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Fedora 7

Versionshinweise

 

Fedora Documentation Project

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All other trademarks are the property of their respective owners.
Zusammenfassung
 

1. Willkommen zu Fedora
2. Versions-Höhepunkte
2.1. Tour durch Fedora
2.2. Neu in Fedora
2.3. Fahrplan
3. Rückmeldung
3.1. Rückmeldung zu den Versions-Hinweisen liefern
3.2. Rückmeldung zu den Versions-Hinweisen liefern
4. Installations-Hinweise
4.1. Änderungen in Anaconda
4.2. Probleme bei der Installation
4.3. Probleme in Bezug auf die Aktualisierung
5. Architektur-spezifische Hinweise
5.1. Unterstützung für RPM-Multiarch auf 64-bit-Plattformen (x86_64, ppc64)
5.2. Besonderheiten in Fedora für PPC
5.3. Besonderheiten in Fedora für x86
5.4. Besonderheiten in Fedora für x86_64
6. Fedora Live Abbilder
6.1. Verfügbare Abbilder
6.2. Verwendungs-Hinweise
6.3. Starten von USB
6.4. Unterschiede zur normalen Fedora Installation
7. Paket-Hinweise
7.1. PC-Lautsprecher aktiviert
7.2. Das cdrtools Paket wurde durch das cdrkit Paket ersetzt.
7.3. EM8300 Drivers Default to ALSA
7.4. Gaim umbenannt zu Pidgin
7.5. Packages with ".fc6" Tag
7.6. Perl Pakete Spaltung
7.7. Zope und Plone nicht verfügbar jetzt
7.8. Unstabiles liferea x86_64-Paket
7.9. Xfce URL Öffnungs-Fokus-Problem
7.10. System-Werkzeuge
7.11. Ingenieurswesen und Wissenschaft
7.12. ATA over Ethernet
7.13. Grafiken
8. Linux-Kernel
8.1. Version
8.2. Changelog
8.3. Kernel-Geschmacksrichtungen
8.4. Fehler melden
8.5. Kernelentwicklung vorbereiten
9. Fedora-Desktop
9.1. Lokalisiertes Common-User-Verzeichnis (xdg-user-dirs)
9.2. GNOME
9.3. KDE
9.4. Web-Browsers
9.5. Mail-Clients
9.6. Liberation Schriftart
10. Dateisystem
11. Mail-Server
11.1. Sendmail
11.2. exim-sa
12. Entwicklung
12.1. Werkzeuge
13. Sicherheit
13.1. Allgemeine Information
14. Java und java-gcj-compat
14.1. Handhabung von Java und Java-ähnlichen Paketen
14.2. Handhabung Java Applets
14.3. Fedora und die JPackage Javapakete
14.4. Maven (v2)
15. Multimedia
15.1. Multimedia-Player
15.2. Ogg und die Formate der Xiph.Org Foundation
15.3. MP3, DVD und andere nicht enthaltene Multimedia-Formate
15.4. Brennen und Zusammenstellen von CDs und DVDs
15.5. Screencasts
15.6. Erweiterte Unterstützung durch Plugins
16. Spiele und Unterhaltung
16.1. Haxima
17. Virtualisierung
17.1. Arten der Virtualisierung
17.2. Gast-Betriebssystem
17.3. Änderungen der Virtualisierungs-Pakete
18. X-Window-System (Grafik)
18.1. Änderung der X-Konfiguration
18.2. Intel Treiber Hinweise
18.3. Grafik-Treiber von Drittanbietern
19. Datenbank-Server
19.1. MySQL
19.2. PostgreSQL
20. Internationalisierung (i18n)
20.1. Sprach-Installation
20.2. SCIM Standard-Eingabemethoden
21. Abwärtskompatibilität
21.1. Compiler-Abwärtskompatibilität
22. Änderungen an Paketen
23. Fedora Projekt
24. Kolophon
24.1. Mitwirkende
24.2. Produktions-Methoden

1. Willkommen zu Fedora

Das Fedora Projekt ist ein von Red Hat und der Community unterstützes Open Source Projekt. Das Ziel des Projekts ist der schnelle Fortschritt von freier und offener Software und Inhalten. Das Fedora Projekt macht Gebrauch von öffentlichen Foren, offenen Prozessen, schneller Innovation, Meritokratie und Transparenz im Bestreben das beste Betriebssystem und die beste Plattform, die freie und offene Software bieten können, bereitzustellen.

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Sie können der Fedora Projekt Community bei der zukünftigen Verbesserung helfen, indem Sie Fehler-Meldungen und Anfragen nach Erweiterungen abgeben. Lesen Sie http://fedoraproject.org/wiki/BugsAndFeatureRequests für weitere Informationen über Bugs. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
Beachten Sie die folgenden Webseiten, um mehr allgemeine Informationen über Fedora zu finden.

Dokumentations-Verweis

Many links may not work properly from within the installation environment, due to resource constraints. The release notes are also available post-installation as part of the desktop Web browser's default home page. If you are connected to the internet, use these links to find other helpful information about Fedora and the community that creates and supports it.

2. Versions-Höhepunkte

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.

2.1. Tour durch Fedora

Sie finden eine Tour voller Bilder und Videos durch dieses aufregende neue Version unter http://fedoraproject.org/wiki/Tours/Fedora7.

2.2. Neu in Fedora

Diese Version enthält wesentliche neue Versionen vieler Schlüsselprodukte und -Technologien. Die folgenden Kapitel liefern einen kurzen Überblick über die wichtigsten Änderungen gegenüber dem letzten Fedora-Version.

2.2.1. Spins

Zum ersten Mal enthält Fedora verschiedene spins, welche eine Variation von Fedora mit unterschiedlichen Paket-Sets sind. Jeder Spin hat eine Kombination von Software, die für eine bestimmte Endbenutzer-Gruppe bestimmt ist. Zusätzlich zu einem sehr kleinen boot.iso Abbild für Netzwerk-Installationen haben Benutzer folgende Auswahlmöglichkeiten:
  • GNOME und KDE Desktop-Umgebungen, die auf startbaren Live-Medien basieren und auf die Festplatte installiert werden können. Diese Spins sind für Desktop-Benutzer die eine Einzel-CD-Installation bevorzugen und Fedora mit Freunden, Familie und Veranstaltungs-Teilnehmern teilen möchten.
  • Das normalen Abbild für Desktop-System-, Workstation- und Server-Benutzer. Dieser Spin stellt einen guten Weg für eine Aktualisierung und einen ähnliche Umgebung für Benutzer von älteren Fedora-Versionen bereit.

2.2.2. Desktop

  • Diese Version enthält GNOME 2.18 und KDE 3.5.6.
  • Der schnelle Benutzerwechsel wurde gut in diese Version integriert. Die Entwickler haben dieses Eigenschaft durch erhebliche Entwicklungsarbeit im ConsoleKit Paket und die volle Integration in die Distribution möglich gemacht.
  • Anzeige-Geräte können während des Betriebs angeschlossen werden und arbeiten automatisch dank der Integration von Xorg Server 1.3.
  • Diese Version enthält einige Firmware-Pakete für verbessertes Arbeiten im kabellosen Netzwerk. Der NetworkManager ist ein grafisches Interface, das dem User erlaubt schnell zwischen kabellosen und Kabel-Verbindungen hin und her zu schalten und so seine Mobilität zu erhöhen. Die NetworkManager Applikation ist standardmässig bei beiden Live CDs (GNOME und KDE) installiert.
  • Fedora 7 includes a refreshing new "Flying High" theme, which is part of a continuous team effort from the community and the Fedora Artwork Project:
  • Firefox 2 enthält eine Menge neuer Funktionen, beispielsweise eine Inline-Rechtschreibekontrolle, einen eingebauten Phishing-Schutz und die Möglichkeit Browser-Sessions wiederherzustellen.
  • Die Unterstützung der Lokalisierung (I18n) wurde stark durch die Präsenz der SCIM-Eingabemethoden verbessert, die nun nach der Installation automatisch ohne Konfiguration funktionieren. SCIM kann mit nahezu jedem Alphabet umgehen. Fedora ist nun einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich, was durch die standardmässige Einbindung einer Menge von Sprachpaketen und Eingabemethoden in der GNOME Live CD ermöglicht wurde.
  • Ein neues reichhaltiges grafisches Administrationswerzkeug für SELinux system-config-selinux ist in dieser Version standardmässig verfügbar. SELinux boolean Eintellungen wurde aus dem system-config-securitylevel Werkzeug entfernt und sind stattdessen nun im neuen Administrationswerkzeug zu finden.
  • Das SELinux Problemhilfe-Werkzeug setroubleshoot ist in dieser Version standardmässig aktiviert. Dieses Werkzeug stellt dem Desktop Benutzer neben detaillierten Informationen über von SELinux blockierte Zugriffe auch Vorschläge zur Verfügung, wie man damit umgehen könnte.
  • Diese Version enthält die Integration des neuen FireWire-Stack im Kernel für eine robustere Geräte-Handhabung
  • Fedora beinhaltet nun ein verbessertes Power Management durch den Einbau von dynamischen Ticks im Kernel.
  • In dieser Version wurden teilweise Wörterbücher fusioniert. Dies geschah, um den User ein gleichbleibendes Desktop-Erlebnis bei gleichzeitig geringerem Ressourcen-Verbrauch zu ermöglichen.
  • Fedora hat nun den experimentellen nouveau Treiber in der Xorg Applikation und im Kernel integriert. Der nouveau Treiber, welcher in dieser Version standardmässig deaktiviert ist, hat das Ziel einen freien und OpenSource 3D-Treiber für nvidia-Karten zur Verfügung zu stellen. Endbenutzer sind aufgefordert den Projekt Entwicklern ein Feedback über die Features des Treibers zu geben, dies hilft, einen voll funktionsfähigen 3D-Treiber als Standard zu haben.

2.2.3. Leistung

  • In dieser Version wurde die Leistung von yum, Pirut und Pup merklich verbessert.

2.2.4. Systemadministration

  • This release integrates Kernel-based Virtual Machine (KVM) technology with Fedora's graphical virt-manager and command-line virsh tools. KVM provides a hardware accelerated virtualization solution, and users have a choice between KVM and Xen, along with Qemu, in this release.
  • In dieser Version folgen wegen der neuen libata Treiberschnittstelle im Kernel alle /dev/sd* Festplatten-Partitionen einer neuen Namenskonvention. Der Anaconda Installer vereinfacht den Wechsel für Versions-Upgrades.
  • Der mac80211 (früher bekannt unter Devicescape) Wireless Stack wurde in den Kernel integriert.
  • Smolt, ein Werkzeug, dass anonym Hardware Profile an das Fedora Projekt sendet, ist anhand von firstboot im Installer integriert.Die Daten sind auf der Smolt Homepage verfügbar. DIese Informationen werden dazu genutzt um die Kooperation mit den Herstellern in Schwung zu bringen um Kompatibilität der Hardware der Endnutzer zu gewährleisten, die Entwicklung zu priorisieren und die Qualität von Fedora auf häufig genutzer Hardware zu sichern.
  • Die Fedora Verzeichnis Server Basis ist jetzt ein Teil des Fedora Software Repository. Die grafische Konsole und Administrationsserver sind auf der Webseite zu finden, werden aber nach einem Review auch in das Repository gebracht.
  • Python 2.5 ist in dieser Version enthalten und alle Python Software, welche in den Repositories enthalten ist, nutzt sie.
  • Diese Version von Fedora enthält die Liberation Schriftarten, die ein metrisches Äquivalent zu den häufig im Internet benutzten proprietären Schriften darstellen. Diese Schriftarten sind für bessere Ergebnisse beim Betrachten und Drucken von Dokumenten verantwortlich.

2.3. Fahrplan

Die beabsichtigten Pläne für die nächste Fedora-Version sind unter http://fedoraproject.org/de_DE/Versionen/Fahrplan verfügbar.

3. Rückmeldung

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen ihre Kommentare Vorschläge und Bug-Reports der Fedora Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.Dadurch helfen Sie die Entwicklung von Fedora, Linux und freier Software zu fördern.

3.1. Rückmeldung zu den Versions-Hinweisen liefern

Dieser Abschnitt behandelt Rückmeldungen für die Versions-Hinweise selbst. Um Rückmeldungen zu Fedora-Software oder anderen Systembestandteilen zu liefern, lesen Sie bitte http://fedoraproject.org/wiki/BugsAndFeatureRequests.

3.2. Rückmeldung zu den Versions-Hinweisen liefern

Rückmeldung nur zu den Versions-Hinweisen

Dieser Bereich befasst sich mit den Feedback für die Versions-Hinweise selber.
Vielen Dank für Ihr Interesse, Rückmeldung für diese Versions-Hinweise zu geben. Wenn Sie denken, die Versions-Hinweise können auf irgendeine Art und Weise verbessert werden, können Sie Ihre Rückmeldung direkt an die Beat-Schreiber liefern. Hier sind verschiedene Arten, das zu tun.
  1. Ändern Sie Inhalte direkt unter http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats. Falls Sie einen Fedora Account haben.
  2. Füllen Sie eine Fehlermeldung aus, indem sie diese Template http://tinyurl.com/nej3u verwenden - Dieser Link ist ausschliesslich für ein Feedback zu den Versions-Hinweisen selbst. Beziehen Sie sich für Details auf die obrige Warnung.

4. Installations-Hinweise

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.

Fedora Installation Anleitung

Um herauszufinden, wie Fedora installieren können, lesen Sie http://docs.fedoraproject.org/install-guide/.

Installations-Probleme, welche nicht in diesen Versions-Hinweisen behandelt werden

Dieser Abschnitt behandelt Dateiübertragung und Serversharing. Information über HTTP (Web) Dateiübertragung und Sambadateifreigabe-Dienste finden Sie unter http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats/WebServers und http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats/Samba.
Anaconda ist der Name des Fedora Installers. Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit Fehlern und Problemen, die bei der Installation von Fedora 7 mit Anaconda auftreten.

Herunterladen grosser Dateien

Wenn Sie vorhaben, das Fedora DVD-ISO-Image herunterzuladen, beachten Sie, dass nicht alle Download-Tools mit Dateien, die grösser als 2 GB sind, umgehen können. Diese Einschränkung gilt nicht für wget 1.9.1-16 und höher, curl und ncftpget, sie können Dateien, die grösser als 2GB, erfolgreich herunterladen. BitTorrent ist eine weitere Methode zum Herunterladen von grossen Dateien. Informationen über Erhalt und Verwendung einer Torrentdatei finden Sie unter http://torrent.fedoraproject.org/.
Anaconda prüft standardmässig die Integrität der Installationsmedien. Dies funktioniert mit der CD-, DVD-, Festplatten-ISO, und NFS-ISO-Installationsmethode. Das Fedora Projekt empfiehlt, alle Installationsmedien vor dem Start der Installation und bevor Fehler in der Installation gemeldet werden, zu prüfen. Viele der gemeldeten Fehler liegen eigentlich an fehlerhaft gebrannten CDs. Um diesen Test zu verwenden, geben Sie linux mediacheck am boot:-Prompt ein.
Die Funktion mediacheck ist sehr sensibel und könnte möglicherweise einige verwendbare Disks als fehlerhaft melden. Dieses Ergebnis wird häufig durch Brennsoftware verursacht, die Padding beim Brennen von ISO-Dateien nicht unterstützt. Die besten Ergebnisse erhält man mit mediacheck, wenn man mit folgenden Optionen bootet:
linux ide=nodma mediacheck

Nachdem Sie den mediacheck erfolgreich abgeschlossen haben, ist es normal, dass ein Reboot durchgeführt wird. Dies geschieht, um den DMA Modus zu lesen. Auf vielen Systemen resultiert das in einem schnelleren Installationsprozess auf der Festplatte. Wenn Sie neustarten, können sie die mediacheck Option auslassen.

BitTorrent prüft die Datei-Integrität automatisch

Wenn Sie BitTorrent verwenden, werden alle Dateien, die Sie herunterladen, automatisch verifiziert. Wenn der Download einer Datei abgeschlossen ist, müssen Sie sie nicht prüfen. Wenn Sie jedoch eine CD gebrannt haben, sollten Sie trotzdem mediacheck verwenden.
Bevor Sie Fedora installieren, können Sie weitere Test durchführen, indem Sie memtest86 am boot:-Prompt eingeben. Diese Option startet die eigenständige Speichertest-Software Memtest86 statt Anaconda. Die Speichertests durch Memtest86 werden solange fortgesetzt, bis die Esc-Taste gedrückt wurde.

Verfügbarkeit von Memtest86

Sie müssen von der Installations-Disk 1 oder einer Rettungs-CD gebootet haben, um dieses Leistungsmerkmal benutzen zu können.
Fedora 7 unterstützt grafische Installationen via FTP oder HTTP. Allerdings muss das Installer-Abbild entweder in den Arbeitsspeicher passen oder auf einem lokalen Speichermedium wie die Installations-Disk 1 erreichbar sein. Aus diesem Grund können nur Systeme, die mehr als 192 MB RAM oder von der Installations-Disk 1 booten, die grafische Installation verwenden. Systeme mit 192 MB RAM oder weniger greifen automatisch auf den textbasierten Installer zurück. Wenn Sie es vorziehen, den text-basierten Installer zu verewnden, geben Sie linux text am boot:-Prompt ein.

4.1. Änderungen in Anaconda

  • Viele kleine Benutzerschnittstellen-Verbesserungen:
    • Möglichkeit zum Wählen des Boot-Laufwerkes
    • Fortgeschrittene Speicherplatz-Einstellungesoptionen, inklusive der Möglichkeit iSCSI-Ziele hinzuzufügen und dmraid-Geräte zu deaktivieren
    • Die Zeitzonen-Seite enthält eine wunderbaren Schieber zum Vergrössern von verschiedenen Bereichen der Erde, wenn sie ausgewählt wurden
  • Verbesserte LiveCD Unterstützung
  • Möglichkeit zum Installieren von einem Live-Abbild, welche im RAM oder von einem USB-Stick läuft
  • Verbesserte IEEE-1394 (Firewire) Unterstützung
  • Verbesserte Installation für die Sony PlayStation 3
  • Französisches Tastatur-Layout benutzt latin9
  • Verbesserte Kickstart Installation
  • Die Benutzung von /dev/hdX ist nun für die Architekturen i386 und x86_64 bei den IDE Treibern veraltet und wurde zu /dev/sdX geändert. Davon ausgenommen ist die PPC Architektur.Beachten Sie bitte auch die Notiz über die Wichtigkeit des Kennzeichnens von Geräten für Upgrades von Fedora Core 6

5. Architektur-spezifische Hinweise

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt bietet Hinweise die speziell für die unterstützten Hardware-Architekturen von Fedora gelten.

5.1. Unterstützung für RPM-Multiarch auf 64-bit-Plattformen (x86_64, ppc64)

RPM unterstützt parallele Installationen multipler Architekturen des gleichen Pakets. Es könnte so erscheinen, als würde eine Standardpaketliste wie durch rpm -qa Pakete doppelt enthalten, da die Architektur nicht angezeigt wird. Verwenden Sie stattdessen den Befehl repoquery, der Teil des yum-utils-Pakets in Fedora ist, und die Architektur standardmässig anzeigt. Um das Paket yum-utils zu installieren, geben Sie folgenden Befehl ein:
su -c 'yum install yum-utils'
Um alle Pakete mit ihrer Architektur unter Verwendung von rpm aufzulisten, geben Sie folgenden Befehl ein:
rpm -qa --queryformat "%{name}-%{version}-%{release}.%{arch}\n"
Sie können ihn zu /etc/rpm/macros hinzufügen (für die Einstellung systemweit oder ~/.rpmmacros (für die benutzerabhängige Einstellung). Es ändert die Standard-Abfrage, welche die Architekturen auflistet.
%_query_all_fmt      %%{name}-%%{version}-%%{release}.%%{arch}

5.2. Besonderheiten in Fedora für PPC

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen über Fedora und die PPC-Hardwareplattform.

5.2.1. Hardware-Anforderungen für PPC

5.2.1.1. Prozessor und Speicher
  • Minimum-CPU: PowerPC G3 / POWER4
  • Fedora 7 supports only the "New World" generation of Apple Power Macintosh, shipped from circa 1999 onward.
  • Fedora 7 unterstützt auch IBM eServer, IBM pSeries-, IBM RS/6000-, Genesi Pegasos II-, und IBM Cell Broadband Engine-Maschinen.
  • Fedora 7 enthält neue Hardware-Unterstützung für Genesi Efika und die Sony PlayStation 3.
  • Empfohlen für Text-Mode: 233 MHz G3 oder besser, 128 MB RAM
  • Empfohlen für grafisch: 400 MHz G3 oder besser, 256 MB RAM.
5.2.1.2. Festplattenplatz
Die unten aufgeführten Anforderungen an Festplattenplatz zeigen den Festplattenplatz, der von Fedora 7 verwendet wird, wenn die Installation abgeschlossen ist. Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grössse von /Fedora/base/stage2.img auf Installationsdisk 1 zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
In practical terms, additional space requirements may range from as little as 90 MiB for a minimal installation to as much as an additional 175 MiB for an "everything" installation. The complete packages can occupy over 9 GB of disk space.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Plattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.

5.2.2. 4 KB Seiten auf 64-bit Machinen

Nach einem kurzen Experiment mit 64 KB Seiten in Fedora Core 6, wurde der PowerPC64 Kernel wieder zurück auf 4 KB Seiten gestellt. Der Installer sollte während eines Upgrades automatisch alle Swap Partitionen neu formatieren.

5.2.3. Die Apple-Tastatur

The Option key on Apple systems is equivalent to the Alt key on the PC. Where documentation and the installer refer to the Alt key, use the Option key. For some key combinations you may need to use the Option key in conjunction with the Fn key, such as Option+Fn+F3 to switch to virtual terminal tty3.

5.2.4. Installationshinweise für PPC

Von der Fedora 7-Installationsdisk 1 kann auf unterstützter Hardware gebootet werden. Zusätzlich befinden sich bootbare CD-Images auf dieser Disk im Verzeichnis images/. Diese Images verhalten sich abhängig von Ihrer Hardware unterschiedlich:
  • Das Standardpaket gnome-power-manager enthält Power Management-Unterstützung, die Schlafmodus und Backlight-Level-Management enthält. Benutzer mit komplexeren Anforderungen können das Paket apmud in Fedora Extras verwenden. Anschließend an die Installation können Sie apmud über folgenden Befehl installieren:
    su -c 'yum install apmud'
    
  • 64-bit IBM eServer pSeries (POWER4/POWER5), aktuelle iSeries Modelle
    Nachdem die CD mit OpenFirmware gebootet wurde, sollte der Bootloader (yaboot) automatisch die 64-Bit-Installationsroutine booten.
  • IBM "Legacy" iSeries (POWER4)
    So-called "Legacy" iSeries models, which do not use OpenFirmware, require use of the boot image located in the images/iSeries directory of the installation tree.
  • 32-bit CHRP (IBM RS/6000 und andere)
    Nachdem die CD mit OpenFirmware gebootet wurde, wählen Sie das linux32-Bootimage am boot:-Prompt, um die 32-bit Installationsroutine zu starten. Anderenfalls startet die 64-bit-Installationsroutine, die nicht funktioniert.
  • Genesi Pegasos II
    Zum Redaktionsschluss ist für Pegasos noch keine Firmware mit voller Unterstützung für das ISO9660-Dateisystems veröffentlicht. Aber die können das Network-Bootimage verwenden. Geben Sie am OpenFirmware-Prompt folgenden Befehl ein:
    boot cd: /images/netboot/ppc32.img
    
    Weiterhin muss OpenFirmware auf Pegasos manuell konfiguriert werden, um das installierte Fedora System bootbar zu machen. Setzen Sie hierzu die Umgebungsvariablen boot-device und boot-file entsprechend.
  • Genesi Efika
    Derzeit hat die Firmware von Efika einige Fehler, welche das korrekte Funktionieren des yaboot Bootloaders verhindern. Eine aktualisierte Firmware sollte im April 2007 mit der Version von Fedora 7 verfügbar sein. Mit einer funktionierenden Firmware sollte die Installation von Efika die gleiche wie die von Pegasos II sein.
  • Sony PlayStation 3
    For installation on PlayStation 3, first update to firmware 1.60 or later. The "Other OS" boot loader must be installed into the flash, following the instructions at http://www.playstation.com/ps3-openplatform/manual.html. A suitable boot loader image ia located on the Fedora 7 install media. Once the boot loader is installed, the PlayStation 3 should boot from the Fedora install media. Select the linux64 from the graphical boot menu. For more information on Fedora and the PlayStation3 or Fedora on PowerPC in general, join the Fedora-PPC mailing list or the #fedora-ppc channel on FreeNode.
  • Booten vom Netzwerk
    Sie können kombinierte Images, die den Kernel der Installationsroutine und die Ramdisk enthalten, im Verzeichnis images/netboot/ des Installationsbaums finden. Diese sind für das Booten vom Netzwerk gedacht, können aber auf vielfache Weise verwendet werden.
    yaboot unterstützt TFTP-booting für IBM eServer pSeries und Apple Macintosh. Das Fedora Projekt empfiehlt, yaboot anstelle der netboot-Images zu verwenden.

5.3. Besonderheiten in Fedora für x86

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen über Fedora und die x86-Hardwareplattform.

5.3.1. Hardwareanforderungen für x86

Um spezielle Leistungsmerkmale von Fedora 7 während oder nach der Installation verwenden zu können, müssen Sie eventuell Details über besondere Hardwarekomponenten kennen, wie zum Beispiel Video oder Netzwerk.
5.3.1.1. Prozessor und Speicher
Die folgenden CPU-Spezifikationen werden in Bezug auf Intel-Prozessoren gemacht. Andere Prozessoren, wie solche von AMD, Cyrix und VIA, die kompatibel und gleichwertig zu folgenden Intel-Prozessoren sind, können ebenfalls mit Fedora verwendet werden.
Fedora 7 benötigt einen Intel Pentium oder besseren Prozessor und ist optimiert für Pentium 4 und spätere Prozessoren.
  • Empfehlung für Text-Mode: 200 MHz Pentium-Klasse oder besser
  • Empfehlung für grafisch: 400 MHz Pentium II oder besser
  • Minimum-RAM für den Text-Modus: 128 MB
  • Minimum-RAM für grafisch: 192 MB
  • Empfehlung für grafische: 512 MB
5.3.1.2. Festplattenplatz
Die unten aufgeführten Anforderungen an Festplattenplatz zeigen den Festplattenplatz, der von Fedora 7 verwendet wird, wenn die Installation abgeschlossen ist. Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grösse von /Fedora/base/stage2.img auf Installationsdisk 1 zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
In practical terms, additional space requirements may range from as little as 90 MiB for a minimal installation to as much as an additional 175 MiB for an "everything" installation. The complete packages can occupy over 9 GB of disk space.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Plattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.

5.4. Besonderheiten in Fedora für x86_64

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen, die Sie über Fedora und die x86_64-Hardwareplattform wissen müssen.

5.4.1. Hardware-Anforderungen für x86_64

Um spezielle Leistungsmerkmale von Fedora 7 während oder nach der Installation verwenden zu können, müssen Sie eventuell Details über besondere Hardwarekomponenten kennen, wie zum Beispiel Video oder Netzwerk.
5.4.1.1. Speicher-Anforderungen für x86_64
  • Minimum-RAM für Text-Mode: 128 MB
  • Minimum-RAM für grafisch: 192 MB
  • Empfehlung für grafische: 512 MB
5.4.1.2. Festplattenplatz-Anforderungen für x86_64
Die unten aufgeführten Anforderungen an Festplattenplatz zeigen den Festplattenplatz, der von Fedora 7 verwendet wird, wenn die Installation abgeschlossen ist. Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grösse von /Fedora/base/stage2.img auf Installationsdisk 1 zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
In practical terms, additional space requirements may range from as little as 90 MiB for a minimal installation to as much as an additional 175 MiB for an "everything" installation. The complete packages can occupy over 9 GB of disk space.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Plattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.

6. Fedora Live Abbilder

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Die Fedora Version enthält zusätzlich zu den traditionellen Installationsmedien einige Live ISO Medien. Diese ISO Medien sind startbar, Sie können diese also auf CD brennen und Fedora ausprobieren. Auch haben die CDs die Möglichkeit zur später Verwendung und Geschwindigkeits-Verbesserung, den Inhalt auf Ihrer Festplatte zu installieren.

6.1. Verfügbare Abbilder

Es sind drei Live-Abbilder für Fedora 7 verfügbar.
  1. Fedora 7 i686 Desktop CD. Dies ist ein Abbild für i686 Systeme in CD-Grösse. Es enthält die GNOME Desktop Umgebung, unterstützt alle Fedora Sprachen und stellt eine gundlegene Anzahl an Applikationen zur Verfügung.
  2. Fedora 7 x86_64 Desktop DVD. Dies ist eine DVD für x86_64 Systeme. Die Eigenschaften sind die selben wie in der i686 CD Version, zusätzlich sind noch multilib Pakete vorhanden.
  3. Fedora 7 i686 KDE Desktop CD. Dies ist ein Abbild für i686 Systema in CD-Grösse. Es enthält die KDE Desktop Umgebung und eine grosse Anzahl an KDE Applikationen. Dieses Abbild stellt nur Support für die Englische Sprache zur Verfügung. Das GNOME basierte Live Abbild enthält, um Platz zu sparen, nicht die OpenOffice.org Office Suite. Stattdessen wird die Anwendung Abiword und Support für mehr Sprachen zur Verfügung gestellt. Die KDE Live CD nutzt stattdessen Teile von koffice. Die Fedora Live Abbild unterstützen keine i586 Systeme. Um Fedora auf einem i586 System zu installieren, müssen Sie den klassischen Installationsweg wählen.
  4. Fedora 7 x86_64 KDE Desktop DVD. Das ist ein DVD-grosses Abbild für x86_64 Maschinen. Die Eigenschafts-Gruppe ist die gleiche wie der i686 KDE Desktop CD und beinhaltet multilib Pakete.

6.2. Verwendungs-Hinweise

Um vom Live Abbild zu starten, legen Sie dieses bitte in Ihr Laufwerk und starten Sie den Computer neu. Um sich anzumelden und die Desktop Umgebung zu nutzen, verwenden Sie bitte den Usernamen fedora. Bei der Passwortabfrage drücken Sie, weil der Account kein Passwort besitzt, bitte einfach Enter. Das Live Abbild meldet User nicht automatisch an, so können Sie ihre bevorzugte Sprache vorher wählen. Wenn Sie sich angemeldet haben, und nun die Inhalte des Abbildes auf ihrer Festplatte installieren wollen, drücken Sie einfach das Install to Hard Drive Icon auf Ihrem Desktop.

Keine Unterstützung i586

Das i686-Live-Abbild startet auf einer i586-Maschine nicht.

6.3. Starten von USB

Ein weiterer Weg diese Live Abbilder zu benutzen, ist sie auf einen USB Stick zu speichern. Um dies zu tun, installieren Sie das livecd-tools Paket aus dem Entwickler-Repository. Dann führen Sie das livecd-iso-to-disk Script aus:
/usr/bin/livecd-iso-to-disk /path/to/live.iso /dev/sdb1
Ersetzten Sie /dev/sdb1 mit der Partition, auf welcher Sie das Abbild platzieren wollen.
Dies ist keine zerstörender Prozess; alle Daten, welche Sie auf den USB-Stick haben, werden erhalten.

6.4. Unterschiede zur normalen Fedora Installation

Die folgenden Punkte sind verschieden zu einer normalen Fedora Installation mit den fünf Abbildern.
  • Der sshd Service ist deaktiviert, seit standardmässig kein Passwort gesetzt ist.
  • NetworkManager ist von GNOME und KDE Live-Abbildern standardmässig aktiviert.

7. Paket-Hinweise

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Die folgenden Kapitel enthalten Information über Software-Pakete, die für Fedora 7 wesentliche Änderungen erfahren haben. Um den Zugriff zu vereinfachen, sind sie in den gleichen Gruppen organisiert, die auch im Installationssystem angezeigt werden.

7.1. PC-Lautsprecher aktiviert

Der PC-Lautsprecher ist standardmässig aktiviert in dieser Version, er kann aber auf diversen Wegen abgeschaltet werden:
  • Verringern Sie seine Lautstärke auf ein akzeptables Level oder schaltet den PC Lautsprecher stumm in dem Sie im alsamixer die Einstellung PC Speak nutzen.
  • Der root-Benutzer kann den PC-Lautsprecher systemweit auschalten durch Eingabe von folgendem Kommando in der Konsole.
    su -c '/sbin/modprobe -r pcspkr ; echo "install pcspkr :" >>/etc/modprobe.conf'
    

7.2. Das cdrtools Paket wurde durch das cdrkit Paket ersetzt.

Aktuelle Versionen der cdrtools vermischen GPL und CDDL Code, die beide untereinander nicht kompatibel sind. Um dieses Problem zu verhindern, wurde in dieser Version das Paket cdrtools durch den Fork cdrkit ersetzt.Dank geht an Joerg Jaspert ( ) vom Debian Team, der die Entwicklung dieser Software initiiert hat und sich damit an Fedora gewandt hat.

7.3. EM8300 Drivers Default to ALSA

Der Standard-Audio-Modus der em8300 Geräte-Werkzeuge und Kernel-Module (em8300 und kmod-em8300-* packages) wurde, um dem Upstream zu folgen, von OSS auf ALSA geändert. Allerdings erwarten einige Applikationen, die den em8300 unterstützen, noch den OSS-Modus. Benutzer dieser Applikationen können die audio_driver=oss für das em8300 Modul in der Datei /etc/modprobe.conf ändern um die Karte dazu zu bringen, den OSS Modus für Audio zu benutzen.

7.4. Gaim umbenannt zu Pidgin

Der Gaim Instant-Messenger wurde in Pidgin umbenannt, um sich vor möglichen Markennamen-Konflikten zu schützen.

7.5. Packages with ".fc6" Tag

There have not been any major changes in the toolchain in Fedora 7. Therefore, some packages in Fedora 7 might retain ".fc6" in the release tag if they have been inherited from the previous release without any changes. Fedora maintainers have not rebuilt these packages for Fedora 7 to avoid making end users download the packages for only a release tag change. This measure ensures that the robustness is not affected by any potential changes evoked by rebuilds. This naming of packages is merely cosmetic, and does not in any way affect the functionality of the software.

7.6. Perl Pakete Spaltung

Die entwicklungsspezifischen Dateien wurde von Perl getrennt und sind nun im perl-devel Paket verfügbar. Als eine temporäre Ausnahme von den Fedora-Paketierrichtlinien braucht perl das Paket perl-devel um zu verhindern, dass im späteren Entwicklungszeitraum noch perl abhängige Pakete neu kompiliert werden müssen. Während der nächsten Versions-Phase von Fedora werden die Verantwortlichen die restlichen abhängigen Pakete auftrennen.

7.7. Zope und Plone nicht verfügbar jetzt

This release of Fedora includes Python 2.5, which does not support Zope. As a result, the zope and plone packages have been removed from this release. Work is underway to alleviate this problem for Zope 3, and possibly create a restricted Python 2.5 implementation of Zope 2. Refer to http://wiki.zope.org/zope3/Zope3UsingPython25 for additional information. Users who require the zope or plone packages are cautioned to plan appropriately, and use virtualized hosts or other methodologies to support their Zope and Plone needs.

7.8. Unstabiles liferea x86_64-Paket

Die Applikation liferea hat einen bekannten Bug bei den x86_64 Paketen. Dieser bringt liferea dazu, 100% der CPU zu beanspruchen und abzustürzen. Bevor dieser Fehler behoben wurde, kann das Paket liferea.x86_64 entfernt und die i368 Version installiert werden. Dieses Paket benötigt auch firefox.i386. Mehr Informationen können in dieser Fehlermeldung gefunden werden:

7.9. Xfce URL Öffnungs-Fokus-Problem

Wenn Sie den Xfce Desktop benutzen und dort auf einen URL klicken, um ihn im Browser zu öffnen, wird das aktive Browserfenster auf ihren derzeitigen Arbeitsbereich verschoben. Eine verstecke Option ActivateAction verändert dieses Verhalten. Setzen Sie diesen String Inhalt auf bring (standard), switch oder none. Um diese Option in ihre Konfiguration zu schreiben, editieren Sie die ~/.config/xfce4/mcs_settings/wmtweaks.xml Datei und fügen Sie die folgende Linie hinzu:
<option name="Xfwm/ActivateAction" type="string" value="none"/>
Die bring verschiebt den Browser auf ihren derzeitigen Arbeitsbereich und fokussiert ihn dann. Die switch Option verschiebt den gesamten Workspace in dem ihr Browser läuft und fokussiert ihn. Die none Option öffnet den URL in Ihrem Browser im Hintergrund und hält den Fokus auf ihre aktuellen Applikation.
Refer to http://bugzilla.xfce.org/show_bug.cgi?id=2961 for more information on this issue.

7.10. System-Werkzeuge

7.10.1. Yum Kernel Handhabungs-Plugin

Standardmässig enthält Fedora das yum Plugin Paket yum-installonlyn, welches auch aktiviert ist. Dieses Plugin behält die letzten zwei Kernel-Versionen, inklusive diesem, der gerade läuft, wenn Sie Ihr System aktualisieren. Um mehr als einen alten Kernel zu behalten oder diese Eigenschaft komplett zu deaktivieren, bearbeiten Sie die Datei /etc/yum/pluginconf.d/installonlyn.conf.

7.10.2. apcupsd

Das Packet apcupsd wurde auf die Version 3.14.0 aktualisiert. Diese Version enthält nicht mehr den alten master/slave Netzwerkmodus. Lesen sie die apcupsd Versions-Hinweise, um mehr Informationen zu erhalten.

7.11. Ingenieurswesen und Wissenschaft

7.11.1. paraview

Das mpi Paket und Unter-Pakete von paraview wurden entfernt bis cmake bedingte Bau-Probleme gelöst wurden.

7.12. ATA over Ethernet

Dieses Version enthält Pakete die das Kernel-Feature, ATA Zugriff über Ethernet, unterstützen. Die Pakete sind aoetools, die ATA über Ethernet Werkzeugs und vblade ein virtueller EtherDrive Blade Daemon.

7.13. Grafiken

7.13.1. Handhabung von GIMP Plugins, welche in anderen Paketen enthalten sind

Das GIMP Paket in Fedora enthält eine Hilfe-Script /usr/sbin/gimp-plugin-mgr für Plugins, die in anderen Paketen enthalten sind. Als Beispiel /usr/sbin/gimp-plugin-mgr. Dieser Script organisiert die symbolischen Links vom GIMP Plugin-Verzeichnis (welches sich bei Aktualisierungen ändern kann) und dem aktuellen Standort der Plugins.
Ein Bug von GIMP, der in allen älteren GIMP Paketen zu finden war wurde in Fedora 7 beseitigt. Der Bug betrifft die Reihenfolge, in welcher die Symlinks installiert und entfernt werden. Das führte dazu, dass der Symlink verschwand, wenn das Paket GIMP aktualisiert wurde.
Zudem wurde ein Fehler mit der Reihenfolge der Befehlsausführung bei GIMP in der endgültigen Version behoben. Wegen der Natur des Problems wird es nur einmal auftreten und zwar beim Update von einer betroffenen zu einer gefixten Version. Um die symbolischen Links wieder hinzuzufügen, führen Sie bitte folgendes Programm als User root aus und geben das benötigte Passwort an, wenn sie dazu aufgefordert werden.
su -c "/usr/sbin/gimp-plugin-mgr --install '*'"

8. Linux-Kernel

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Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt deckt Änderungen und wichtige Information über den Kernel 2.6.21in Fedora ab. Der 2.6.21-Kernel enthält:
  • Unterstützung für KVM-Virtualisierung
  • Die Tickless Unterstützung für x86 32-bit, welche verbessertes Power Management bietet.
  • Der Devicescape Wireless Network Stack, welcher Unterstützung für mehrere Wireless Treiber bietet.
  • Neue IDE-Treiber benutzen den gleichen libata Code wie die SATA-Treiber.

    Namens-Änderung an IDE-Geräten

    Die neuen IDE Treiber sind dafür verantwortlich, dass alle Geräte Namen, wie /dev/sdX anstatt /dev/hdX tragen müssen.
    Wenn die Datei /etc/fstab oder /etc/crypttab die Geräte mit dem Namen referenzieren, müssen sie, bevor das System daraufzugreifen kann, migriert werden.
  • Unterstützung für Version 2 des Global File System (GFS2) wurde in den Upstream-Kernel integriert.
  • Einige Elemente des Realtime Kernel Projekt.

8.1. Version

Diese Distribution basiert auf der 2.6-er Serie des Linux-Kernels. Fedora kann zusätzliche Patches für Erweiterungen, Bugfixes oder weitere Leistungsmerkmale enthalten. Aus diesem Grund kann der Fedora-Kernel nicht Zeile für Zeile identisch mit dem so genannten vanilla kernel von der kernel.org-Webseite sein:
Um eine Liste dieser Patche zu erhalten, laden Sie die Quell-RPM-Pakete herunter und führen Sie folgenden Befehl aus:
rpm -qpl kernel-<version>.src.rpm

8.2. Changelog

Um ein Protokoll der Paketänderungen zu erhalten, führen Sie folgenden Befehl aus:
rpm -q --changelog kernel-<version>

Wenn Sie eine benutzerfreundliche Version des Changelogs benötigen, lesen Sie http://wiki.kernelnewbies.org/LinuxChanges. Ein kurzer und vollständiger Vergleich der Kernel ist unter http://kernel.org/git verfügbar. Die Fedora-Version des Kernels basiert auf dem Linus-Baum.
Anpassungen, die für die Fedora-Version gemacht wurden, sind unter http://cvs.fedoraproject.org verfügbar.

8.3. Kernel-Geschmacksrichtungen

Fedora 7 enthält die folgenden Kernel-Builds:
  • Native kernel, for use in most systems. Configured sources are available in the kernel-devel-<version>.<arch>.rpm package.
  • The kernel-PAE, for use in 32-bit x86 systems with > 4GB of RAM, or with CPUs that have an 'NX (No eXecute)' feature. This kernel support both uniprocessor and multi-processor systems.
  • Virtualization kernel for use with the Xen emulator package. Configured sources are available in the kernel-xen-devel-<version>.<arch>.rpm package.
  • The kdump kernel for use with kexec/kdump capabilities. Configured sources are available in the kernel-kdump-devel-<version>.<arch>.rpm package.
You may install kernel headers for all kernel flavors at the same time. The files are installed in the /usr/src/kernels/<version>-[PAE|xen|kdump]-<arch>/ tree. Use the following command:
su -c 'yum install kernel-{PAE,xen,kdump}-devel'

Wählen Sie eine oder mehrere Geschmacksrichtungen, untereinander getrennt durch Kommas und ohne Leerzeichen, wie gewünscht aus. Geben Sie auf Aufforderung das root-Passwort ein.

32-bit Kernel enthält Kdump

Der 32-bit Kernel ist nun verlagerbar und die kdump Funktionalität ist nun integriert. Der 64-bit Kernel braucht dagegen immer noch die Installation des -kdump Kernels.

Standard-Kernel bietet SMP

Es ist kein separater SMP-Kernel für Fedora auf i386-, x86_64- und ppc64-Architektur in Fedora verfügbar. Multiprozessor wird vom normalen Kernel geliefert

Kernelunterstützung für PowerPC

Es gibt keine Unterstützung für Xen oder kdump für die PowerPC-Architektur in Fedora. PowerPC hat immer noch einen separaten SMP-Kernel.

8.4. Fehler melden

Lesen Sie http://kernel.org/pub/linux/docs/lkml/reporting-bugs.html für Information zum Melden von Fehlern im Linux-Kernel. Sie können auch http://bugzilla.redhat.com verwenden, um Fedora-spezifische Fehler zu melden.

8.5. Kernelentwicklung vorbereiten

Fedora 7 enthält keine Kernelquellpakete (kernel-source), die bei älteren Version geliefert wurden. Stattdessen sind vorkonfigurierte Quellen (kernel-devel) verfügbar, wie bereits im Abschnitt über Kernel-Geschmacksrichtungen beschreiben.

Spezielle Kernel bauen

For information on kernel development and working with custom kernels, refer to http://fedoraproject.org/wiki/Docs/CustomKernel.

9. Fedora-Desktop

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Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Bereich listet detailliert auf, welche Änderungen die grafischen Desktop-Benutzer von Fedora betrifft.

9.1. Lokalisiertes Common-User-Verzeichnis (xdg-user-dirs)

Diese Version enthält die neue einfache Verzeichnis-Struktur xdg-user-dirs. Die neuen Benutzer-Verzeichnisse ermöglichen nun:
  • Verzeichnis-Namen können lokalisiert (übersetzt) werden
  • Inklusive einer Gruppe von standardmässigen Verzeichnissen, wie Dokumente, Musik, Bilder und Downloads.
  • Sie erscheinen als allgemeine Lesezeichen im Datei Browser und werden von vielen Applikationen als Standard genutzt. Als Beispiel würde der Music-Player beim "Datei Öffnen" Dialog direkt im Musik Verzeichnis starten.
  • Sie sind vom Benutzer konfigurierbar, er kann sie entweder mit dem Nautilus Datei Manager verschieben oder umbennen oder direkt die ~/.config/user-dirs.dirs editieren.
Wenn Sie nicht wollen, dass die Standard-Verzeichnisse erstellt werden, löschen Sie bitte das xdg-user-dirs-gtk Paket und seine Abhängigkeiten.

9.2. GNOME

Diese Version beinhaltet GNOME 2.18 (http://www.gnome.org/start/2.18/)
Der GNOME Splash Screen wurde deaktiviert. Um ihn wieder zu aktivieren, benutzen Sie bitte entweder gconf-editor oder den Befehl:
gconftool-2 --set /apps/gnome-session/options/show_splash_screen --type bool true
Der Bildschirm-Sperr-Dialog ist nicht verbunden mit dem verwendeten Bildschirmschoner in dieser Version. Um den Schutz zu aktivieren, benutzen Sie bitte gconf-editor oder folgenden Befehl:
gconftool-2 --set  --type string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme  "system"

9.3. KDE

Diese Version bietet KDE 3.5.6.

9.4. Web-Browsers

This release of Fedora includes version 2.0 of the popular Firefox web browser. Refer to http://firefox.com/ for more information about Firefox.

9.5. Mail-Clients

Das mail-notificationPacket wurde geteilt. Das Evolution Plugin ist nun in dem seperaten Packet mail-notification-evolution-plugin. Wenn Sie das mail-notification aktualisieren, wird das Plugin automatisch hinzugefügt.
Diese Version enthält Thunderbird in der Version 2.0, welcher nun eine höhere Performance, eine erweiterte Ordner-Ansicht und einen verbesserten Mail-Meldung enthält.

9.6. Liberation Schriftart

This release of Fedora includes a set of fonts called "Liberation." These fonts are metric equivalents for well-known proprietary fonts prevalent on the Internet. With these fonts, users will find better cross-platform viewing and printing support for a variety of documents. Future versions of these fonts will be fully hinted.

10. Dateisystem

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Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Fedora 7 stellt rudimentäre Unterstützung für verschlüsselte Swap Partitionen und nicht-root Dateisysteme bereit.Um diese zu nutzen, fügen Sie die entsprechenden Einträge in /etc/crypttab ein und linken das erzeugte Gerät in /etc/fstab.

Encrypted FS Unterstützung ist während der Installation nicht verfügbar

Aktivieren Sie die Dateisystem-Verschlüsselung nach der Installation. Anaconda bietet keine Unterstützung für verschlüsselte Block-Geräte.
Das folgende Beispiel zeigt den /etc/crypttab Eintrag für eine Swap-Partition:
my_swap /dev/sdb1 /dev/urandom swap,cipher=aes-cbc-essiv:sha256

Dies erstellt ein verschlüsseltes Block-Gerät /dev/mapper/my_swap, welches in der /etc/fstab eingetragen werden kann. Das nächste Beispiel zeigt einen Eintrag für ein Dateisystem-Volumen:
my_volume /dev/sda5 /etc/volume_key cipher=aes-cbc-essiv:sha256

Die Datei /etc/volume_key enthält eine Klartext-Schlüssel. Sie können auch none als Schlüssel-Datei angeben und das System wird dann beim Startvorgang nach dem Schlüssel fragen.
Die empfohlene Methode für Dateisystem-Volumes ist es, den LUKS zu benutzen: (bei der Benutzung von LUKS kann der cipher= Teil in der crypttab gelöscht werden).
  1. cryptsetup luksFormat erzeugt ein verschlüsseltes Volumen
  2. Ergänzt einen benötigten Eintrag zu /etc/crypttab
  3. Benutzen Sie cryptsetup luksOpen zum manuellen Einrichten des Volumen oder starten Sie neu
  4. Erzeugt ein Dateisystem auf einem verschlüsselten Volumen
  5. Macht einen /etc/fstab Eintrag

11. Mail-Server

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Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt befasst sich mit E-Mail-Servern und Mail-Transfer-Agenten (MTAs).

11.1. Sendmail

Standardmässig akzeptiert der Sendmail Mail Transport Agent (MTA) keine Netzwerkverbindungen von anderen Computer als dem lokalen. Um Sendmail als Server für andere Client zu konfigurieren, editieren Sie die /etc/mail/sendmail.mc und ändern Sie dort entweder die DAEMON_OPTIONS Linie, so dass Sendmail auch auf andere Netzwerkgeräte lauscht oder kommentieren Sie die Option mit dem dnl vollkommen aus. Danach installieren Sie das sendmail-cf und generieren die /etc/mail/sendmail.cf Datei mit folgendem Befehl neu:
su -c 'yum install sendmail-cf' 
su -c 'make -C /etc/mail'

11.2. exim-sa

Das exim-sa Paket ist seit der letzten Version veraltet. Es war die originale Implementation von Spamassasin in Exim und war vom Funktionsumfang ähnlich wie sendmail milters oder postfix Filter. Allerdings ist die Funktionalität sehr beschränkt und Exim hat nun einen deutlich besseren Support, um Inhalte zu überprüfen, der auch in die Mehrzweck-Zugriffskontroll-Listen integriert ist.
Since the sa_exim feature was not enabled in the default configuration, the package can normally be safely uninstalled to allow Exim to be upgraded. Users who have modified their configuration to use sa_exim features should either reconfigure to use Exim's full content scanning abilities or rebuild the package for themselves to include the exim-sa subpackage. For further details on Exim's built-in content scanning, refer to the Exim documentation:

12. Entwicklung

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Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt behandelt eine Reihe von Werkzeugen für Entwickler.

12.1. Werkzeuge

12.1.1. GCC Compiler-Collection

Diese Fedora-Version wurde mit GCC 4.1 als System-Compiler gebaut, der in der Distribution enthalten ist.

12.1.2. Eclipse

This release of Fedora includes Fedora Eclipse, based on the Eclipse SDK version 3.2.2 (http://www.eclipse.org). The "New and Noteworthy" page for the 3.2.x series of releases can be accessed at http://download.eclipse.org/eclipse/downloads/drops/R-3.2-200606291905/new_noteworthy/eclipse-news.html. Release notes specific to 3.2.2 are available at http://www.eclipse.org/eclipse/development/readme_eclipse_3.2.2.html.
The Eclipse SDK is known variously as "the Eclipse Platform," "the Eclipse IDE," and "Eclipse." The Eclipse SDK is the foundation for the combined release of ten Eclipse projects under the Callisto combined release umbrella (http://www.eclipse.org/callisto). A few of these Callisto projects are included in Fedora: CDT (http://www.eclipse.org/cdt, for C/C++ development, EMF (http://www.eclipse.org/emf) the Eclipse Modeling Framework, and GEF (http://www.eclipse.org/gef), the Graphical Editing Framework.
Viele Third-Party Eclipse Projekte sind auch verfügbar, dazu gehören Subclipse (http://subclipse.tigris.org/) für die Integration in die Subversion Versions Kontrolle, PyDev (http://pydev.sf.net) für das Entwickeln in Python und PHPEclipse (http://www.phpeclipse.de/) für das Entwickeln in PHP. Mylar (http://eclipse.org/mylar), ein Task - orientiertes UI für Eclipse ist genauso verfügbar in Fedora wie Taskanschlüsse für Bugzilla und Trac. Es ist zwar kein Teil von Callisto aber wird im kommenden Auswahl Release von Eclipse für Europa sein.
Hilfe beim Packen und Testen von Projekten mit dem GJC ist immer sehr willkommen. Kontaktieren Sie die interessierten Beteiligten durch die fedora-devel-java-list (http://www.redhat.com/mailman/listinfo/fedora-devel-java-list/) und / oder in #fedora-java auf dem Freenode IRC Netzwerk.
Fedora beinhaltet Plugins und Funktionen, die besonders für FLOSS Hacker nützlich sind. Das Editieren von ChangeLogs mit eclipse-changelog und Bugzilla Interaktion mit eclipse-mylar-bugzilla gehören dazu. Unser CDT Paket beinhaltet auch das GNU Autotools Plugin, welches sich noch in Entwicklugn befindet. Dieses Plugin erlaubt Endbenutzern Eclipse zu nutzen um C/C++ Projekte, die die GNU autotools benutzen, zu entwickeln und zu warten. Verbesserungen des CDT beinhalten:
  • Führt die Konfiguration vor dem Kompilieren durch.
  • Spezielle Editoren für autoconf/automake Eingabe-Dateien
  • Sezielle Hilfe für das autoconf-Makro
  • Schwebende Hilfe für C Bibliothek-Funktionen
  • Eine spezielle Konsole für die Konfiguration
Die neuesten Informationen über dieses Projekt können auf der Fedora Eclipse Project Seite gefunden werden: http://sourceware.org/eclipse/.
Diese Version enthält 21 Sprach-Pakete für Eclipse SDK. Jede Sprache befindet sich in einem separaten Paket, wie eclipse-sdk-nls-ko für die koreanische Übersetzung.
12.1.2.1. NIcht gepackete Plugins/Features
Fedora Eclipse contains a patch to allow non-root users to make use of the Update Manager functionality for installing non-packaged plugins and features. Such plugins are installed in the user's home directory under the .eclipse directory. Please note, however, that these plugins do not have associated GCJ-compiled bits and may therefore run slower than expected.
12.1.2.2. Alternative Java Runtime Umgebungen
Die freie JRE von Fedora erfüllt nicht die Anforderungen aller Benutzer. Fedora erlaubt jedoch die Installation alternativer JREs. Ein Vorbehalt besteht jedoch gegenüber der Installation proprietärer JREs auf 64-bit-Systemen.
The 64-bit JNI libraries shipped by default on x86_64 systems in Fedora do not run on 32-bit proprietary JREs. In other words, do not try to run Fedora's x86_64 Eclipse packages on Sun's 32-bit JRE. They fail in confusing ways. Either switch to a 64-bit proprietary JRE, or install the 32-bit version of the packages, if available. To install a 32-bit version, use the following command:
yum install <package_name>.i386
Desgleichen funktionieren 32-bit JNI Bibliotheken, die standardmässig mit ppc64 Systemen mitgeliefert, werden nicht mit einem 64-bit JRE. Um die 64-bit Version zu installieren, benutzen Sie die folgenden Kommandos:
yum install <package_name>.ppc64
12.1.2.3. Europa/Eclipse 3.3
Im Juni 2007 gibt die Eclipse Community eine europäisches Version mit einer Auswahl von Plugins und Funktionen frei. Diese Auswahl basiert und besteht aus der Version 3.3 des Eclipse SDK. Dies ist eine grosse Änderung und deshalb wird es in Europa von Fedora Eclipse nicht vor Fedora 8 eine neue Kompilation geben. Das bedeutet, dass in Fedora Versionen von Eclipse basierten Applikationen dem aktuellen Stand hinterherhinken können, wenn sie Features benötigen, die nur in Eclipse 3.3 zur Verfügung stehen.

13. Sicherheit

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Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieses Kapitel behandelt verschiedene Sicherheitsaspekte von Fedora.

13.1. Allgemeine Information

Eine allgemeine Einführung zu den zahlreichen proaktiven Sicherheits-Eigenschaften in Fedora, dem aktuellen Status und den Richtlinien sind unter http://fedoraproject.org/wiki/Security verfügbar.

13.1.1. SELinux

Die neuen SELinux-Projektseiten enthalten Tipps zum Troubleshooting, Erläuterungen und Verweise auf Dokumentation und Referenzen. Einige nützliche Links enthalten unter anderem Folgendes:

14. Java und java-gcj-compat

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Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Eine freie Open-Source Java-Umgebung, java-gcj-compat, ist in diesem Fedora-Version verfügbar. java-gcj-compat enthält eine Toolsammlung und eine Ausführungsumgebung, mit der eine Vielzahl nützliche Programme, die mit der Java Programmiersprache geschrieben sind, gebaut und gestartet werden können.

Fedora enthält kein Java

Java ist ein Warenzeichen von Sun Microsystems. java-gcj-compat ist eine vollständig freie Softwaresammlung, die nicht Java ist, sondern Javaprogramme ausführen kann.
Die java-gcj-compat-Infrastruktur besteht aus drei Schlüsselkomponenten: einer GNU Java-Runtime (libgcj), dem Eclipse Java-Compiler (ecj) und einem Satz Wrapper und Links (java-gcj-compat), die die Runtime und den Compiler dem Benutzer auf ähnliche Weise wie andere Java-Umgebungen präsentieren.
Die Java Software Pakete in dieser Version benutzen die java-gcj-compatUmgebung.Diese Pakete beinhalten OpenOffice.org Base, Eclipse und Apache Tomcat.Für mehr Informationen über die java-gcj-compat freie Java Umgebung in Fedora besuchen Sie bitte die Java FAQ unter http://www.fedoraproject.org/wiki/JavaFAQ

Fehlermeldungen versehen mit Ort- und Versions-Information sollten an Fehler-Berichte angehängt werden

Wenn Sie eine Fehlermeldung anlegen, stellen Sie sicher, dass Sie die Ausgabe folgender Befehle hinzufügen:
which java && java -version && which javac && javac -version

14.1. Handhabung von Java und Java-ähnlichen Paketen

Zusätzlich zur freien java-gcj-compat-Softwaresammlung wurde Fedora dazu vorgesehen, dass Sie mehrere Java-Implementationen installieren und zwischen diesen mit Hilfe des alternatives-Kommandozeilentools wechseln können. Jedoch muss jedes Java-System unter Verwendung der Packrichtlinien des JPackage-Projekts gepackt worden sein, um von alternatives profitieren zu können. Wenn diese Pakete richtig installiert sind, kann der root Benutzer zwischen java und der javac-Implementation mit dem Befehl alternatives wechseln:
alternatives --config java  
alternatives --config javac

14.2. Handhabung Java Applets

Diese Version von Fedora enthält eine Vorversion von gcjwebplugin, einem Firefox-Plugin für Java-Applets.gcjwebplugin ist standarmässig nicht eingeschaltet,da es, obwohl sich die Sicherheits-Implementation von GNU Classpath unter aktiver Entwicklung befindet, noch nicht stabil genug ist, um nicht-vertrauenswürdige Applets sicher zu starten. Die AWT und Swing Implementationen in GNU Classpath sind nun hinzureichend stabil, so dass sie viele Applets starten können, die im Internet eingesetzt werden. Abenteuerlustige Benutzer, die gcjwebplugin ausprobieren möchten, sollten /usr/share/doc/libgcj-4.1.2/README.libgcjwebplugin.so lesen, das von dem Paket libgcj installiert wird. Die README erklärt, wie ein Plugin zu aktivieren ist und die damit verbundenen Risiken.

14.3. Fedora und die JPackage Javapakete

Fedora includes many packages derived from the JPackage Project, which provides a Java software repository. These packages are modified in Fedora to remove proprietary software dependencies and to make use of GCJ's ahead-of-time compilation feature. Use the Fedora repositories to update these packages, or use the JPackage repository for packages not provided by Fedora. Refer to the JPackage website at http://jpackage.org for more information on the project and the software it provides.

Vermischen von Fedora- und JPackage-Paketen.

Untersuchen Sie die Kompatibilität der Pakete bevor Sie Software aus den Fedora-oder JPackage-Repositories auf ein und demselben System installieren. Durch inkompatible Pakete können komplexe Fehler entstehen.
Verweisend auf die neusten Versions-Hinweis betreffend Eclipse unter http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats/Devel/Tools/Eclipse.

14.4. Maven (v2)

Diese Version von Fedora enthält maven2, ein Java Projektmanagement und Projektverständnis-Werkzeug. Maven kann von den mvn und mvn-jpp Kommandos aufgerufen werden. Bei ersterem verhält sich Maven wie ein Online-Tool wobei hingegen beim zweiten Kommando mvn mit einigen zusätzlichen Konfigurationen aufgerufen wird, so lässt sich leichter damit offline Arbeiten.
Das Paket maven2 in Fedora wurde derart modifziert, dass es in einem vollkommenen Offline-Modus arbeitet. Wenn keine zusäzlichen Eigenschaften definiert werden (Das Kommando mvn) so arbeitet maven2 exakt wie upstream Maven. Benutzer können zusätzliche Eigenschaften definieren um Offline Builds zu ermöglichen oder mvn-jpp, einen Wrapper, der die am häufigsten benutzten Eigenschaften für Offline Builds definiert, aufrufen. Die Eigenschaften und ihre Benutzer-Details sind in der Datei /usr/share/doc/maven2-2.0.4/maven2-jpp-readme.html beschrieben, die mit dem Paket maven2-manual mitgeliefert wird.

15. Multimedia

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Fedora includes applications for assorted multimedia functions, including playback, recording, and editing. Additional packages are available through the Fedora Package Collection software repository. For additional information about multimedia in Fedora, refer to the Multimedia section of the Fedora Project website at http://fedoraproject.org/wiki/Multimedia.

15.1. Multimedia-Player

The default installation of Fedora includes Rhythmbox and Totem for media playback. The Fedora repositories include many other popular programs such as the XMMS player and KDE's amaroK. Both GNOME and KDE have a selection of players that can be used with a variety of formats. Third parties may offer additional programs to handle other formats.
Weiterhin profitiert Fedora vom Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) Soundsystem. Viele Programme können Sound simultan wiedergeben, was früher auf Linuxsystemen schwierig war. Wenn alle Programme so konfiguriert sind, dass sie ALSA verwenden, verschwindet diese Einschränkung. Weitere Information zu ALSA finden Sie auf der Projektseite unter http://www.alsa-project.org/. Benutzer haben immer oftmals Probleme, wenn mehrere Bneutzer gleichzeitigt eingeloggt sind im System. Mehrere Benutzer können die Audio-Hardware nicht gleichzeitig benutzen, je nach von der Hardware- und der Software-Konfiguration. Fedora biete alle Vorteile der Linux Sound Architektur.

15.2. Ogg und die Formate der Xiph.Org Foundation

Fedora includes complete support for the Ogg media container format and the Vorbis audio, Theora video, Speex audio, and FLAC lossless audio formats. These freely-distributable formats are not encumbered by patent or license restrictions. They provide powerful and flexible alternatives to more popular, restricted formats. The Fedora Project encourages the use of open formats in place of restricted ones. For more information on these formats and how to use them, refer to the Xiph.Org Foundation's web site at http://www.xiph.org/.

15.3. MP3, DVD und andere nicht enthaltene Multimedia-Formate

Fedora software repositories cannot include support for MP3 or DVD video playback or recording. The MP3 formats are patented, and the patent holders have not provided the necessary patent licenses. DVD video formats are patented and equipped with an encryption scheme. The patent holders have not provided the necessary patent licenses, and the code needed to decrypt CSS-encrypted discs may violate the Digital Millennium Copyright Act, a copyright law of the United States. Fedora also excludes other multimedia software due to patent, copyright, or license restrictions, including Adobe's Flash Player and Real Media's Real Player. For more on this subject, please refer to http://fedoraproject.org/wiki/ForbiddenItems.
While other MP3 options may be available for Fedora, Fluendo now offers a free MP3 plugin for GStreamer that has the necessary patent license for end users. This plugin enables MP3 support in applications that use the GStreamer framework as a backend. Fedora does not include this plugin since we prefer to support and encourage the use of patent unrestricted open formats instead. For more information about the MP3 plugin, visit Fluendo's website at http://www.fluendo.com/.

15.4. Brennen und Zusammenstellen von CDs und DVDs

Fedora enhalten eine Reihe von Tools, um das Mastern und Brennen von CDs und DVDs zu erleichtern. Benutzer von GNOME können direkt aus dem Dateimanager Nautilus brennen, oder die Pakete gnomebaker oder graveman von Fedora verwenden, oder das ältere Paket xcdroast aus Fedora. Benutzer von KDE können für diese Aufgabe das robuste Paket k3b verwenden. Konsolentools umfassen cdrecord, readcd, mkisofs und weitere typische Linux-Applikationen.

15.5. Screencasts

Sie können Fedora zum Erzeugen und zur Wiedergabe von screencasts, aufgenommene Desktop-Sessions, unter Verwendung freier Technologien verwenden. Die Fedora Paket Kollektion enthält istanbul, das Screencasts unter Verwendung des Videoformats Theora erzeugt. Diese Videos können mit einem der zahlreichen Player wiedergegeben werden, die in Fedora enthalten sind. Das ist der bevorzugte Weg, Screencasts für die Verwendung durch einen Entwickler oder einen Endbenutzer beim Fedora Projekt einzureichen. Ein verständlicheres HowTo finden Sie unter http://fedoraproject.org/wiki/ScreenCasting.

15.6. Erweiterte Unterstützung durch Plugins

Die meisten der Mediaplayer in Fedora verwenden Plugins, um Unterstützung für weitere Medienformate und Ausgabeformate für Sound hinzuzufügen. Einige verwenden mächtige Backends, wie zum Beispiel gstreamer, um Unterstützung für Medien- und Audioformate zu handhaben. Pluginpakete für diese Backends und für einzelne Applikationen sind in Fedora verfügbar; weiterhin können zusätzliche Plugins von Drittherstellern verfügbar sein, die noch umfassendere Fähigkeiten hinzufügen.

16. Spiele und Unterhaltung

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Fedora stellt eine Auswahl an Spielen aus diversen Genres zur Verfügung. Benutzer können ein kleines Paket an Spielen für GNOME (gnome-games genannt) und KDE (kdegames genannt) installieren. Es gibt auch viele zusätzliche Spiele, die jedes Genre, das sich in den Repositories befindet, abdeckt.
Das Fedora Projekt wird von den Menschen voran getrieben, die sich an ihm beteiligen. Als Tester, Entwickler, Dokumentationsentwickler oder Übersetzer können Sie etwas bewegen. Weitere Detals finden Sie unter http://fedoraproject.org/wiki/de_DE/Beitreten.
Um eine Liste an Spielen, die installiert werden können zu bekommen, benutzen Sie bitte das Pirut Werkzeug (ApplicationsSoftware hinzufügen/entfernen) oder die Kommandozeile:
yum groupinfo "Games and Entertainment"

Für Hilfe bei der Benutzung von yum zum Installieren von ausgewählten Spiele-Pakete, konsultieren Sie bitte die verfügbare Anleitung unter:x

16.1. Haxima

Fedora 7 beinhalte die Version 0.5.6 der Nazghul-Rollenspiel-Engine und das darauf basierende Spiel Haxima. Diese Version ist nicht kompatibel zu Speicherständen früher Nazghul Versionen. Demnach müssen also alle, die gerade dabei sind ein Haxima Spiel zu spielen. dieses nach dem Update auf Fedora 7 neu beginnen.

17. Virtualisierung

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Die Virtualisierung in Fedora 7 unterstützt sowohl Xen als auch KVM Plattformen. Die libvirt Schnittstelle und die dazugehörigen Werkzeuge, virt-manager und virsh wurden aktualisiert und bieten nun Unterstützung für KVM und Xen. Der Benutzer kann unabhängig von der Virtualisierungs-Plattform, die er gewählt hat, beide Werkzeuge benutzen.
Xen in Fedora basiert auf der Version 3.1.0
KVM in Fedora 7 basiert auf der Version 9-1.
For more information on the differences between Xen and KVM, refer to http://virt.kernelnewbies.org/TechComparison. For more information on installing and using virtualization in Fedora 7, refer to http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Fedora7VirtQuickStart.

17.1. Arten der Virtualisierung

Bei der Benutzung von Xen 3.0.4 können beide, Para- und Voll-Virtualisierung genutzt werden. Unter KVM kann nur eine Voll-Virtualisierung genutzt werden. Eine Voll-Virtualisierung benötigt einen VT-fähigen Prozessor. Para-Virtualisierung benötigt keine spezielle Hardware, allerdings musst das Gast-Betriebssystem modifiziert werden.

17.2. Gast-Betriebssystem

Das Fedora 7 Entwickler-Team hat Xen mit Fedora Core 6, Fedora 7, Red Hat Enterprise Linux 4.5 und 5.0 getestet. Andere Systeme wurden nicht getestet. Anhand der vollen Virtualisation kann der Benutzer angemessenen Erfolg mit einer Vielzahl verschiedener Betriebssysteme, inklusive einige proprietäre Betriebssysteme, erhalten.

17.3. Änderungen der Virtualisierungs-Pakete

Die folgenden Verbesserungen wurden in den Virtualisierungs-Paketen in Fedora 7 gemacht:
  • Die Applikation virt-manager und virsh können nun mit inaktiven Domains arbeiten. Zuvor konnte nur xm mit inaktive Domains arbeiten.
  • Das Mauscursor Problem mit dem virtuellen Frame Buffer wurde, für ein besseres Benutzer-Gefühl bei den Oberflächen, gelöst.
  • Viele andere kleine Verbesserungen wurden gemacht und Fehler beseitigt.
  • 32-bit paravirtualisierte Gäste können auf einem 64-bit Hypervisor laufen.
  • Voll virtualisierte Gast-Systeme unterstützen Speichern, Wiederherstellen und Migration.
  • Wenn Gast-Syteme migiert werden, wird die Gast-Konfiguration auf dem Ziel-System gespeichert.
  • Das Xen network-bridge Script benutzt nun nicht mehr das netloop Kernel-Modul. Das Standard-Brücken-Gerät heisst statt xenbr0 jetzt eth0. Das physische Gerät ist immer noch mit peth0 benannt.
  • Das Programm virt-manager stellt ein virtuelles Netzwerk mit NAT für Gäste auf dem Laptop bereit, anstatt auf das Xen Skript network-bridge zurückzugreifen.
  • Das virt-manager Werkzeug ist übersetzt in mehr Sprachen.
  • Der virt-manager kann zu existierenden Gästen Festplatten und Schnittstellen hinzufügen und entfernen.
  • Das virt-manager Werkzeug stellt eine Fortschrittanzeige zur Verfügung, wenn Abbilder heruntergeladen, Disk erzeugt und Gäste gestartet werden.

18. X-Window-System (Grafik)

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieses Kapitel enthält Informationen über die Implementierung des X Windows Systems in Fedora. Fedora biete X.org.

18.1. Änderung der X-Konfiguration

Der X.org Server in der Version 7.2 wurde so modifiziert, dass er automatisch die meiste Hardware erkennt und konfiguriert, so dass die Benutzer und Administratoren nicht mehr die Konfigurationsdatei /etc/X11/xorg.conf umschreiben müssen. Die einzige Hardware, die standardmässig in der xorg.conf Datei von Anaconda geschrieben ist:
  • Der Grafik-Treiber
  • Die Tastatur-Belegung
Alle andere Hardware, wie Monitore (LCD und CRT), USB-Mäuse und Touchpads sollten automatisch erkannt und konfiguriert werden.
The X server queries the attached monitor for supported resolution ranges, and attempts to pick the highest resolution available with the correct aspect ratio for the display. Users can set their preferred resolution in SystemPreferencesScreen Resolution, and the default resolution for the system can be changed with SystemAdministrationDisplay.
Wenn die Konfigurations-Datei /etc/X11/xorg.conf nicht verfügbar ist, erkennt X automatisch den passenden Treiber und stellt eine 105-Tasten Tastatur mit einen US-Tastaturbelegung bereit.

18.2. Intel Treiber Hinweise

Fedora 7 beinhaltet zwei Treiber für Intel-basierende Grafik-Kontroller:
  • Der Standard-Treiber i810, enthält Unterstützung für Intel Grafik-Chipsätzen bis und mit i945 und i965
  • Der experimentelle intel-Treiber enthält Unterstützung für Intel Grafik-Chipsätze bis und mit i945
The i810 driver is limited to resolutions available in the BIOS. If you need support for non-standard resolutions, such as those used in some widescreen displays, you may want to switch to the intel driver. You may switch drivers by using system-config-display, available in the menus under SystemAdministrationDisplay.
Wir freuen uns über Rückmeldungen zu den experimentellen intel Treibern. Wenn Sie Erfolg damit hatten, schreiben Sie es bitte in Bugzilla und geben Sie die vollständige Ausgabe von lspci -vn auf Ihrem System mit an.Wenn genügend Erfolgsmeldungen vorliegen, könnten verschiedene Chipsätze den intel Treiber standardmässig benutzen.

18.3. Grafik-Treiber von Drittanbietern

Wenn Sie beabsichtigen einen Grafik-Treiber eines Drittanbieters zu verwenden, lesen Sie bitte die X.org Drittanbieter Treiber-Seite für eine detailierte Anleitung:

19. Datenbank-Server

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Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.

19.1. MySQL

Fedora now provides MySQL 5.0. For a list of the enhancements provided by this version, refer to http://dev.mysql.com/doc/refman/5.0/en/mysql-5-0-nutshell.html.
For more information on upgrading databases from previous releases of MySQL, refer to the MySQL website at http://dev.mysql.com/doc/refman/5.0/en/upgrade.html.

19.1.1. DBD-Treiber

The MySQL DBD driver has been dual-licensed and the related licensing issues have been resolved (https://bugzilla.redhat.com/bugzilla/show_bug.cgi?id=222237). The resulting apr-util-mysql package is now included in the Fedora software repositories.

19.2. PostgreSQL

This release of Fedora includes PostgreSQL 8.2. For more information on this new version, refer to http://www.postgresql.org/docs/whatsnew.

Aktualisieren der Datenbanken

Before upgrading an existing Fedora system with a PostgreSQL database, it could be necessary to follow the procedure described at http://www.postgresql.org/docs/8.1/interactive/install-upgrading.html. Otherwise the data may be not accessible by the new version of PostgreSQL.

20. Internationalisierung (i18n)

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt enthält Information über die Unterstützung zahlreicher Sprachen unter Fedora.

20.1. Sprach-Installation

To install additional language support from the Languages group, use Pirut via ApplicationsAdd/Remove Software, or run this command:
su -c 'yum groupinstall <language>-support'

In the command above, <language> is one of assamese, bengali, chinese, gujarati, hindi, japanese, kannada, korean, malayalam, marathi, oriya, punjabi, sinhala, tamil, thai, or telegu.
Benutzer, die von einer früheren Version von Fedora upgraden, werden dazu angehalten, dass scim-bridge-gtk zu installieren. Es arbeitet gut mit 3. Anbieter C++ Applikationen zusammen die gegen ältere Versionen von libstdc++ gelinkt sind.

20.2. SCIM Standard-Eingabemethoden

The core SCIM packages are now installed by default, but the input method only starts by default on desktops running in an Asian locale (the current list is: as, bn, gu, hi, ja, kn, ko, ml, mr, ne, or, pa, si, ta, te, th, ur, vi, zh). You can use im-chooser via SystemPreferencesPersonalInput Method to enable or disable SCIM on your desktop, or to select other installed input methods. In a non-Asian locale set Use custom input methodscim in im-chooser and restart your desktop session to activate SCIM on your desktop by default.
Wenn SCIM installiert wurde, läuft es standardmässig für Benutzer aller Sprachen. Wenn SCIM installiert wurde, aber Sie nicht möchten, dass es auf ihrem Desktop läuft, deaktivieren Sie es, indem Sie im-chooser benutzen.
Die folgende Tabelle zeigt die Standard-Hotkeys für verschiedene Sprachen.
SpracheAuslösen von Hotkeys
alleCtrl+Space
japanischZenkaku_Hankaku or Alt+`
koreanischShift+Space or Hangul

21. Abwärtskompatibilität

Neueste Versions-Hinweise im Web

Diese Versions-Hinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versions-Hinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Fedora provides legacy system libraries for compatibility with older software. This software is part of the Legacy Software Development group, which is not installed by default. Users who require this functionality may select this group either during installation or after the installation process is complete. To install the package group on a Fedora system, use ApplicationsAdd/Remove Software (Pirut) or enter the following command in a terminal window:
su -c 'yum groupinstall "Legacy Software Development"'
Geben Sie das Passwort für das root-Konto ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

21.1. Compiler-Abwärtskompatibilität

Das Paket compat-gcc-34 wurde aus Kompatibilitätsgründen beigefügt:

22. Änderungen an Paketen

Für eine Liste von Paketen die seit der letzten Version aktualisiert wurden, schauen Sie bitte unter http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats/PackageChanges/UpdatedPackages. Sie können auch einen Vergleich der wichtigen Pakete aller Fedora Versionen unter http://distrowatch.com/fedora finden.

23. Fedora Projekt

Das Ziel des Fedora Projekts ist die Zusammenarbeit mit der Linux-Community, um ein komplettes, universelles Betriebssystem ausschliesslich aus freier Software aufzubauen. Die Entwicklung findet in einem öffentlichen Forum statt. Das Projekt produziert zeit-basierte Versionen von Fedora ungefähr 2 Mal im Jahr, mit einem öffentlichen Zeitplan, der unter http://fedoraproject.org/wiki/Releases/Schedule verfügbar ist. Das Entwicklungsteam von Red Hat nimmt weiterhin an der Entwicklung von Fedora teil und lädt Aussenstehende zu mehr Beteiligung ein, als dies in der Vergangenheit möglich war. Durch diesen offeneren Prozess hoffen wir, ein Betriebssystem zur Verfügung stellen zu können, dass mehr mit den Idealen freier Software im Einklang steht und attraktiver für die Open-Source-Gemeinschaft ist. Für mehr Informationen, besuchen Sie die Fedora Projekt Webseite unter http://fedoraproject.org.
Das Fedora Projekt wird von den Menschen voran getrieben, die sich an ihm beteiligen. Als Tester, Entwickler, Dokumentations-Entwickler oder Übersetzer können Sie etwas bewegen. Weitere Detals finden Sie unter http://fedoraproject.org/wiki/de_DE/Beitreten. Für Information über die Kommunkations-Kanäle der Fedora Benutzer und Mitarbeiter, sehen Sie bitte unter http://fedoraproject.org/wiki/de_DE/Kommunikation nach.
Zusätzlich zur Webseite stehen folgende Mailinglisten zur Verfügung:
To subscribe to any of these lists, send an email with the word "subscribe" in the subject to <listname>-request, where <listname> is one of the above list names. Alternately, you can subscribe to Fedora mailing lists through the Web interface at http://www.redhat.com/mailman/listinfo/.
Das Fedora Projekt nutzt noch eine Reihe von IRC (Internet Relay Chat) Kanälen (Channels). IRC ist eine textbasierte Form von Echtzeitkommunikation, ähnlich wie Instant Messaging. Damit können Sie sich mit vielen Leuten in einem offenen Kanälen unterhalten oder mit einem einzigen Gegenüber privat. Um mit anderen Fedora-Mitwirkenden über IRC zu kommunizieren, greifen Sie auf das Freenode IRC Netzwerk zu. Lesen Sie mehr unter http://www.freenode.net/.
Teilnehmer am Fedora Projekt suchen häufig den #fedora Kanal im Freenode Network auf, während Entwickler häufig im #fedora-devel zu finden sind. Einige der grösseren Projekte haben eigene Kanäle, diese Information ist auf den Webseiten des jeweiligen Projekts und unter http://fedoraproject.org/wiki/de_DE/Kommunikation zu finden.
Um sich im #fedora Kanal unterhalten zu können, müssen Sie Ihren Nicknamen oder nick registrieren. Anleitungen werden angeboten, wenn Sie den Kanal betreten (/join).

IRC Kanäle

Das Fedora Project oder Red Hat haben keinerlei Kontrolle über die Fedora Projekt Kanäle oder deren Inhalt.

24. Kolophon

Wie wir den Begriff, ein Kolophon, verwenden:
  • würdigt Mitwirkende und zeigt Verantwortlichkeiten, und
  • beschreibt Werkzeuge und Produktionsmethoden

24.1. Mitwirkende

... und viele andere Übersetzer. Besuchen Sie die aktualisierte Version dieser Versions-Hinweisen im Web, um die nach Veröffentlichung hinzugefügten Übersetzer zu sehen:

24.2. Produktions-Methoden

Beat-Schreiber schreiben die Versions-Hinweise direkt in das Wiki des Fedora-Projekts. Sie arbeiten mit Experten anderer Themenbereiche während der Testreleasephase von Fedora zusammen, um wichtige Änderungen und Verbesserungen zu erklären. Das Redaktionsteam stellt die Konsistenz und Qualität der fertigen Beats sicher und portiert das Material aus dem Wiki nach Docbook-XML in ein Revision-Control-Repository. An diesem Punkt erzeugen Übersetzer Versionen der Versiones-Hinweise in anderen Sprachen, die dann der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich macht das Publikationsteam sie, und nachfolgende Errata, im Web verfügbar.