele weitere Programme sind in den Fedora Repositories verfügbar, darunter das bekannte Paket XMMS und KDEs Amarok. Sowohl GNOME als auch KDE bieten eine Auswahl von Abspielgeräten, die für eine Vielzahl von Formaten verwendet werden können. Um andere Formate zu handhaben, sind zusätzliche Programme von Drittherstellern verfügbar.
Totem, der Standard-Videoplayer für GNOME, hat nun die Fähigkeit zum Wechseln der Backends ohne Rekompilation oder dem Wechseln der Pakete. Zum Installieren der xine-Oberfläche, führen Sie Software hinzufügen/entfernen aus, um totem-xine zu installieren oder führen Sie den folgenden Befehl als aus:
      su -c 'yum install totem-xine'
Um Totem einmal mit der Oberfläche von xine zu starten, führen Sie folgenden Befehl aus:
      su -c 'totem-backend -b xine totem'
Zum Wechseln der Standard-Oberfläche von xine im gesamten System, führen Sie folgenden Befehl aus:
      su -c 'totem-backend -b xine'
Während der Benutzung des xine-Backendes ist es möglich temporär das GStreamer-Backends zu benutzen. Zum Benutzen des GStreamer-Backends führen Sie den folgenden Befehl aus:
      su -c 'totem-backend -b gstreamer'

3.1.2. Ogg und die Formate der Xiph.Org-Foundation

Fedora enthält vollständige Unterstützung für das Ogg-Mediacontainer-Format und die Formate Vorbis, Theora-Video, Speex-Audio sowie das verlustfreie FLAC-Audioformat. Diese frei verfügbaren Formate sind nicht durch Patente oder Lizenzeinschränkungen belastet. Sie bieten mächtige und flexible Alternativen zu verbreiteteren, beschränkten Formaten. Das Fedora-Projekt empfiehlt die Verwendung von Opensource-Formaten anstelle von eingeschränkten Formaten. Für weitere Informationen über diese Formate und deren Verwendung lesen Sie die Webseite der Xiph.Org Foundation unter:

3.1.3. MP3, DVD und andere nicht enthaltene Multimedia-Formate

Fedora cannot include support for MP3 or DVD video playback or recording. The MP3 formats are patented, and the patent holders have not provided the necessary licenses. DVD video formats are patented and equipped with an encryption scheme. The patent holders have not provided the necessary licenses, and the code needed to decrypt CSS-encrypted discs may violate the Digital Millennium Copyright Act, a copyright law of the United States. Fedora also excludes other multimedia software due to patent, copyright, or license restrictions, including Adobe's Flash Player and Real Media's Real Player. For more on this subject, please refer to http://fedoraproject.org/wiki/ForbiddenItems.
Obwohl andere MP3-Optionen für Fedora verfügbar sein könnten, bietet Fluendo nun ein freies MP3-Plugin für Gstreamer, das über die nötigen Patent-Lizenzen für Endbenutzer verfügt. Dieses Plugin aktiviert MP3-Unterstützung in Anwendungen, die das GStreamer-Framework als Backend benutzen. Fedora enthält dieses Plugin aus lizenzrechtlichen Gründen nicht, aber bietet neue Lösungen für ein altes Problem. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten:

3.1.4. Brennen und Zusammenstellen von CDs und DVDs

Die standardmässige Installation von Fedora und der Desktop-Live Version beinhaltet ein Built-In-Feature für das Brennen von CDs und DVDs. Fedora beinhaltet grafische Programme wie z.B. Brasero, GnomeBaker und K3b. Konsolenprogramme beinhaltenwodim, readom und genisoimage. Grafische Programme können unter AnwendungenSound & Video gefunden werden.

3.1.5. Screencasts

Sie können Fedora zum Erzeugen und zur Wiedergabe von screencasts, aufgenommene Desktop-Sitzungen, unter Verwendung freier Technologien verwenden. Die Fedora enthält istanbul, das Screencasts unter Verwendung des Videoformats Theora und byzanz erzeugt. Diese Videos können mit einem der zahlreichen Player wiedergegeben werden, die in Fedora enthalten sind. Das ist der bevorzugte Weg, Screencasts für die Verwendung durch einen Entwickler oder einen Endbenutzer beim Fedora-Projekt einzureichen. Für zusätzliche Anweisungen beziehen Sie sich bitte auf folgende Seite:

3.1.6. Erweiterte Unterstützung durch Plugins

Die meisten der Mediaplayer in Fedora verwenden Plugins, um Unterstützung für weitere Medienformate und Ausgabeformate für Sound hinzuzufügen. Einige verwenden mächtige Backends, wie zum Beispiel gstreamer, um Unterstützung für Medien- und Audioformate zu handhaben. Plugin-Pakete für diese Backends und für einzelne Anwendungen sind in Fedora verfügbar und zusätzliche Plugins von Drittherstellern können verfügbar sein, die noch umfassendere Fähigkeiten hinzufügen.

3.1.7. Unterstützung für Infrarot-Fernbedienung

Eine neue grafische Benutzeroberfläche für LIRC wird von gnome-lirc-properties bereitgestellt. Dies macht es einfacher Infrarot-Fernbedienungen zu konfigurieren und zu verbinden. LIRC wird routinemässig in Multimedia-Anwendungen verwendet, um Unterstützung für Infrarot-Fernbedienungen zu implementieren. Die Verwendung in Rhythmbox und Totem sollte so einfach sein, wie den Remote-Empfänger in den Computer einzustecken und dann Auto-detect in den Infrared Remote Control-EInstellungen auszuwählen.
Falls Sie LIRC schon eingerichtet haben, wird empfohlen die konfigurieren Dateien mit gnome-lirc-properties zu regenerieren. Dies ist erforderlich, damit die meisten Anwendungen unter ihren neuen Einstellungen laufen.
Beziehen Sie sich bitte auf die Eigenschaftsseite für mehr Informationen:

3.1.8. Störungsfreies PulseAudio

Der PulseAudio-Sound-Server wurde neu geschrieben, um zeitbasierte Audio-Planung anstatt des traditionellen Interrupt aufgesetzten Ansatzes. Das ist der Ansatz, der von anderen Systemen wie Apples CoreAudio verwendet wird und den Windows Vista Audio-Untersystemen. Die zeitbasierte Audio-Planung hat mehrere Vorteile, wie z.B. den Energieverbrauch, Minimierung von Drop-Outs und flexiblen Anpassungen der Latenz für die Anwendungen.

3.1.9. SELinux-Verweigerungen in Totem und anderen GStreamer-Anwendungen

Benutzer können SELinux-Verweigerungen während der Benutzung von Totem bekommen oder anderen GStreamer-Anwendungen bei der Wiedergabe von Multimedia-Inhalten. Das SELinux-Troubleshooting-Werkzeug kann ähnliche Ausgaben, wie die folgende, produzieren:
SELinux is preventing gst-install-plu from making the program stack executable.
Diese Situation tritt auf, wenn ältere Versionen von Fluendo MP3-Codecs installiert sind. Zum Lösen dieses Problems, installieren Sie die neuste Version des Fluendo MP3-Decoder-Plugins, welche keinen ausführbaren Stack mehr benötigt.

4. Was ist für Desktop-Benutzer neu?

4.1. Fedora-Desktop

Dieses Kapitel beschreibt ausführlich die Änderungen, welche die Benutzer des grafischen Fedora-Desktops betreffen.

4.1.1. Bessere Webcam-Unterstützung

Fedora kommt mit verbesserter Unterstützung für Webcams.
Die Unterstützung folgte auf die Verbesserungen des UVC-Treibers, welche in Fedora 9 eingeführt wurde, für viele Webcams mit dem Windows Vista-kompatibel Logo. Fedora 10 enthält einen neue V4L2-Version von gspca, einem USB-Webcam-Framework mit Unterstützung für viele USB-Webcam-Bridges und Sensoren.
Die Userspace-Unterstützung für Webcams wurde ebenfalls verbessert durch das Hinzufügen von libv4l und dem Aktualisieren aller Anwendungen, welche Webcams benutzen, auf die Benutzung von libv4l. Diese Unterstützung gibt den Anwendungen die herstellerabhängigen und benutzerdefinierten Videoformaten vieler Webcams zu verstehen, speziell vieler Webcams, die durch gspca unterstützt werden.
For a list of all webcams and applications where Fedora 10's new webcam support has been tested refer to https://fedoraproject.org/wiki/Features/BetterWebcamSupport. For a list of all webcams supported by the original version of gspca refer to the original gspca website.
Die V4L2-Version von gspca in Fedora 10 unterstützt alls diesen Webcams und noch weitere.

4.1.2. Plymouth grafisches Starten

For information about the new graphical boot mode read Abschnitt 2.6, „Fedora 10 Start-Zeit“.

4.1.3. Unterstützung für Infrarot-Fernbedienung

New to Fedora 10 is the gnome-lirc-properties package with a new graphical front-end for configuring LIRC to use with applications supporting the protocol. For more information refer to Abschnitt 4.1.3, „Unterstützung für Infrarot-Fernbedienung“.
LIRC wird normalerweise für Multimedia-Anwendungen zum Implementieren von Unterstützung für Infrarotfernbedienungen gebraucht und in Rhythmbox und Totem sollte die Verwendung so einfach sein wie Einstecken in den Computer, dann auswählen von Auto-detect in den Infrared Remote Control-Einstellungen. Lesen Sie die Eigenschaftsseite für mehr Information:

4.1.4. Bluetooth BlueZ 4.0

The Bluetooth support stack, called BlueZ (http://www.bluez.org,) has been updated to version 4.x in Fedora 10. Most changes in this version are useful for application developers, but users can notice the new, easier to use wizard for setting up keyboards, mice, and other supported Bluetooth devices. There is also the ability to turn-off the Bluetooth adapter on most brands of laptops through the preferences. This new version will also allow better support for audio devices in the future, through PulseAudio.
Der Standard-Bluetooth-Kernel-Treiber wurde auf btusb geändert, welcher die Stromaufnahme im Vergleich mit seinem Vorgänger hci_usb senkt.

4.1.5. GNOME

Diese Version enthält GNOME 2.24. Für mehr Details lesen Sie bitte:
4.1.5.1. Empathy Instantmessenger
Empathy Instant Messenger ist in dieser Version verfügbar. Er hat Unterstützung für viele Protokolle, inklusive IRC, XMPP (Jabber), Yahoo, MSN und andere über Plugins. Er unterstützt auch Video und Audio im XMPP-Protokoll, für andere Protokolle wird aktiv an der Unterstützung gearbeitet. Empathy benutzt das telepathy-Framework, welches eine Menge von weiteren Plugins bietet:
  • telepathy-gabble - Jabber/XMPP plugin
  • telepathy-idle - IRC plugin
  • telepathy-butterfly - MSN plugin
  • telepathy-sofiasip - SIP plugin
  • telepathy-haze - Libpurple (Pidgin)-Bibliotheke Verbindungsmanager stellt Unterstützung für andere Protokolle wie Yahoo bereit
Pidgin ist weiterhin in den Fedora-Software-Repositories verfügbar und ist der Standard für Benutzer, die von vorherigen Fedora-Versionen aktualisieren.
4.1.5.2. GNOME-Anzeige-Verwaltung
Der GNOME-Anzeige-Verwaltung(gdm) wurde auf den neusten Upstream-Code aktualisiert, welche komplett durch Fedora-Entwickler neugeschrieben wurde. PolicyKit kann benutzt werden, um Neustart und Herunterfahren zu kontrollieren. Das Einstellungswerkzeug gdmsetup fehlt zur Zeit und soll ersetzt werden. Zu Änderungen in der Konfiguration lesen Sie bitte:
4.1.5.3. Installationshilfe für Codecs
Der GStream-Codec-Installationshelfer codeina wurde durch eine PackageKit-basierende Lösung für Fedora 10 ersetzt. Wenn Totem, Rhythmbox oder eine andere GStreamer-Anwendung zur Wiedergabe eines Filmes oder eines Songs ein Plugin benötigen, erscheint ein PackageKit_Dialog, welche dem Benutzer erlaubt nach den benötigten Paket in den konfigurierten Repositories zu suchen.
Mehr Details sind auf der Eigenschafts-Seite verfügbar:

4.1.6. KDE

Diese Version enthält KDE 4.1.2. Da das Paket kdevelop nicht Teil von KDE 4.1 sind und das Paket kdewebdev nur teilweise (ohne Quanta) in KDE 4.1 enthalten ist, werden die KDE 3.5.10-Versionen dieser Pakete ausgeliefert. Das kdegames3-Paket enthält Spiele, welche noch nicht nach KDE portiert wurden.
KDE 4.1 ist die neuste Version von KDE 4 und enthält viele neue Eigenschaften, viele Verbesserungen der Bedienbarkeit und Fehlerkorrekturen auf KDE 4.0, der ersten KDE 4-Veröffentlichungsserie. Diese neue Version enthält einen Verzeichnisansichtsapplet (Plasmoid), Verbesserungen von Dolphin und Konqueror und viele neue und verbesserte Anwendungen. KDE 4.1.2 ist eine Fehlerbehebungsversion der KDE 4.1-Veröffentlichungsserie.
Fedora 10 does not include the legacy KDE 3 Desktop. It does include a compatibility KDE 3 Development Platform, which can be used to build and run KDE 3 applications within KDE 4 or any other desktop environment. Refer to the Abschnitt 7.6, „KDE 3-Entwicklungsplattform und Bibliotheken“ section for more details about what is included.
Fedora 10 enthält knetworkmanager, welcher mit der Vorversion von NetworkManager 0.7 in Fedora 10 zusammenarbeitet. Da er nicht bereit war für die produktive Nutzung, verwendet das KDE Live-Abbild nm-applet aus NetworkManager-gnome als Ersatz (wie in Fedora 8 und 9). Der gnome-keyring-daemon unterstützt die Sicherung von Passwörtern für diese Verschlüsselungstechnologien. Wenn Sie knetworkmanager ausprobieren wollen, installieren Sie ihn aus dem Repository:
Da der einfache KWin Windowmanager jetzt optional Compositing- und Desktop-Effekte unterstützt, beinhalten die KDE Live-Abbilder nicht länger Compiz/Beryl (seit Fedora 9). Der KWin Compositing/Effekte-Modus ist standardmässig deaktiviert, kann jedoch in systemsettings wieder aktiviert werden. Compiz (mit KDE 4-Integration) ist verfügbar in den Repositories durch Installation des compiz-kde-Paketes.
4.1.6.1. Erweiterungen
  • Plasma ist älter geworden und die Panel-Konfiguration wurde erweitert. Der neue Panel-Controller macht es einfacher Ihr Panel zu ändert durch direkte visuelle Rückmeldungen. Das Plasma folderview-Applet stellt eine Verzeichnisansicht bereit und erlaubt so das Speicher von Dateien auf dem Desktop. Es ersetzt andere bekannte Icons auf dem Desktop.
4.1.6.2. Änderungen an Paketen und Anwendungen
  • Fedora 10 liefert kdepim als 4.1.2 statt 3.5.x.
  • Die Pakete libkipi, libkexiv2 und libkdcraw wurde durch die KDE 4-Versionen im Paket kdegraphics überholt. Deshalb wurden kipi-plugins, digikam und kphotoalbum auf KDE 4-Versionen aktualisiert.
  • kpackagekit, ein KDE-Frontend zu PackageKit, ist nun verfügbar. (Es wird vielleicht später als Aktualisierung für Fedora 9 verfügbar gemacht.)
Zusätzlich wurden die folgenden Änderungen gemacht seit Fedora 9, welche zurückportiert wurden für die Fedora 9-Aktualisierungen und auch ein Teil von Fedora 10 sind:
  • KDE wurde von Version 4.0.3 auf 4.1.2 aktualisiert.
  • qt und PyQt4 wurde von 4.3 auf 4.4 aktualisiert.
  • kdewebdev, kdevelop, kdegames3 und die KDE 3-rückwärts-kompatiblen Bibliotheken wurde von KDE 3.5.9 auf 3.5.10 aktualisiert.
  • QtWebKit ist nun ein Teil des qt-Paketes. Das normale WebKit-qt-Paket ist veraltet.
  • Das neue Paket qgtkstyle enthält einen Qt 4-Stil, welcher GTK+ für das Zeichnen benutzt, besser Integration von Qt 4- und KDE 4-Anwendungen unter GNOME bietet.
  • Die phonon-Bibliotheke, welche ein Teil von kdelibs in Fedora 9 war, ist nun ein eigenes Paket. Ein optionales GStreamer-Backend (phonon-backend-gstreamer) ist nun verfügbar, aber das xine-lib-Backend, welches nun im Paket phonon-backend-xine ist, ist immer noch das empfohlene Standard-Backend und benötigt das Paket phonon.
  • Das kdegames3-Paket stellt nicht mehr länger die Entwicklungsunterstützung für die KDE 3-Version von libkdegames bereit, weil nichts in Fedora ausserhalb von kdegames3 diese Bibliotheke länger benötigt.
  • Das Paket okteta ist nun ein Teil des Pakets kdeutils .
  • Das Paket dragonplayer ist nun ein Teil des Pakets kdemultimedia .
  • Die Pakete kaider wurde umbenannt in Lokalize und sind jetzt Teil von kdesdk.
  • Das ksirk-Paket würde nach KDE 4 portiert und ist nun ein Teil des kdegames-Pakets.
  • Das Paket extragear-plasma wurde in kdeplasma-addons umbenannt.

4.1.7. LXDE

Diese Version von Fedora kommt mit einer weiteren Desktop-Umgebung mit dem Namen LXDE. LXDE ist ein neues Projekt, welche eine schlanke und schnelle Desktop-Umgebung bereitstellt. Sie wurde entwickelt, um besonders ressourcenschonend zu sein. Um die LXDE-Umgebung zu installieren, benutzen Sie Software hinzufügen/entfernen oder führen Sie folgendes aus:
su -c 'yum groupinstall LXDE'
Wenn Sie nur die Basis-Komponente von LXDE brauchen, installieren Sie das Paket lxde-common:
su -c 'yum install lxde-common'

4.1.8. Sugar-Oberfläche

Der Sugar-Desktop kommt von der OLPC-Initiative. Er erlaubt Fedora-Benutzern und Entwicklern das folgende zu tun.
  • Baut auf einer Zusammenarbeit-Umgebung auf.
  • Testen Sie Sugar auf einem existierenden System durch Auswählen der Sugar-Umgebung bei den Display-Managern.
  • Entwickler, welche am Arbeiten an der Sugar-Oberfläche oder am Schreiben von Aktivitäten interessiert sind, erhalten so eine Entwicklungsplattform ohne den Bedarf eines XO-Laptop.

4.1.9. Webbrowser

4.1.9.1. Aktivieren des Flash-Plugin
Fedora enthält gnash und swfdec, welches beide Opensource-Implementationen von Flash sind. Wir möchten Sie ermuntern, diese beiden auszuprobieren, bevor Sie Adobes proprietäres Flash-Plugin ausprobieren.
For more information on Flash in Fedora, including installation tips and known problems, visit http://fedoraproject.org/wiki/Flash.
4.1.9.2. PC-Lautsprecher deaktivieren
Der PC-Lautsprecher ist in Fedora standardmässig aktiviert. Wenn Sie dies nicht wünschen, gibt es zwei Wege um den Ton auszuschalten:
  • Verringern Sie die Lautstärke auf eine akzeptierbare Lautstärke oder schalten Sie den PC-Lautsprecher im alsamixer mit den Einstellungen für PC-Lautsprecher stumm.
  • Deaktivieren Sie das Lautsprecher-System Ihres PCs systemweit, indem Sie folgende Befehle in der Konsole ausführen:
    	    su -c 'modprobe -r pcspkr' su -c 'echo "install pcspkr :" >> /etc/modprobe.conf'
    

4.2. Netzwerk

Dieser Abschnitt enthält Information über die Netzwerkveränderungen unter Fedora.

4.2.1. Drahtlose Verbindungsteilung

Das NetworkManager-Applet nm-applet wurde aktualisiert, damit es eine bessere Verbindungsfreigabe durch den Menüpunkt Create New Wireless Network bereitstellt.
Die Verbindungsteilung macht eine einfache Einrichtung eines ad-hoc WLAN-Netzwerkes auf einer Maschine mit Netzwerkverbindung und einer zusätzlichen Wireless-Karte möglich. Falls die Maschine eine primäre Netzwerkverbindung hat (LAN, 3G, zweite Wireless-Karte), ist das Routing so eingestellt, dass Geräte die mit dem ad-hoc WLAN verbunden sind, die Verbindung zum Netzwerk ausserhalb teilen können.
Wenn Sie ein neues WLAN-Netzwerk erstellten, müssen Sie den Namen des Netzwerkes und was für eine Art Wireless-Sicherheit Sie verwenden möchten spezifizieren. NetworkManager stellt dann die Wireless-Karte so ein, dass die als ein ad-hoc WLAN-Node arbeitet und andere sich anmelden können. Das Routing wird zwischen den neuen Netzwerk und den primären Netzwerk eingestellt. DHCP wird zum Zuweisen von IP-Adressen in dem neuen geteilten WLAN-Netzwerk verwendet. DNS-Fragen werden transparent an den Upstream-Namensserver weitergeleitet.

4.3. Drucken

Das Druckmanager (system-config-printer oder SystemAdministrationDrucken) Benutzerinterface wurde überarbeitet, um freundlicher und in einer Linie mit den modernen Desktop-Anwendungen zu sein. Die system-config-printer-Anwendung muss nicht länger als Root-Benutzer ausgeführt werden.
Andere Änderungen beinhalten:
  • Die Benutzung des Konfigurationswerkzeug-Fenster wurde vereinfacht. Doppelklick auf ein Druckersymbol öffnet ein Besitz-Dialogfenster. Dies ersetzt das alte Verfahren mit einer Liste von Druckernamen auf der linken Seite und Besitztümer für den ausgewählten Drucker auf der rechten Seite.
  • Der CPU Bestätigungsdialog wählt den entsprechenden Benutzernamen und erlaubt Änderungen in der Mid-Operation.
  • Wenn das Konfigurationswerkzeug ausgeführt wird, wird die Liste der Drucker dynamisch aktualisiert.
  • Alle Druckaufträge für einen spezifischen Drucker, können durch einen Rechtsklick auf das Druckersymbol und der Auswahl von View Print Queue gesehen werden. Um Druckaufträge von verschiedenen Drucker anzusehen, wählen die die gewünschten Drucker zuerst aus, bevor Sie rechtsklicken. Um alle Druckaufträge zu sehen, klicken Sie rechts, ohne einen Drucker auszuwählen.
  • The job monitoring tool displays a message when a job has failed. The message indicates whether the printer has been stopped as a result. A Diagnose button starts the trouble-shooter.
  • Das Auftrags-Überwachungswerkzeug führt nun Proxy Authentifikationen durch. Ein übertragender Auftrag, der Authentifikation vom CUPS-Backend benötigt, zeigt nun einen Authentifikationsdialog an, so dass der Auftrag ausgeführt werden kann.
  • Der Druckerstatusdialog (für GTK+) gibt nun mehr Rückmeldungen über den Status von Drucker, z.B. Drucker die kein Papier mehr haben, zeigen ein kleines Warnemblem auf ihren Symbol an. Angehaltene Drucker, zeigen ebenfalls ein Emblem an und Drucker die einen Auftrag abgelehnt haben werden in Grau angezeigt, um zu veranschaulichen, dass sie nicht erreichbar sind.

4.4. Pakethinweise

Die folgenden Kapitel enthalten Information über Software-Pakete, die für Fedora 10 wesentliche Änderungen erfahren haben. Um den Zugriff zu vereinfachen, sind sie in den gleichen Gruppen organisiert, die auch im Installationssystem angezeigt werden.

4.4.1. GIMP

Fedora 10 inklusive Version 2.6 des GNU Image Manipulation-Programms.
Diese neue Version ist entwickelt worden, um mit der vorhergehenden Versionen kompatibel zu sein. So können Drittparteien Plug-Ins und Skripte weiterverwendet werden -- mit einer kleinen Ausnahme: Der enthaltene Script-Fu Scheme Interpreter akzeptiert keine Definitionen ohne Initialwert mehr (welche nicht zum Sprachstandard passen). Skripte im Fedora-Paket sollten dieses Problem nicht haben, aber wenn Sie Skripte von anderen Quellen verwenden, beziehen Sie sich bitte auf die GIMP-Versionshinweise für mehr Details und Lösungsvorschlägen, wie man die Skripte mit diesem Problem reparieren kann:
Zusätzlich wurde das gimptool-Skript, dass verwendet wird um Drittpartei-Plug-Ins und Skripte zu erstellen und zu installieren, vom gimp auf das gimp-devel -Paket verschoben. Installieren Sie dieses Paket, falls Sie gimptool verwenden möchten.
Die folgenden juristischen Informationen betreffen gewisse Software in Fedora.
Portions Copyright © 2002-2007 Charlie Poole or Copyright © 2002-2004 James W. Newkirk, Michael C. Two, Alexei A. Vorontsov or Copyright © 2000-2002 Philip A. Craig

4.5. Internationale Sprach-Unterstützung

Dieser Abschnitt enthält Information über die Unterstützung zahlreicher Sprachen unter Fedora.

4.5.1. Sprachabdeckung

Fedora enthält eine grosse Auswahl an Software, welche in viele Sprachen übersetzt ist. Für eine Liste aller Sprachen schauen Sie sich die Übersetzungsstatistik für Anaconda an, welche eine der Kern-Anwendungen in Fedora ist.
4.5.1.1. Sprach-Unterstützungsinstallation
Um langpacks und zusätzliche Sprachen zu installieren, die durch die Sprachen-Gruppe unterstützt werden, führen Sie bitte den Befehl aus:
	su -c 'yum groupinstall <language>-support'
Im obigen Befehl, <language> isr der aktuelle Spachname, wie assamese, bengali, chinese und so weiter.
SCIM-Benutzer, die von einer früheren Version von Fedora aktualisieren, werden dazu angehalten, das Paket scim-bridge-gtk zu installieren. Es arbeitet gut mit Drittanbieter C++-Anwendungen zusammen, die gegen ältere Versionen von libstdc++ gelinkt sind.
4.5.1.2. Transifex
Transifex ist Fedoras Online-Übersetzungswerkzeug zur Vereinfachung der Übersetzungsmitarbeit an entfernt oder unvereinbar gehosteten Projekten. Viele dieser Haupt-Pakete benutzen zum Erhalten der Übersetzungen von einer grossen Anzahl von Mitarbeitern Transifex.
Through a combination of new web tools (http://translate.fedoraproject.org), community growth, and better processes, translators can contribute directly to any upstream project through one translator-oriented web interface. Developers of projects with no existing translation community can easily reach out to Fedora's established community for translations. In turn, translators can reach out to numerous projects related to Fedora to easily contribute translations.

4.5.2. Schriftarten

Schriftarten für alle verfügbaren Sprachen werden standardmässig auf den Desktop installiert, um eine gute Abdeckung von Standardsprachen zu bieten.
4.5.2.1. Standardmässige Sprache für Han-Vereinheitlichung
Wenn Sie keine in Asien angesiedelte GTK-bassierte Anwendungen verwenden, werden chinesische Schriftzeichen (wie Chinese Hanzi, Japanese Kanji, oder Korean Hanja) evtl. durch die Mischung von chinesisch, japanische und koreanischen Schriftarten, abhängig von Text, gerendert. Dies geschieht wenn Pango nicht genügend Kontext hat, um herauszufinden welche Sprache verwendet wird. Der augenblickliche Standardfont-Konfigurierer scheint chinesische Fonts zu bevorzugen. Falls Sie normalerweise Japanisch oder Koreanisch verwenden möchten, können Sie das Pango durch die Verwendung der PANGO_LANGUAGE Umgebungsvariablen sagen. Zum Beispiel ...
	export PANGO_LANGUAGE=ja
... sagt Pango, dass er es als Japansich rendern soll, wenn es keine anderen Indikatoren gibt.
4.5.2.2. japanisch
Das Paket fonts-japanese wurde in japanese-bitmap-fonts unbenannt.
4.5.2.3. Khmer
Khmer OS Fonts khmeros-fonts wurde in Fedora hinzugefügt für die Khmer-Abdeckung in dieser Veröffentlichung.
4.5.2.4. koreanisch
Das un-core-fonts-Paket ersetzt baekmuk-ttf-fonts als neuer standardmässiger Hangul-Font.
4.5.2.5. Komplette Liste der Änderungen
Alle Schriftartenänderungen sind unter deren zugeordneten Seiten aufgelistet:

Schriftarten in Fedora Linux

The Fonts SIG (http://fedoraproject.org/wiki/Fonts_SIG) takes loving care of Fedora Linux fonts (http://fedoraproject.org/wiki/Fonts). Please join this special interest group if you are interested in creating, improving, packaging, or just suggesting a font. Any help is appreciated.

4.5.3. Eingabemethoden

Es gibt eine neue yum-Gruppe namens input-methods und Eingabemethode für mehrere Sprachen sind nun automatisch installiert. Dies erlaubt das Einschalten der standardmässigen Eingabemethode-Systems und dass die standardmässige Eingabe-Methode für die meisten Sprachen sofort erreichbar ist. Es ordnet auch normale Installationen mit Fedora Live.
4.5.3.1. im-chooser und imsettings
Es ist nun möglich, Eingabemethoden während der Ausführung zu starten und zu beenden, dank des neuen imsettings-Frameworks. Die Umgebungsvariable GTK_IM_MODULE wird standardmässig nicht mehr benötigt, aber kann immer noch genutzt werden, um imsettings zu überschreiben.
Input methods only start by default on desktops running in an Asian locale. The current locale list is: as, bn, gu, hi, ja, kn, ko, ml, mr, ne, or, pa, si, ta, te, th, ur, vi, zh. Use im-chooser via System+Preferences+Personal+Input method to enable or disable input method usage on your desktop.
4.5.3.2. Neues ibus-Eingabemethodensystem
Fedora 10 enthält ibus, eine neue Eingabe-Methoden-System, dass entwickelt wurde um einige Einschränkungen von scim zu umgehen. Es wird vielleicht das standardmässige Eingabe-Methoden-System in Fedora 11.
Es bietet jetzt schon eine Anzahl von Eingabe-Methoden-Engines und Immodules:
  • ibus-anthy (Japanisch)
  • ibus-chewing (traditionelles Chinesisch)
  • ibus-gtk (GTK-Immodule)
  • ibus-hangul (Koreanisch)
  • ibus-m17n (Indisch und viele andere Sprachen)
  • ibus-pinyin (vereinfachtes Chinesisch)
  • ibus-qt (Qt-Immodule)
  • ibus-table (chinesisch, etc)
Wir ermuntern Menschen dazu ibus zu installieren, für Ihre Sprache zu testen und Probleme zu melden.

4.5.4. Indic Onscreen-Tastatur

Fedora 10 enthält iok, ein Onscreen virtuelles Keyboard für indische Sprachen, welches eine Eingabe durch Inscript Keymap Layouts und andere 1:1 Key-Mappings erlaubt. Für mehr Informationen sehen Sie bitte auf die Homepage:

4.5.5. Indic Kollation-Unterstützung

Fedora 10 enthält Sortierungsunterstützung für indische Sprachen. Dies unterstützt Fehlerbehebungslisten und die Sortierung dieser Menüs in diesen Sprachen. Diese werden in einer sortierten Reihenfolge repräsentiert, wodurch es einfacher ist die gewünschten Elemente zu finden.
Diese Sprachen werden von diesen Support abgedeckt:
  • Gujarati
  • Hindi
  • Kannada
  • Kashmiri
  • Konkani
  • Maithili
  • Marathi
  • Nepalesisch
  • Punjabi
  • Sindhi
  • Telugu

5. Was ist neu für Spieler, Wissenschaftler und Amateure

5.1. Spiele und Unterhaltung

Fedora stellt eine Auswahl an Spielen aus diversen Bereichen zur Verfügung. Benutzer können ein kleines Paket an Spielen für GNOME (gnome-games genannt) und KDE (kdegames genannt) installieren. Es befinden sich auch viele zusätzliche Spiele in den Repositories, die jedes Hauptbereich abdecken.
Die Fedora-Projekt-Webseite enthält einen Bereich, welcher sich speziell den Spielen widmet. Über viele verfügbare Spiele sind Details vorhanden, inklusive Übersichten und Installationsanweisungen. Für mehr Informationen, lesen Sie bitte:
Um eine Liste von Spielen, die installiert werden können, zu bekommen, benutzen Sie bitte AnwendungenSoftware hinzufügen/entfernen oder die Kommandozeile:
    yum groupinfo "Games and Entertainment"
Für Hilfe bei der Benutzung von yum zum Installieren von ausgewählten Spiele-Paketen, konsultieren Sie bitte die Anleitung, welche verfügbar ist unter:

5.2. Amateur-Funk

Fedora 10 enthält eine Anzahl von Anwendungen und Bibliotheken, welche für Amateur-Funker und Hobby-Elektroniker. Viele dieser Anwendungen sind im Fedora Electronic Lab Spin enthalten. Fedora enthält auch eine Anzahl von VLSI- und IC-Entwicklungswerkzeugen.
  • Soundkarten-Modus-Anwendung enthält fldigi, gpsk31, gmfsk, lpsk31, xfhell und xpsk31.
  • Das Paket gnuradio ist ein softwaredefiniertes Radio-Framework.
  • Das aprsd- und xastir-Packet stellen APRS-Fähigkeiten zur Verfügung.
  • Die gEDA-Suite enthält eine integrierte Gruppe von Schema-Anwendungen für Erfassen, Netzabhorchen, Stromkreis-Simulation und PCB-Layout.
  • Die Pakete gspiceui, ngspice und gnucap stellen die Möglichkeit bereit, Schaltkreise zu simulieren.
Es gibt einen grosse Anzahl von anderen Werkzeugen zum Erlernen des Morse-Codes, Orbit-Vorhersagen und Satelliten-Verfolgung, schematischen Diagrammen und PCB-Grafiken, Amateur-Funk-Logbuch und andere Anwendungen, welche für Amateur-Funker und Elektronik-Enthusiasten von Interesse sein könnten.
For a complete list of all the amateur radio and electronics related packages see Applications for Amateur Radio on the wiki (http://fedoraproject.org/wiki/Applications_for_Amateur_Radio).
In dieser Version gibt es eine Menge Änderungen.
The geda (gnu Electronic Design Assistant) suite of tools has been updated to version 20080929. This is a bugfix release and there are no major changes visible to the user. pcb has been updated to 0.20081128. gtkwave which is used by the gEDA suite has also been updated to 3.1.13. These are also bugfix releases.
gerbv 2.1.0 is also used as part of the gEDA suite. It includes a number of new features:
  • Added ability to select objects, with the option of deleting or viewing basic properties of the objects
  • Split off the core functionality of gerbv into a library (libgerbv) to allow developers to quickly write software using Gerber parsing/editing/exporting/rendering functionality. Full Doxygen documentation has also been created to facilitate developers wishing to use libgerbv.
  • Added export to RS274X and Excellon functionality, allowing gerbv to translate files between formats. The RS274X export function can also be used to "clean" troublesome files to a more compatible format.
  • Added the ability to override the Excellon format "guessing", allowing non-standard drill files to be correctly rendered
  • Greatly expanded the command line functionality, including the ability to panelize boards into a single one through the command line
  • Added "Aperture usage" tab to Gerber reports. This allows the user to see how often each aperture is used in all visible layers of his project.
gnuradio has been update to version 3.1.2. There are a large number of bugfixes as well as many "fine tuning" changes to the gui. See the gnuradio release log at http://gnuradio.org/trac/wiki/Release3.1Branch for complete details.
iverilog is used for circuit simulation and Fedora 10 includes version 0.9.20080905. This is primarily a bugfix release.
Fedora 10 includes version 3.4.30 of xcircuit, a schematic capture and netlist generation tool. This is a minor upgrade from Fedora 9 and upgrading should pose no problems for users.
soundmodem has been temporarily removed from the distribution. It is expected to be back before the release of Fedora 11.

6. Eigenschaften und Korrekturen für Power-Benutzer

6.1. Server-Werkzeuge

Dieser Abschnitt hebt Änderungen und Zusätze für die verschiedenen GUI-Server und Systemkonfigurations-Werkzeuges in Fedora 10 hervor.

6.1.1. First Aid Kit

Firstaidkit ist eine vollautomatisierte Recovery-Anwendungen, die eine Subsystemerholung für technische und nichttechnische Benutzer einfacher macht. Firstaidkit wurde entwickelt, um automatisch Probleme zu beheben, während es sich auf die Erhaltung von Benutzerdateneinheit fokusiert. Es ist im Rettungsmodus, auf einer Fedora Live-CD, erreichbar und auf den laufenden System.

6.2. Dateisysteme

6.2.1. eCryptfs

Fedora 10 baut auf der Unterstützung für verschlüsselte Dateisystem, welche in Fedora 9 eingeführt wurde, auf und korrigiert eine Anzahl von Problemen, die mit korrupten Daten endeten.

6.2.2. EXT4

Fedora 9 enthielt eine Vorschau der ext4-Unterstützung. Fedora 10 bringt ein komplett ext4-kompatibles e2fsprogs mit. Zusätzlich hat auch Anaconda Partitionsbildschirm eine ext4-Dateisystem-Option, welche verfügbar ist, wenn der Installer mit der Option ext4 am Boot-Prompt gestartet wurde. Fedora 10 enthält auch verzögerte Zuweisung für ext4. Wie auch immer, ext4 in Fedora 10 unterstützt keine Dateisysteme, welche grösser als 16 TB sind.

6.2.3. XFS

XFS ist nun ein unterstütztes Dateisystem und eine Option beim Partitionsbilschirm von Anaconda.

7. Was ist für Entwickler neu

7.1. Laufzeit

7.1.1. Python NSS-Bindungen

Die Python-Bindungen für NSS/NSPR, erlaubt es Python-Programme NSS-kryptografische Bibliotheken zu verwenden, für das SSL/TLS und PKI-Zertifikatsmanagement. Das python-nss-Paket bietet eine Python-Bindung zu den NSS und NSPR unterstützten Bibliotheken an.
Network Security Services (NSS) ist eine Reihe von Bibliotheken, die sicherheitsaktivierte Client-Server-Anwendungen unterstützen. Anwendungen die mit NSS erstellt sind, können mit SSL v2 und v3, TLS, PKCS #5, PKCS #7, PKCS #11, PKCS #12, S/MIME, X.509 v3 Zertifikaten und anderen Sicherheitsstandards gebaut werden. NSS hat die FIPS 140-Gültigkeitsprüfung von NIST erhalten.

7.2. Java

7.2.1. Best of breed freie Software Java-Implementation

Fedora includes multiple best of breed free software Java(TM) implementations, obtained through active adoption of innovative technology integrations produced by Fedora and others within upstream projects. The implementations integrated into Fedora are based on OpenJDK (http://openjdk.java.net/) and the IcedTea GNU/Linux distribution integration project (http://icedtea.classpath.org/), or based on alternatives such as the GNU Compiler for Java (GCJ - http://gcc.gnu.org/java and the GNU Classpath core class libraries (http://www.gnu.org/software/classpath/). All Fedora innovations are pushed upstream to get the widest possible integration of the technologies in general Java implementations.
Die Implementation von OpenJDK 6, die in Fedora 10 enthalten ist, verwendet die HotSpot virtuelle Maschine Runtime-Compiler auf x86, x86_64, und SPARC. Auf PowerPC (PPC) verwendet es den Null-Interpreter, welcher langsamer ist. Auf allen Architekturen und alternativen Implementationen, die auf GCJ und GNU Klassenpfaden basieren ist es inklusive, einschliesslich ein ahead-of-time-Compiler, um eigene Binaries zu erzeugen.
Fedora-Binaries für ausgewählte Architekturen (augenblicklich nur x86 und x86_64 basierend auf OpenJDK) werden gegen das Java Compatibility Kit (JCK) durch Red Hat getestet, um eine 100%-ige Kompatibilität mit der Java-Spezifikation (zur Zeit JDK 1.6) zu gewährleisten.

7.2.2. Handhabung von Java-Hilfsprogrammen und Web Start-Anwendungen

In Fedora 10 wurde gcjwebplugin durch IcedTeaPlugin ersetzt, welcher unsichere Hilfsprogramme sicher, in einen Web-Browser ausführt und auf jeder Architektur funktioniert. Sie können sehen welches Hilfsprogramm-Plugin installiert ist, durch das Eingeben von about:plugins in Firefox. Die neuen Plugin unterstützen die JavaScript-Bridge (Liveconnect), dies fehlte in der vorhergehenden Versionen. Einzelheiten über die bytecode-to-JavaScript-Bridge (LiveConnect), finden Sie im Bug-Report:
Rückmeldungen zu den Sicherheitsrichtlinien wird sehr gerne gesehen. Falls Sie vermuten, dass die Sicherheitsrichtlinien eventuell zu restriktiv sind, um eingeschränkte Hilfsprogramme zu aktivieren, folgen Sie bitte folgenden Anweisungen:
  • Führen Sie den Befehl firefox -g im Terminal-Fenster aus und sehen Sie was beschränkt wurde.
  • Dann gewähren Sie den eingeschränkten Berechtigung in der Datei /usr/lib/jvm/java-1.6.0-openjdk-1.6.0.0/jre/lib/security/java.policy.
  • Füllen Sie einen Fehlerbericht aus, so dass Ihre Ausnahme in der gepackten Sicherheitsrichtlinie eingefügt werden kann. Das Packen dieser Ausnahmen erlaubt den Systembesitzern das Hacken in den Richtlinen-Dateien in der Zukunft.
Experimenteller Web Start (javaws) unterstützt via NetX wurde den IcedTea hinzugefügt. Wenn eine Java Network Launching Protokoll (.jnlp)- Datei auf einer Webseite verankert wurde, können Sie diese mit IcedTea-Start (/usr/bin/javaws) öffnen. Mehr Informationen zu NetX finden Sie unter:

7.2.3. Neue Integration mit anderen Fedora-Technologien

Durch das IcedTea-Projekt wurde OpenJDK auf zahlreichen neuen Technologien integriert, die auch ein Teil von Fedora 10 sind.
7.2.3.1. VisualVM-Integration durch das NetBeans-Framework
VisualVM (jvisualvm) bietet einen grafischen Überblick über jede locale oder fern ausgeführte Java-Anwendungen, Überwachung alle ausgeführten Threads, Klassen und andere Objekte dieser Anwendung zugewiesenen, durch die Verwendung von Thread-Dumps, Heap-Dumps und anderen leichtgewichtigen Profiling-Tools.
7.2.3.2. PulseAudio-Integration für javax.sound
PulseAudio Integration bietet alle Vorteile des PulseAudio und und jegliche Java-Anwendungen die das Paket javax.soundverwendet javax.sound.
7.2.3.3. Integration von Mozilla Rhino - JavaScript
Rhino ist eine reine JavaScript Implementation von Mozilla, die einen einfachen Mix von Java und JavaScript für Entwickler bietet die javax.script verwenden.
7.2.3.4. Andere Verbesserungen
In Fedora 10 wird auch Java Cryptography (javax.crypto) voll unterstützt ohne jegliche (regionale) Restriktionen.

7.2.4. Fedora und JPackage

Fedora 10 enthält viele Pakete, die vom JPackage-Projekt abgeleitet wurden.
Einige dieser Pakete sind in Fedora modifiziert, um Abhängigkeiten von urheberrechtlich geschützte Software zu entfernen und um GCJ's ahead-of-time Kompilation Features verwenden zu können. Verwenden Sie das Fedora-Verzeichnis, um diese Pakete zu erneuern oder verwenden Sie das JPackage-Verzeichnis für Pakete die nicht von Fedora angeboten werden. Beziehen Sie sich bitte auf die JPackage-Webseite für weitere Informationen über das Projekte und die Software die Angeboten werden.

Vermischen von Fedora- und JPackage-Paketen

Untersuchen Sie die Kompatibilität der Pakete bevor Sie Software aus den Fedora-oder JPackage-Repositories auf ein und demselben System installieren. Durch inkompatible Pakete können komplexe Fehler entstehen.

7.2.5. Bemerkung zum Upgraden von Fedora 8 - OpenJDK ersetzt IcedTea

Seit Fedora 9 wurden die Pakete namens java-1.7.0-icedtea* in Fedora 8 in java-1.6.0-openjdk* unbenannt. Während die Fedora 8 IcedTea-Pakete dem instabilen OpenJDK 7-Zweig folgen, folgen die java-1.6.0-openjdk*-Pakete dem stabilen OpenJDK 6-Zweig. Alle diese Upstram IcedTea-Quellen sind im java-1.6.0-openjdk-SRPM enthalten.
Falls Sie von einen System upgraden, das auf Fedora 8 basiert und noch IcedTea installiert hat, so geschieht der Wechsel der Pakete nicht automatisch. Zunächst müssen die auf OpenJDK 7 basierten IcedTea-Pakete entfernt werden, anschliessend müssen die neuen OpenJDK 6-Pakete installiert werden.
      su -c 'yum erase java-1.7.0-icedtea{,-plugin}' su -c 'yum install java-1.6.0-openjdk{,-plugin}'
Das Upgraden von Fedora 9 bedarf keiner speziellen Aktionen.

7.3. Werkzeuge

Dieser Abschnitt behandelt eine Reihe von Werkzeugen für Entwickler.

7.3.1. Eclipse

Diese Version von Fedora enthält Fedora Eclipse, basierend auf dem Eclipse SDK Version 3.4. Sie können die "What's New in 3.4"-Seite der 3.4Serie von Versionen lesen unter:
Versionshinweise speziell für 3.4 sind ebenfalls verfügbar.
Einige der bemerkenswerten Eigenschaften in 3.4 schliessen die Verbesserung im Umgang mit Lesezeichen ein, eine einfachere Weise Plug-Ins zu installieren und zu finden und zusätzliche Hilfe durch Stukturverbesserung.
7.3.1.1. Weitere Plugins
Diese Veröffentlichung von Fedora beinhaltet Plugins für C/C++ (eclipse-cdt), RPM spezifisches Bearbeiten (eclipse-rpm-editor), PHP (eclipse-phpeclipse), Subversion (eclipse-subclipse), SELinux (eclipse-slide) und (eclipse-setools), Testen von regulären Ausdrücken (eclipse-quickrex), Fortran (eclipse-photran), Bugzilla-Integration (eclipse-mylyn), Git (eclipse-egit), Perl (eclipse-epic), Checkstyle (eclipse-checkstyle) und Python (eclipse-pydev).
7.3.1.2. Übersetzungen vom Babel-Projekt - eclipse-nls
Diese Veröffentlichung beinhaltet auch ein Babel-Sprachpaket, welches Übersetzungen für Eclipse und Eclipse-Plugins in mehreren Sprachen zu Verfügung stellt. Beachten Sie, dass einige der Sprachen wenig abgedeckt sind: selbst falls Sie die Übersetzung installiert haben, werden Sie vielleicht noch einige Dinge in Englisch sehen. Das Babel-Projekt akzeptiert Beiträge/Spenden, falls Sie die Übersetzungsbemühungen unterstützen möchten.
7.3.1.3. Upgrade von Fedora 9
Benutzer die von Eclipse 3.3 upgraden, müssen alle Plug-Ins wandeln, die von anderen Quellen als RPM installiert wurden. Die einfachste Art dies zu tun ist die Neuinstallation. Plug-Ins Entwickler die von 3.3 umwandeln, beziehen sich bitte auf den "Plug-in Migration Guide":

7.3.2. Emacs

Fedora 10 enthält Emacs 22.2.
Zusätzlich zu vielen Bugfixes enthält Emacs 22.2 Support für die Bazaar, Mercurial, Monotone, und Git Version-Kontrollsysteme. Neue Hauptmodi zum BEarbeiten von CSS, Vera, Verilog und BibTeX Style-Dateien und Verbesserung im Scrollen im Abbild-Modus.
For a detailed description of the changes see the Emacs news for the release (http://www.gnu.org/software/emacs/NEWS.22.2).

7.3.3. GCC Compiler-Kollektion

Diese Fedora-Version wurde mit GCC 4.3.2 gebaut, welches in der Distribution enthalten ist.
Für mehr Information über GCC 4.3, lesen Sie bitte:
7.3.3.1. Zielspezifische Verbesserungen
7.3.3.1.1. IA-32 x86-64
ABI changes
  • Beginnend mit GCC 4.3.1, dezimal fluktuierende Punktvariablen sind durch ihre natürlichen Grenzen eingeschränkt, wenn Sie an den Stapelspeicher für i386 weitergeleitet werden.
Command-line changes
  • Beginnend mit GCC 4.3.1, die -mcld-Option wurde hinzugefügt, um automatisch eine cld-Instruktion zu generieren, im Prolog der Funktionen die String-Instruktionen verwenden. Diese Option wird für die rückwirkende Kompatibilität auf einigen Betriebssysteme verwendet und kann für standardmässige 32-bit x86-Ziele aktiviert werden, durch die Konfiguration von GCC mit den --enable-cld-Konfigurationsoptionen.

7.3.4. Verbesserte Haskell-Unterstützung

Fedora 10 bietet besseren Support für Haskell. Mit einem neuen Satz an Packaging-Richtlinien und Werkzeugen, ist es erstaunlich einfach jegliches Haskell-Programm durch die Verwendung des Glasgow Haskell-Compilers zu unterstützen. Paketerstellung und Entwicklung beeinflussen Fedoras Qualitätswerkzeugen und ein paar befreundete Programme und es ist einfacher als jemals zuvor. Die Unterstützung von Haskell wächst, es wird kontinuierlich Entwickelt und mehr Bibliothek werden erstellt.
Die Paketerstellung ist ziemlich einfach. Haskell bietet bereits die Infrastruktur für das konsistente Kompilieren und Einsetzen von Paketen. Das Erstellen eines Paketes in Fedora benötigt sehr wenig Zeit, d.h. ein Code der in Haskell funktioniert, funktioniert auch in Fedora.
Fedora bietet auch Tools für die Enterprise Entwicklung von Fedora-Paketen an. Mit der Einbeziehung von Haskell in Fedora, kann der Entwickler nun Anwendungen auf Enterpriseebene in Haskell schreiben und sich sicher sein, dass der Code auch in Fedora verwendet werden kann.

7.3.5. Erweiterte objektive CAML OCaml-Deckung

Fedora 10 beinhaltet die OCaml 3.10.2 fortgeschrittene Programmiersprache und eine sehr umfassende Liste an Paketen:
OCaml ist als Aktualisierung für Fedora 9 erhältlich, aber nicht in der anfänglichen Veröffentlichung.

7.3.6. NetBeans

Diese Fedora-Veröffentlichung enthält NetBeans IDE, Version 6.1. NetBeans IDE ist eine Integrated Development Environment (IDE) für Java, C/C++, Ruby, PHP etc. Die standardmässige Konfiguration von NetBeans IDE (Java SE IDE Konfiguration) unterstützt die Entwicklung von Programmen für Java-Plattformen, Standard Edition (Java SE), einschliesslich der Entwicklung für die NetBeans-Plattform.
Das NetBeans IDE ist ein Modularsystem und enthält Funktionen für das Aktualisieren und Installieren von Plugins. Es gibt ein weites Spektrum an Plugins für NetBeans IDE, die von Community-Mitgliedern und Drittparteien zur Verfügung gestellt werden.
7.3.6.1. NetBean-Ressourcen

7.3.7. AMQP-Infrastruktur

Das AMQP-Infrastrukturpaket ist ein Teil von Red Hat Enterprise MRG. Das Paket erlaubt die Entwicklung von skalierbaren, vollständig kompatibel und Hochleistungs-Geschäftsanwendungen.
Es enthält desweiteren.
  • AMQP (Protokollversion 0-10) Messaging Broker/Server
  • Kundeneinbindung für C++, Phyton und Java (druch die Verwendung von JMS-Interface)
  • Ein paar Befehlszeilen-Schnittstellen-Konfigurations-/Verwaltungs-Dienstprogramme
  • Einen asynchronen Hochleistungsnachrichtenspeicher für dauerhafte Nachrichten- und Nachrichten-Konfiguration.
7.3.7.1. AMQP-Ressourcen
Für mehr Informationen, beziehen Sie sich bitte auf folgende Ressourcen:

7.3.8. Appliance-Erstellungswerkzeuge

Appliances are pre-installed and pre-configured system images. This package includes tools and meta-data that make it easier for ISVs, developers, OEMS, etc. to create and deploy virtual appliances. The two components of this feature are the ACT (Appliance Creation Tool) and the AOS (The Appliance Operating System). Install the appliance-tools package with Add/Remove Software or yum.
7.3.8.1. Anwendungserstellungs-Werkzeug
Das Anwendungserstellungs-Werkzeug ist ein Hilfsmittel das Anwendungsabbilder von einer Kickstart-Datei erstellt. Dieses Werkzeug verwendet die CD-Erstellungs-API, genauso wie Patches für die Live CD-API, dies erlaubt die Erstellung von multi-partitionierten Disk-Abbildern. Diese Disk-Abbilder können dann in einen virtuellen Container gebootet werden, wie z.B. Xen, KVM und VMware. Dieses Werkzeug enthält das Paket appliance-tools. Dieses Paket beinhaltet Werkzeuge zur Bildung von Anwendungsabbildern in Fedora-Basissystemen, einschliesslich abgeleiteten Distributionen wie RHEL, CentOS und anderen.
7.3.8.2. Anwendungsbetriebssystem
Das Appliance-Betriebssystem ist eine verkleinerte Version von Fedora. Es enthält nur die Pakete, die notwendig sind, um eine Anwendung ausführen zu können. Die unterstützte Hardware für diese Fedora-Version wird eingeschränkt sein, der primäre Fokus liegt bei den virtuellen Container, wie z.B. KVM und VMware. Das Ziel ist es, eine Basis zu erstellen, auf der Entwickler Anwendungen entwickeln können und nur Pakete miteinbeziehen, die ihre Software benötigt.
7.3.8.3. Appliance-Erstellungswerkzeuge-Ressourcen
Appliance Tool Project Site: http://thincrust.net/

7.3.9. SystemTap

Systemtap wurde auf Version 0.8 aktualisiert. Zusätzlich zum Kernel-Tracing/Probing wird nun auch on-the-fly-Tracing/Probing von Userspace-Anwendungen unterstützt. Für mehr Information, lesen Sie folgenden Ressourcen.

7.4. Linux-Kernel

Schlechter oder veralteter Inhalt?

Dieser Inhalt kann veraltet sein. Er wurde seit den Fedora 9-Versionshinweisen nicht mehr erneuert.
Dieser Abschnitt behandelt Änderungen und wichtige Information über den Kernel 2.6.27 in Fedora 10.

7.4.1. Version

Fedora kann zusätzliche Patches für Erweiterungen, Bugfixes oder weitere Leistungsmerkmale enthalten. Aus diesem Grund kann der Fedora-Kernel nicht Zeile für Zeile identisch mit dem so genannten vanilla kernel von der kernel.org-Webseite sein:
Um eine Liste dieser Patche zu erhalten, laden Sie die Quell-RPM-Pakete herunter und führen Sie folgenden Befehl aus:
      rpm -qpl kernel-<version>.src.rpm

7.4.2. Changelog

Um ein Protokoll der Paketänderungen zu erhalten, führen Sie folgenden Befehl aus:
      rpm -q --changelog kernel-<version>
If you need a user friendly version of the changelog, refer to http://wiki.kernelnewbies.org/LinuxChanges. A short and full diff of the kernel is available from http://kernel.org/git. The Fedora version kernel is based on the Linus tree.
Customizations made for the Fedora version are available from http://cvs.fedoraproject.org.

7.4.3. Kernel-Varianten

Fedora 10 enthält die folgenden Kernel-Builds:
  • Kdump-Kernel zur Verwendung mit kexec/kdump-Möglichkeiten. Vorkonfigurierte Quellen sind im Paket kernel-devel verfügbar.
  • Der Kernel-PAE ist für 32-bit x86 Systemen mit mehr als 4 GB RAM oder einem Prozessor, der das NX (No eXecute) Feature unterstützt. Dieser Kernel unterstützt Einzel- und Multiprozessorsysteme. Konfigurierte Quellen sind im kernel-PAE-devel Pakete verfügbar.
  • Debugging-Kernel, für die Benutzung zum Debugging von ein paar Kernel-Problemen. Vorkonfigurierte Quellen sind im Paket kernel-debug-devel verfügbar.
Sie können Quellen für alle Kernel-Geschmacksrichtungen gleichzeitig installieren. Die Dateien werden im Verzeichnisbaum /usr/src/kernels/<version>[-PAE|-xen|-kdump]-<arch>/ Tree installiert. Verwenden Sie folgenden Befehl:
      su -c 'yum install kernel{,-PAE,-xen,-kdump}-devel'
Wählen Sie eine oder mehrere Typisierungs-Richtungen, untereinander getrennt durch Kommas und ohne Leerzeichen, wie gewünscht aus. Geben Sie auf Aufforderung das Root-Passwort ein.

x86-Kernel enthält Kdump

Der x86_64 und der i686 Kernel ist nun verlagerbar und die kdump Funktionalität ist nun integriert. Der PPC64 braucht dagegen immer noch die Installation des kdump Kernels.

Kernel enthält Paravirtualisation

Both the x86_64 and the i686 kernels contain paravirt_ops support and no longer require a separate kernel for running under a Xen hypervisor. For more information, refer to Abschnitt 8.3.1, „Einheitliches Kernel-Image“.

Standard-Kernel bietet SMP

Es ist kein separater SMP-Kernel für Fedora auf i386-, x86_64- und ppc64-Architektur in Fedora verfügbar. Multiprozessor wird vom normalen Kernel geliefert

Kernel-Unterstützung für PowerPC

Es gibt keine Unterstützung für Xen oder kdump für die PowerPC-Architektur in Fedora. 32-bit PowerPC hat immer noch einen separaten SMP-Kernel.

7.4.4. Kernel-Entwicklung vorbereiten

Fedora 10 does not include the kernel-source package provided by older versions since only the kernel-devel package is required now to build external modules. Configured sources are available, as described in Abschnitt 7.4.3, „Kernel-Varianten“.

Spezielle Kernel bauen

For information on kernel development and working with custom kernels, refer to http://fedoraproject.org/wiki/Building_a_custom_kernel

7.4.5. Fehler melden

Refer to http://kernel.org/pub/linux/docs/lkml/reporting-bugs.html for information on reporting bugs in the Linux kernel. You may also use http://bugzilla.redhat.com for reporting bugs that are specific to Fedora.

7.5. Embedded-Entwicklung

Fedora 10 includes a range of packages to support development of embedded applications on various targets. There is broad support for the AVR and related parts as well as for the Microchip PIC. In addition, there are packages to support development on older, less popular parts such as the Z80, 8051, and others. For a more complete description see http://fedoraproject.org/wiki/Packages_For_Embedded_Development.

7.5.1. avr-binutils

This release includes version 2.18 of avr-binutils. In addition to a large number of bugfixes, this release includes a new tool, windmc, to provide a Windows-compatible message compiler.

7.5.2. dfu-programmer

Version 0.4.6 of dfu-programmer is included in Fedora 10. 4k bootloaders are now supported and eeprom-flash and eeprom-dump are now supported. Release information as well as a forum specific to this version can be found at http://dfu-programmer.sourceforge.net/.

7.5.3. gputils

gputils has been updated to version 0.13.6 which includes support for many more PIC18 processors as well as support for Microchip's new COFF file format. Find details at http://gputils.sourceforge.net/.

7.5.4. piklab

Fedora 10 includes version 3.5.10 of the popular IDE piklab. This version now supports the Microchip ICD2 and PICkit in-circuit debuggers, as well as a number of other improvements. piklab now supports the following toolchains; gputils, C30 and C18, PICC, JAL, BoostC, CCS, MPC and CC5X. Many of the toolchains use Windows executables via Wine. See http://piklab.sourceforge.net/ for complete details.
Note that the executable names for sdcc have changed (see below). Since piklab does not provide for configuring executable names, but does provide for configuring paths, the piklab/sdcc user should copy files beginning with sdcc- from /usr/bin to /usr/local/bin and adjust the paths in piklab until this issue is resolved.

Windows-Verzeichnisnamen

Microchip has a tendency to have a lot of spaces in their default installation directories. Getting those paths configured in piklab can be quite confusing, so the dual-boot user may choose to copy files to the /usr/local tree rather than simply mounting the Windows drive and directly referencing the files in the Microchip installation. This affects not only executables, but linker scripts, headers and libraries.

7.5.5. sdcc

Version 2.8.0 of the Small Device C Compiler is included in Fedora 10. This version offers a number of improvements to the version in Fedora 9. Some of these changes will result in changes to source code, so users should review the sdcc manual carefully for their target. In addition, due to some conflicts, all the executable names have been prefixed with sdcc-, which will require changes to makefiles. See the sdcc page at http://sdcc.sourceforge.net/ for complete details.

7.6. KDE 3-Entwicklungsplattform und Bibliotheken

Fedora enthält jetzt KDE 4 und stellt KDE 3 nicht länger als vollständige Desktop-Umgebung zur Verfügung. Um die vielen existierenden KDE 3-Anwendungen laufen lassen und bauen zu können, stellt Fedora die folgenden KDE 3.5-Bibliothekspakete zur Verfügung:
  • qt3, qt3-devel (und andere qt3-*-Pakete): Qt 3.3.8b
  • kdelibs3, kdelibs3-devel: KDE 3-Bibliotheken
  • kdebase3, kdebase3-pim-ioslaves, kdebase3-devel: KDE 3-Kerndateien die von einigen Anwendungen benötigt werden
Desweiteren bietet das KDE 4-Paket kdebase-runtime, welches auch das Paket khelpcenter bereitstellt, khelpcenter als Dienst für KDE 3-Anwendungen an, so dass die Hilfe auch in KDE 3-Anwendungen funktioniert. Anstelle der KDE 3-Version von khelpcenter, welche nicht mehr bereitgestellt wird, wird die KDE 4-Version genutzt.
Diese Pakete wurden entworfen, um:
  • mit dem Filesystem Hierarchy Standard (FHS) übereinzustimmen und
  • es ist komplett sicher neben KDE 4 zu installieren, inklusive dem -devel-Paketen.
Um dies zu erreichen, haben die Fedora KDE SIG-Mitglieder zwei Änderungen an den KDE 4 kdelibs-devel-Paketen vorgenommen:
  • Die Bibliothek-Symlinks zeigen auf /usr/lib/kde4/devel oder /usr/lib64/kde4/devel, was von Ihrer System-Architektur abhängt.
  • Der kconfig_compiler- und das makekdewidgets-Werkzeug wurden umbenannt in kconfig_compiler4 und makekdewidgets4.
Diese Änderungen sollten von den meisten KDE 4-Anwendungen, die cmake für das Bauen nutzen nicht bemerkt werden, da FindKDE4Internal.cmake gepatcht wurde, um diese Änderungen einzubeziehen. Die KDE SIG hat diese Änderungen an den KDE 4-kdelibs-devel-Paketen anstelle an den kdelibs3-devel-Paketen vorgenommen, da KDE 4 diese Orte an zentraler Stelle speichert, wohin gegen KDE 3-Anwendungen üblicherweise fest einprogrammierte Kopien der Bibliothekspfade und Programmnamen enthalten.
Beachten Sie, dass kdebase3 folgendes nicht enthält:
  • Ein kompletter KDE 3-Arbeitsplatz (Workspace), welcher an Stelle von KDE 4 benutzt werden kann. Besonders KDE 3- Versionen von KWin, KDesktop, Kicker, KSplash und KControl sind nicht enthalten.
  • Die KDE 3-Versionen von den kdebase-Anwendungen, wie Konqueror und KWrite, welche mit den KDE 4-Versionen doppelt vorhanden sind und mit ihnen kollidieren werden.
  • Die libkdecorations-Bibliotheke wird für die KWin 3-Fensterdekoration benötigt. Diese Fensterdekorationen können in der KDE 4-Version von KWin nicht verwendet werden.
  • Die libkickermain-Bibliotheke wird von ein paar Kicker -Applets benötigt, da in Fedora 10 kein Kicker mehr enthalten ist, können Kicker-Applets nicht mehr verwendet werden.

Entwickeln neuer Software gegen eine veraltete API ist unerwünscht

Wie bei jeder Bibliothek für Rückwärtskompatibilität würden Sie gegen die missbilligten Schnittstelle entwickeln.

8. Was ist für Systemadministratoren neu

8.1. Sicherheit

Dieses Kapitel behandelt verschiedene Sicherheitsaspekte von Fedora.

8.1.1. Sicherheitserweiterungen

Fedora fährt fort mit der Verbesserung seiner viele proaktiven Sicherheitseigenschaften.

8.1.2. SELinux

Die neuen SELinux-Projektseiten enthalten Tipps zur Problembehebung, Erläuterungen und Verweise auf Dokumentation und Referenzen. Einige nützliche Links enthalten unter anderem folgendes:

8.1.3. SELinux-Erweiterungen

Unterschiedliche Rollen sind nun verfügbar, dies erlaubt feiner abgestufte Zugriffskontrolle:
  • guest_t erlaubt das Ausführen von setuid-Binaries, Herstellen von Netzwerkverbindungen und die Benutzung eines GUI nicht.
  • xguest_t verbietet Netzwerk-Zugang, ausser für HTTP über einen Webbrowser, und keine setuid-Binaries.
  • user_t ist ideal für Bürobenutzer: verhindert, dass sie root werden über setuid-Anwendungen.
  • staff_t ist das gleiche wie user_t, ausser der root-Zugang über sudo ist erlaubt.
  • unconfined_t stellt vollen Zugriff bereit, wie wenn SELinux nicht benutzt wird.
Ebenso Browser-Plugins, welche mit nspluginwrapper lauffähig sind, welcher der Standard ist, sind durch die SELinux-Richtlinien beschränkt.
SELinux und die Firefox mozplugger-Infrastruktur können eventuell nicht so zusammenarbeiten, wie erwartet, weil beide unterschiedliche Ziele verfolgen. Als Test oder Lösung, schalten Sie SELinux-Beschränkungen von nsplugin aus und führen Sie folgenden Befehl aus:
      setsebool -P allow_unconfined_nsplugin_transition =0

8.1.4. Security Audit-Paket

Das neue Sectool bietet Benutzern Funktionalitäten, so dass das System auf Sicherheitsprobleme überprüfen kann. Es beinhaltet Bibliotheken, die eine Anpassung des Systemtestes erlauben. Mehr Informationen dazu können auf der Projektseite gefunden werden:

8.1.5. Allgemeine Informationen

A general introduction to the many proactive security features in Fedora, current status, and policies is available at http://fedoraproject.org/wiki/Security.

8.2. System-Dienste

8.2.1. Upstart

Fedora 10 beinhaltet das Upstart-Initialisierungssystem. Alle System V-init-Skripte sollten im Kompatibilitätsmodus problemlos funktionieren. Haben Benutzer jedoch Änderungen an der Datei /etc/inittab vorgenommen, so müssen diese Änderungen für upstart portiert werden. Für Informationen, wie upstart funktioniert, lesen Sie die Man-Seiten zu init(8) und initctl(8). Für Informationen, wie man Upstart-Skripte schreibt, lesen Sie bitte die events(5)-Man-Seite und den "Upstart Getting Started Guide":
Durch die Änderungen am init-System wird Benutzern, welche eine Aktualisierung auf einem Live-Dateisystem machen auf Fedora 10, empfohlen, so bald als möglich einen Neustart zu machen.

8.2.2. NetworkManager

Fedora 10 enthält NetworkManager. NetworkManager 0.7 bietet verbesserte Unterstützung für mobiles Breitband, einschliesslich GSM- und CDMA-Geräten und unterstützt nun auch mehrere Geräte sowie Ad-Hoc-Netzwerke zur gemeinsamen Nutzung von Verbindungen. Er ist standardmässig aktiviert bei Installationen. Wenn Sie NetworkManager benutzen, beachten Sie das folgende:
  • NetworkManager unterstützt noch nicht alle Arten von virtuellen Geräten. Benutzer, die Bridging, Bonding oder VLANs nutzen, müssen vielleicht auf den alten networkDienst wechseln, nachdem Sie diese Schnittstellen konfiguriert haben.
  • NetworkManager startet das Netzwerk asynchron. Benutzer mit Anwendungen, welche ein beim Booten vollständig initialisiertes Netzwerk erwarten, sollten die Variable NETWORKWAIT in der Datei /etc/sysconfig/network setzen. Bitte melden Sie Fehler in Fällen, in denen dies notwendig ist, damit wir die betroffene Anwendung verbessern können.

8.2.3. Autofs

Autofs ist nicht mehr standardmässig installiert. Benutzer, welche Autofs weiterhin benutzen wollen, können es aus der System-Werkzeuge-Gruppe auswählen oder mit den Paketinstallationswerkzeugen.

8.2.4. Varnish

Varnish, der leistungsfähige HTTP-Beschleuniger, wurde auf Version 2.0 aktualisiert. Der VCL-Syntax hat sich von der Version 1x verändert. Benutzer, die von 1.x aktualisieren, müssen Ihre vcl-Dateien bezüglich auf README.redhat verändern. Die bedeutendsten Veränderungen sind:
  • In vcl, muss das Wort insert durch deliver ersetzt werden
  • In the vcl declaration of backends, set backend has been simplified to backend, and elements within the backend are now just prefixed with a dot, so the default localhost configuration looks like this:
    	  backend default { .host = "127.0.0.1"; .port = "80"; }
    

8.3. Virtualisierung

Virtualisierung in Fedora 10 enthält wichtige Änderungen und neue Eigenschaften, welche weiter von Xen- und KVM-Plattformen unterstützt werden und zahlreichen anderen virtuellen Maschinen-Plattformen.

8.3.1. Einheitliches Kernel-Image

Das kernel-xen-Paket wurde von der Integration von paravirtualisierten Operationen im Upstream-Kernel überholt. Das kernel-Paket in Fedora 10 unterstützt das Booten als Gast domU, aber es wird nicht als dom0 fungieren, bis der Upstream zur Verfügung gestellt wird. Die neueste Fedora Veröffentlichung mit dom0-Unterstützung ist Fedora 8.
Das Booten eines Xen domU-Gastes innerhalb eines Fedora 10-Hosts erfordert den KVM basierten xenner. Xenner führt den Kernel aus und einen kleinen Xen-Emulator zusammen mit einen KVM-Gast.

KVM erfordert Hardware-Virtualisierungseigenschaften im Host-System.

Fehlende System Hardware-Virtualisierung unterstützt zur Zeit nicht den Xen-Gast.
Für mehr Informationen, lesen Sie:

8.3.2. Virtualisations-Speicherungsverwaltung

libvirt bietet nun auch die Möglichkeit Speichervolumen am entfernten Host aufzulisten, zu löschen und zu erstellen. Dies beinhaltet die Möglichkeit eine rohe dünnbesetzte (raw sparse) und eine nicht dünnbesetzte (non-spares) Datei in alle Verzeichnisse zu erstellen, LVM-logische Volumen zuzuteilen, physikalische Disk-Partitionen zu erzeugen und iSCSI-Ziele hinzuzufügen.
Dies aktiviert das virt-manager-Werkzeug, um neue Gast-Domains entfernt bereitzustellen und den Speicher zu managen, der mit diesen in Verbindung steht. Es bietet verbesserte SELinux-Integration an, seit dem die APIs versichert, dass das Speichervolumen den korrekten SELinux-Sicherheitskontext hat, wenn es den Gast zugewiesen wird.
Features
  • Listet Speichervolumen in einen Verzeichnis auf und teilt neue Volumen, roh Dateien (sparse und non-spase) zu und unterstützte Formate durch qemu-img (cow, qcow, qcow2, vmdk, etc)
  • Listet Partitionen einer Platte auf und teilt neuen Partitionen freien Speicherplatz zu.
  • Verbunden mit einen iSCSI-Server und listet alle Volumen auf die mit den exportierten Ziel zu tun haben.
  • Listet logische Volumen in einer LVM-Volumen-Gruppe auf und teilt neue LVM-logische Volumen zu,
  • Weist automatisch das korrekte SELinux-Sicherheitskontext-Label (virt_image_t) an alle Volumen die mit den Gast in Verbindung gebracht werden zu.
    Für mehr Informationen, beziehen Sie sich bitte auf:

8.3.3. Entfernte Installation von virtuellen Maschinen

Verbesserungen am Virtualisierungs-Speichermanager haben die Erstellung eines Gastes im entfertnen Host-System ermöglicht. Durch Avahi, können Systeme, die libvirt unterstützen automatisch durch virt-manager entdeckt werden. Nach der Entdeckung des Gastes kann es im entfernten System bereitgestellt werden.
Die Installation kann mit Hilfe von cobbler und koan automatisiert werden. Cobbler ist ein Linux-Installationsserver, der ein schnelles Setup der Netzwerk-Installationsumgebung erlaubt. Die Netzwerkinstallation kann konfiguriert werden für PXE Boot, Neuinstallierung, mediabasierte Netzinsallationen und virtuelle Gastinstallationen. Cobbler verwendet ein Hilfsprogramm namens koan für die Neuinstallation und den Virtualisierungs-Unterstützung.
Für mehr Informationen, beziehen Sie sich bitte auf:

8.3.4. Andere Verbesserungen

Fedora enthält ausserdem die folgenden Virtualisierungsverbesserungen:
  • Utilities in the new virt-mem package provide access to process tables, interface information, dmesg, and uname of QEmu and KVM guests from the host system. For more information, refer to http://et.redhat.com/~rjones/virt-mem/.

    Das Paket virt-mem ist experimentell.

    Es werden zur Zeit nur 32 Bit-Gäste unterstützt.
  • The new virt-df tool provides information on the disk usage of guests from the host system. http://et.redhat.com/~rjones/virt-df
  • The new experimental xenwatch package provides utilities for interacting with xenstore on Xen-based virtualization hosts. For more information refer to http://kraxel.fedorapeople.org/xenwatch/
8.3.4.1. libvirt auf 0.4.6 aktualisiert
Das libvirt-Paket bietet ein API und Werkzeuge an, um mit den Virtualisierungskapazitäten der derzeitigen Version von Linux (und anderen BS) zu interagieren. Die libvirt Software wurde so entwickelt, um alle Virtualisierungstechnologien auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, die folgendes unterstützen:
  • Den Xen-Hypervisor auf einem Linux- und Solaris-Host.
  • Den QEMU-Emulator
  • Den KVM-Linux-Hypervisor
  • Das LXC Linux-Container-System
  • Das OpenVZ Linux-Container-System
  • Speicher auf IDE/SCSI/USB-Platten, FibreChannel, LVM, iSCSI und NFS
New features and improvements since 0.4.2:
  • Verbesserte OpenVZ-Unterstützung
  • Verbesserte Linux Containers (LXC)-Unterstützung
  • Speicherpools-API
  • Verbesserte iSCSI-Unterstützung
  • USB-Gerät-Durchschleifung für QEMU und KVM
  • Audio, serielle und parallele Geräte-Unterstützung für QEMU und Xen
  • Support für NUMA- und vCPU-Pinning in QEMU
  • Einheitliches XML-Domain und Netzwerk parsen für alle virtuallisierten Treiber
Für mehr Informationen, beziehen Sie sich bitte auf:
8.3.4.2. virt-manager wurde auf 0.6.0 aktualisiert
Das virt-manager-Paket bietet eine GUI-Implementation von virtinst und libvirt- Funktionalitäten an.
New features and improvements since 0.5.4:
  • Entferntes Speichermanager und Versorgung: Anzeigen, Hinzufügen, Entfernen und versorgen des von libvirt verwalteten Speichers.
  • Remote VM-Installation-Unterstützung: Installiert vom verwaltetem Medium (CDROM) oder PXE. Einfach Zeitspeicherversorgung (time storage) installieren.
  • VM-Details und Konsolenfenster-Fusionierung. jede VM wird nun von einem einzeln Reiter im extra-Fenster angezeigt.
  • Verwende Avahi, um libvirtd-Instanzen im Netzwerk aufzulisten.
  • Hypervisor-Autoconnect: Option Sie mit Hypervisor zu verbinden, über den Start von virt-manager .
  • Option Audio-Gerätemulatoren hinzuzufügen, wenn ein neuer Gast erstellt wird.
  • Virtio- und USB-Optionen, wenn eine Platte hinzugefügt wird.
  • Erlaubt das Ansehen und Entfernen von VM-Audio, seriell, parallel und Konsolengeräte.
  • Erlaubt spezifische Tastaturbelegungen, wenn Anzeigegeräte hinzugefügt wird.
  • Lässt die Anwendung weiterlaufen, falls das Verwalterfenster geschlossen ist, aber das VM-Fenster noch geöffnet ist.
  • Erlaubt die Anzahl des Speicherverlaufstatistik zu limitieren.
Für mehr Informationen, beziehen Sie sich bitte auf:
8.3.4.3. virtinst auf 0.400.0 upgedated
Das python-virtinst-Paket beinhaltet Werkzeuge für die Installierung und Manipulation von multiplen VM-Gast-Abbild-Formaten.
New features and improvements since 0.300.3:
  • Neues Werkzeug virt-convert: Erlaubt die Konvertierung zwischen verschiedenen virt-Konfigurationsdatei-Typen. Unterstützt augenblicklich nur vmx auf virt-image.
  • NeueS Werkzeug virt-pack: Konvertiert virt-image xml-Format in vmx und packt diese in ein tar.gz. (Beachten Sie, dass dies mit virt-convert in der Zukunft fusioniert).
  • virt-install improvements:
    • Support um VM-Installationen zu entfernen. Kann Installationsmedien und Diskabbilder auf einen entfernten Host verwenden, falls über libvirt geteilt. Erlaubt Speicher auf den Remote-Pools zu versorgen.
    • Unterstützung für Pinning-Informationen für QEmu/KVM VMs bereitzustellen
    • NUMA-Unterstützung via --cpuset=auto-Option
    • Neue Optionen:
      • --wait erlaubt ein absolutes Zeitlimit (hard time limit) bei Installationen festzusetzen
      • --sound erstellt VM mit Soundkartenemulation
      • --disk erlaubt es Medien als Pfad, Speichervolumen oder ein Pool um Speicher anzubieten, Gerätetypen und einige andere Optionen zu spezifizieren.Missbilligt --file, --size, --nonsparse.
      • --prompt Das Prompten der Eingabe geschieht nicht länger automatisch, diese Option stellt es wieder ein.
  • virt-image-Verbersserungen:
    • --replace-Option um existierende VM-Abbild-Dateien zu überschreiben
    • Support von multiplen Netzwerk-Schnittstellen im virt-image-Format
  • Verwende virtio disk/net-Treiber, falls der gewählte Gastbetriebszugang dies unterstützt (Fedora 9 und 10)
Für mehr Informationen, beziehen Sie sich bitte auf:
8.3.4.4. Xen auf 3.3.0 aktualisiert
Fedora 10 unterstützt das Starten des Gastes als domU, aber wird nicht als dom0 funktionieren, bis es vom Upstream-Kernel unterstützt wird. Unterstützung für pv_ops dom0 ist für Xen 3.4 vorausgesehen.
Changes since 3.2.0:
  • Power-Management (P & C states) im Hypervisor
  • HVM-Emulation-Domains (qemu-on-minios) für bessere Skalierbarkeit, Performance und Sicherheit
  • PVGrub: boot-PV-Kernel verwenden echtes GRUB innerhalb der PV-Domain
  • Bessere PV-Leistungsfähigkeit: Domainlock entfernt von pagetable-update-Pfaden
  • Shadow3: Optimiert um dies zum besten Shadow-Pagetable-Algorithmus aller Zeiten und die HVM-Performance besser denn jemals zuvor zu machen.
  • Hardware Assisted Paging -Verbesserungen: 2 MB-Seiten-Support für bessere TLB-Umgebung
  • CPUID-Eigenschaftsausgleich (feature levelling): erlaubt sichere Domainmigration über Systeme mit verschiedenen CPU-Modellen
  • PVSCSI-Treiber für SCSI-Zugang direkt in PV-Gäste
  • HVM-Framebuffer-Optimierung: Scannt nach Framebuffer-Updates effektiver
  • Gerät-Durchschlaufungssverbesserungen
  • Volle x86 Real-Mode-Emulation für HVM-Gäste auf Intel VT: Unterstützt eine weitere Bandbreite von vererbten Gastbetriebssystemen
  • Neues qemu mischt sich mit Upstream-Entwicklung
  • Viele andere Änderungen für x86 und IA64-Ports
Für mehr Informationen, beziehen Sie sich bitte auf:

8.4. Web- und Inhaltsservice

8.4.1. Drupal

Drupal wurde auf die 6.4. aktualisiert. Für Details, sehen Sie bitte:
Falls ihre Installation auf die 6.4 Version in Fedora aktualisiert wurde überspringen Sie diesen Schritt.
Vergessen Sie nicht, sich als Admin-Benutzer an Ihrer Site anzumelden, falls Sie von einer vorherigen Version upgraden und deaktivieren Sie alle Drittanbieter-Module vor dem Aktualisieren dieses Paketes. Nach dem Aktualisieren des Paketes:
  1. Kopieren Sie /etc/drupal/default/settings.php.rpmsave auf /etc/drupal/default/settings.php, und wiederholen Sie dies für jede weitere Seiten settings.php Dateien.
  2. Gehen Sie zu http://host/drupal/update.php, um das Aktualisierungsskript laufen zu lassen.
Es sind nun in Fedora 10 auch zahlreiche Module verfügbar: drupal-date, -cck, -views und -service_links.

8.5. Samba-Windows-Kompatibilität

Dieses Kapitel enthält Informationen über Samba, die Software-Suite die Fedora verwendet, um mit Microsoft Windows-Systemen zu interagieren.
Fedora 10 enthält samba-3.2.1. Dies ist nur eine kleine Version in Bezug auf die in Fedora 9 enthaltene 3.2.0, so sollten Benutzern, welche von Fedora 9 aus aktualisieren, keine Probleme haben. Wie auch immer, Benutzer von früheren Samba-Versionen sind angehalten die Versionshinweise von Samba 3.2 genau zu lesen:
Zusätzlich, die Artikel, welche die Neuheiten von ein paar Hauptänderungen von Samba 3.2 betrachten:

8.6. Mail-Server

Dieser Abschnitt befasst sich mit E-Mail-Servern und Mail-Transfer-Agenten (MTAs).

8.6.1. Sendmail

Standardmässig akzeptiert der Sendmail Mail Transport Agent (MTA) keine Verbindungen ausser vom lokalen Rechner. Um Sendmail als Server für andere Clients zu konfigurieren:
  1. Bearbeiten Sie /etc/mail/sendmail.mc und ändern Sie die Zeile DAEMON_OPTIONS so ab, dass auch auf den Netzwerkgeräten gehorcht wird oder kommentieren Sie die Option komplett aus, indem Sie das Kommentar-Zeichen dnl nutzen.
  2. Installieren Sie das sendmail-cf-Paket: su -c 'yum install sendmail-cf'
  3. Regenerieren von /etc/mail/sendmail.cf: su -c 'make -C /etc/mail'

8.7. Datenbank-Server

Sie müssen Ihre eigenen Nachforschungen über das aktualisieren von Datenbank-Paketen machen.

Lesen Sie die Versionshinweise der Version Ihrer Datenbank, auf welche Sie aktualisieren. Es könnten Aktionen vorhanden sein, welche Sie ausführen müssen, damit die Aktualisierung erfolgreich ist.

8.7.1. MySQL

Fedora 10 enthält MySQL 5.0.67-2.

MySQL-Version in Fedora 10 hat gravierende Unterschiede zur Fedora 9-Version

Es sind ein gewisse Anzahl von Änderungen von der Version, welche in Fedora 9 enthalten war, inklusive gewissen inkompatiblen Änderungen.
Die MySQL-Benutzer sollten zwingend die Versionshinweise für MySQL lesen, bevor sie ihre MySQL-Datenbanken aktualisieren.

8.7.2. PostgreSQL

Fedora 10 enthält PostgreSQL 8.3.4-1.
Wenn Sie von Fedora 9 migrieren, dann brauchen Sie nichts weiter zu tun. Wie auch immer, eine Migration von älteren PostgreSQL vor 8.3.1 benötigt weitere Schritte. Stellen Sie sicher, dass Sie die Versionshinweise von PostgreSQL gelesen haben vor der Migration.

8.8. Abwärtskompatibilität

Fedora bietet veraltete System-Bibliotheken für Kompatibilität mit älterer Software. Diese Software ist Teil der Legacy Software Development-Gruppe, die nicht standardmässig installiert wird. Benutzer, die diese Funktionalität benötigen, können diese Gruppe entweder während der Installation oder nachdem der Installationsprozess abgeschlossen ist auswählen. Um diese Paketgruppe auf einem Fedora-System zu installieren, verwenden Sie AnwendungenSoftware hinzufügen/entfernen oder geben Sie folgenden Befehl in einem Terminalfenster ein:
    su -c 'yum groupinstall "Legacy Software Development"'
Geben Sie das Passwort für das root-Konto ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

8.8.1. Compiler-Kompatibilität

Das Paket compat-gcc-34 wurde aus Kompatibilitätsgründen beigefügt:

8.9. Aktualisierte Pakte in Fedora 10

Die Liste wird automatisch durch das Überprüfen der Unterschiede der spezifischen Daten, zwischen den (F10)-1 Gold-Zweig und den F10-Zweig generiert.

8.10. Änderungen an Paketen

Dies Liste wird automatisch generiert

Dies Liste wird automatisch generiert. Es ist nicht zu übersetzen.
Diese Liste wurde nur von den Veröffentlichungen und Nachrichten von Wiki generiert. Es benutzt das repodiff-Hilfsprogramm aus dem Paket yum-utils, führen Sie repodiff --old=<Basis-URL des alten SRPMS-Repository> --new=<Basis-URL des neuen SRPMS-Repository>>.
For a list of which packages were updated since the previous release, refer to http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats/PackageChanges/UpdatedPackages. You can also find a comparison of major packages between all Fedora versions at http://distrowatch.com/fedora.

9.1. Fedora-Projekt

The goal of the Fedora Project is to work with the Linux community to build a complete, general-purpose operating system exclusively from free and open source software. The Fedora Project is driven by the individuals that contribute to it. As a tester, developer, documenter, or translator, you can make a difference. Refer to http://join.fedoraproject.org for details. For information on the channels of communication for Fedora users and contributors, refer to http://fedoraproject.org/wiki/Communicate.
Zusätzlich zur Webseite stehen folgende Mailinglisten zur Verfügung:
To subscribe to any of these lists, send an email with the word "subscribe" in the subject to <listname>-request, where <listname> is one of the above list names. Alternately, you can subscribe to Fedora mailing lists through the Web interface at http://www.redhat.com/mailman/listinfo/.
The Fedora Project also uses several IRC (Internet Relay Chat) channels. IRC is a real-time, text-based form of communication, similar to Instant Messaging. With it, you may have conversations with multiple people in an open channel, or chat with someone privately one-on-one. To talk with other Fedora Project participants via IRC, access the Freenode IRC network. Refer to the Freenode website at http://www.freenode.net/ for more information.
Fedora Project participants frequent the #fedora channel on the Freenode network, while Fedora Project developers may often be found on the #fedora-devel channel. Some of the larger projects may have their own channels as well. This information may be found on the webpage for the project, and at http://fedoraproject.org/w/index.php?title=Communicate.
Um sich im #fedora-Kanal unterhalten zu können, müssen Sie Ihren Nicknamen oder nick registrieren. Anleitungensorte werden angezeigt, wenn Sie den Kanal betreten (/join).

IRC-Kanäle

Das Fedora-Projekt oder Red Hat haben keinerlei Kontrolle über die Fedora-Projekt-Kanäle oder deren Inhalt.

9.2. Kolophon

Wie wir den Begriff, ein Kolophon, verwenden:
  • würdigt Mitwirkende und zeigt Verantwortlichkeiten, und
  • beschreibt Werkzeuge und Produktionsmethoden.

9.2.1. Mitwirkende

  • Alain Portal (Übersetzer, Französisch)
  • Albert Felip (Übersetzer - Katalanisch)
  • Agusti Grau (Übersetzer - Katalanisch)
  • Alfred Fraile (Übersetzer - Katalanisch)
  • Amanpreet Singh Alam (Übersetzer, Punjabi)
  • Andrew Martynov (Übersetzer, Russisch)
  • Andrew Overholt (Beat-Schreiber)
  • Ani Peter (Übersetzer - Malayalam)
  • Ankitkumar Patel (Übersetzer - Gujarati)
  • Anthony Green (Beat-Schreiber)
  • Brandon Holbrook (Beat-Schreiber)
  • Bob Jensen (Beat-Schreiber)
  • Chris Lennert (Beat-Schreiber)
  • Corina Roe (Übersetzer - Französisch)
  • Dale Bewley (Beat-Schreiber)
  • Damien Durand (Übersetzer - Französisch)
  • Daniela Kugelmann (Übersetzer - Deutsch)
  • Dave Malcolm (Beat-Schreiber)
  • David Eisenstein (Beat-Schreiber)
  • David Woodhouse (Beat-Schreiber)
  • Davidson Paulo (Übersetzer - Brazilianisch-portugisisch)
  • Deepak Bhole (Beat-Schreiber)
  • Diego Búrigo Zacarão (translator)
  • Dimitris Glezos (Beat-Schreiber, Übersetzer - Griechisch)
  • Domingo Becker (Übersetzer - Spanisch)
  • Dominik Sandjaja (Übersetzer - Deutsch)
  • Eun-Ju Kim (Übersetzer - Koreanisch)
  • Fabian Affolter (Übersetzer - Deutsch)
  • Fernando Villa (Übersetzer - Katalanisch)
  • Florent Le Coz (Übersetzer - Französisch)
  • Francesco Tombolini (Übersetzer - Italienisch)
  • Francesco Valente (Übersetzer - Italienisch)
  • Gatis Kalnins (Übersetzer - Lettisch)
  • Gavin Henry (Beat-Schreiber)
  • Geert Warrink (Übersetzer - Niederländisch)
  • Glaucia Cintra (Übersetzer - Brazilianisch-portugisisch)
  • Gregory Sapunkov (Übersetzer - Russisch)
  • Guido Grazioli (Übersetzer - Italienisch)
  • Han Guokai (Übersetzer - vereinfachtes Chinesisch)
  • Hugo Cisneiros (Übersetzer - Brasilianisch-portugiesisch)
  • I. Felix (Übersetzer - Tamil)
  • Igor Miletic (Übersetzer - Serbisch)
  • Janis Ozolins (Übersetzer - Lettisch)
  • Jason Taylor (Beat-Schreiber, auszubildender Editor)
  • Jaswinder Singh (Übersetzer - Punjabi)
  • Jeff Johnston (Beat-Schreiber)
  • Jesse Keating (Beat-Schreiber)
  • Jens Petersen (Beat-Schreiber)
  • Joe Orton (Beat-Schreiber)
  • Jordi Mas (Übersetzer - Katalanisch)
  • José Nuno Coelho Pires (translator - Portuguese)
  • Josep Mª Brunetti (Übersetzer - Katalanisch)
    Josh Bressers (Beat-Schreiber)
  • Juan M. Rodriguez (Übersetzer - Spanisch)
  • Kai Werthwein (Übersetzer - Deutsch)
  • Karsten Wade (Beat-Schreiber, Editor, Mitverleger)
  • Kevin Kofler (Beat-Schreiber)
  • Kiyoto Hashida (Übersetzer - Japanisch)
  • Krishnababu Krothapalli (Übersetzer - Telugu)
  • Kushal Das (Übersetzer - Bengalisch-indisch)
  • Kyu Lee (Beat-Schreiber)
  • Leah Liu (Übersetzer - vereinfacht Chinesisch)
  • Lenka Čelková (translator - Slovak)
  • Licio Fonseca (Übersetzer - Brasilianisch-portugiesisch)
  • Lubomir Kundrak (Beat-Mitwirkender, Übersetzer - Slovakisch)
  • Lukas Brausch (Übersetzer - Deutsch)
  • Luya Tshimbalanga (Beat-Schreiber)
  • Magnus Larsson (Übersetzer - Schwedisch)
  • Manojkumar Giri (Übersetzer - Oriya)
  • Marek Mahut (Übersetzer - Slovakisch)
  • Mathieu Schopfer (Übersetzer - Französisch)
  • Matthieu Rondeau (Übersetzer - Französisch)
  • Maxim Dziumanenko (Übersetzer - Ukrainisch)
  • Martin Ball (Beat-Schreiber)
  • Michaël Ughetto (Übersetzer - Französisch)
  • Natàlia Girabet (Übersetzer - Katalanisch)
  • Nikos Charonitakis (Übersetzer - Griechisch)
  • Noriko Mizumoto (Übersetzerskoordinator, Übersetzer - Japanisch)
  • Oriol Miró (Übersetzer - Katalanisch)
  • Orion Poplawski (Beat-Schreiber)
  • Pablo Martin-Gomez (Übersetzer - Französisch)
  • Teta Bilianou (Übersetzer - Griechisch)
  • Patrick Barnes (Beat-Schreber, Editor)
  • Paul W. Frields (Werkzeuge, Editor)
  • Pavol Šimo (translator - Slovak)
  • Pawel Sadowski (Übersetzer - Polnisch)
  • Patrick Ernzer (Beat-Schreiber)
  • Pedro Angelo Medeiros Fonini (Übersetzer - Portugisisch)
  • Pere Argelich (Übersetzer - Katalanisch)
  • Peter Reuschlein (Übersetzer - Deutsch)
  • Piotr Drąg (Übersetzer - Polnisch)
  • Prosenjit Biswas (Übersetzer - Bengalisch-indisch)
  • Rahul Sundaram (Beat-Schreiber, Editor)
  • Rajesh Ranjan (Übersetzer - Hindi)
  • Robert-André Mauchin (Übersetzer - Französisch)
  • Roberto Bechtlufft
  • Run Du (Übersetzer - vereinfachtes Chinesisch)
  • Runa Bhattacharjee (Übersetzer - Bengalisch-indisch)
  • Ryuichi Hyugabaru (Übersetzer - Japanisch)
  • Sam Folk-Williams (Beat-Schreiber)
  • Sandeep Shedmake (Übersetzer - Marathi)
  • Sekine Tatsuo (Übersetzer - Japanisch)
  • Shankar Prasad (Übersetzer - Kannada)
  • Severin Heiniger (Übersetzer - Deutsch)
  • Simos Xenitellis (Übersetzer - Griechisch)
  • Steve Dickson (Beat-Schreiber)
  • Sweta Kothari (Übersetzer - Gujarati)
  • Terry Chuang (Übersetzer - traditionelles Chinesisch)
  • Teta Bilianou (Übersetzer - Griechisch)
  • Thomas Canniot (Übersetzer - Französisch)
  • Thomas Graf (Beat-Schreiber)
  • Timo Trinks (Übersetzer - Deutsch)
  • Tommy Reynolds (Werkzeuge)
  • Valnir Ferreira Jr. (Übersetzer - Brasilianisch-portugiesisch)
  • Vasiliy Korchagin (Übersetzer - Russiisch)
  • Ville-Pekka Vainio (Übersetzer - Finnisch)
  • Will Woods (Beat-Schreiber)
  • Xavier Conde (Übersetzer - Katalanisch)
  • Xavier Queralt (Übersetzer - Katalanisch)
  • Yoshinari Takaoka (Übersetzer, Werkzeuge)
  • Yu Feng (Übersetzer - vereinfachtes Chinesisch)
  • Yuan Yijun (Übersetzer - vereinfachtes Chinesisch)
  • Yulia Poyarkova (Übersetzer - Russiisch)
  • Zhang Yang (Übersetzer - vereinfachtes Chinesisch)
… und viele andere Übersetzer. Besuchen Sie die aktualisierte Version dieser Versionshinweise im Web, um die nach Veröffentlichung hinzugefügten Übersetzer zu sehen:

9.2.2. Produktionsmethoden

Beat-Schreiber schreiben die Versionshinweise direkt in das Wiki des Fedora-Projekts. Sie arbeiten mit Experten anderer Themenbereiche während der Testversionsphase von Fedora zusammen, um wichtige Änderungen und Verbesserungen zu erklären. Das Redaktionsteam stellt die Konsistenz und Qualität der fertigen Beats sicher und portiert das Material aus dem Wiki nach Docbook-XML in ein Revisionskontroll-Repository. An diesem Punkt erzeugen die Übersetzer lokalisierte Versionen der Versionshinweise, die dann der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich macht das Publikationsteam sie, und nachfolgende Errata, im Web verfügbar.