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Fedora 8

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Fedora Documentation Project

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All other trademarks are the property of their respective owners.
Zusammenfassung
 

1. Willkommen zu Fedora
2. Höhepunkte der Version
2.1. Tour durch Fedora
2.2. Neu in Fedora
2.3. Fahrplan
3. Rückmeldung
3.1. Rückmeldung zu den Versionshinweisen liefern
3.2. Rückmeldung zu den Versionshinweisen liefern
4. Installationshinweise
4.1. Änderungen in Anaconda
4.2. Probleme bei der Installation
4.3. Probleme in Bezug auf das Upgrade
5. Architektur-spezifische Hinweise
5.1. Unterstützung für RPM-Multiarch auf 64-bit-Plattformen (x86_64, ppc64)
5.2. Besonderheiten in Fedora für PPC
5.3. Besonderheiten in Fedora für x86_64
5.4. Besonderheiten in Fedora für x86_64
6. Fedora Live Abbilder
6.1. Verfügbare Abbilder
6.2. Hinweise für die Verwendung
6.3. Text-Modus Installation
6.4. Booten über USB
6.5. Unterschiede zur normalen Fedora Installation
7. Pakethinweise
7.1. Yum Änderungen
7.2. Werkzeug-Paketen
8. Linux-Kernel
8.1. Version
8.2. Changelog
8.3. Kernel-Geschmacksrichtungen
8.4. Fehler melden
8.5. Kernel-Entwicklung vorbereiten
9. Fedora Desktop
9.1. GNOME
9.2. KDE
9.3. Webbrowsers
9.4. Mail-Klienten
9.5. Liberation Schriftart
10. Dateisystem
11. Mail-Server
11.1. Sendmail
12. Entwicklung
12.1. Werkzeuge
12.2. KDE 4 Entwicklungsplattform
13. Sicherheit
13.1. Sicherheitserweiterungen
13.2. Allgemeine Informationen
14. IcedTea und java-gcj-compat
14.1. IcedTea
14.2. Handhabung Java Applets
14.3. java-gcj-compat
14.4. Handhabung von Java und Java-ähnlichen Paketen
14.5. Fedora und die JPackage-Javapakete
14.6. Maven (v2)
15. Multimedia
15.1. Multimedia-Player
15.2. Ogg und die Formate der Xiph.Org Foundation
15.3. MP3, DVD und andere nicht enthaltene Multimedia-Formate
15.4. Brennen und Zusammenstellen von CDs und DVDs
15.5. Screencasts
15.6. Erweiterte Unterstützung durch Plugins
16. Spiele und Unterhaltung
16.1. Haxima
17. Virtualisierung
17.1. Änderungen an den Virtualisierungspaketen
18. X-Window-System (Grafik)
18.1. Änderung der X-Konfiguration
18.2. Grafik-Treiber von Drittanbietern
19. Datenbank-Server
19.1. MySQL
19.2. PostgreSQL
20. Internationalisierung (i18n)
20.1. Sprache Abdeckung
20.2. Schriftarten
20.3. Eingabemethoden
21. Abwärtskompatibilität
21.1. Kompiler-Kompatibilität
22. Änderungen an Paketen
23. Fedora-Projekt
24. Kolophon
24.1. Mitwirkende
24.2. Produktionsmethoden

1. Willkommen zu Fedora

Das Fedora-Projekt ist ein von Red Hat und der Gemeinschaft unterstütztes Open Source-Projekt. Das Ziel des Projekts ist der schnelle Fortschritt von freier und offener Software und Inhalten. Das Fedora-Projekt macht Gebrauch von öffentlichen Foren, offenen Prozessen, schneller Innovation, Meritokratie und Transparenz im Bestreben, das beste Betriebssystem und die beste Plattform bereitzustellen, die freie und offene Software bieten können.

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.

Ältere Versionshinweise im Internet

If you are migrating from a release of Fedora older than the immediately previous one, you should refer to older Release Notes for additional information. You can find older Release Notes at http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Sie können der Fedora-Projekt Gemeinschaft bei der zukünftigen Verbesserung helfen, indem Sie Fehler melden und Anfragen nach Erweiterungen abgeben. Lesen Sie http://fedoraproject.org/wiki/BugsAndFeatureRequests für weitere Informationen über Fehler. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.
Beachten Sie die folgenden Webseiten für allgemeine Informationen über Fedora.

Dokument Links

Many links may not work properly from within the installation environment, due to resource constraints. The release notes are also available post-installation as part of the desktop Web browser's default home page. If you are connected to the internet, use these links to find other helpful information about Fedora and the community that creates and supports it.

2. Höhepunkte der Version

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.

2.1. Tour durch Fedora

You can find a tour filled with pictures and videos of this exciting new release at http://fedoraproject.org/wiki/Tours/Fedora8.

2.2. Neu in Fedora

Diese Version enthält wesentliche neue Versionen vieler Schlüsselprodukte und -Technologien. Die folgenden Kapitel liefern einen kurzen Überblick über die wichtigsten Änderungen gegenüber der letzten Fedora-Version.

2.2.1. Spins

Fedora enthält diverse verschiedene Spins, welche eine Variation von Fedora mit unterschiedlichen Paket-Sets sind. Jeder Spin hat eine Kombination von Software, die für eine bestimmte Endbenutzer-Gruppe bestimmt ist. Zusätzlich zu einem sehr kleinen boot.iso Abbild für Netzwerk-Installationen haben Benutzer folgende Auswahlmöglichkeiten:
  • Das normalen Abbild für Desktop-System-, Workstation- und Server-Benutzer. Dieser Spin stellt einen guten Weg für eine Aktualisierung und einen ähnliche Umgebung für Benutzer von älteren Fedora-Versionen bereit.
  • One of four Live images that can be run from a disc or USB flash device, and can be installed to hard disk as desired. See the "Live" section for more information about the Live images.
More custom spins are available at http://spins.fedoraproject.org. Remember that these Live images can be used on USB media via the livecd-iso-to-disk utility available in the livecd-tools package.

2.2.2. Eigenschaften

  • Diese Version enthält GNOME 2.20. GNOME enthält nun eine Nachrichten-Benachrichtigung im Evolution Mail-Programm, die Fähigkeit zum Ausfüllen von PDF-Formularen im Evince Dokumenten-Betrachter, verbessertes Datei-Management, ein überarbeitetes Aussehen Steuerungspanel, ein revidiertes Hilfe-System und viele weitere Erweiterungen.
  • Online Desktop stellt eine Desktop Erfahrung rundum Online-Dienste bereit. Eine Vorschau von Online Desktop stellt BigBoard bereit, welches ein optionaler Sidebar in GNOME ist.
  • KDE 3.5.8 ist verfügbar auf den KDE Live-Abbildern wie auch auf der regulären DVD. Die KDE 4-(Beta)-Entwicklungsumgebung ist im Repository verfügbar.
  • Xfce 4.4.1 ist verfügbar in dieser Version.
  • NetworkManager 0.7 stellt verbesserte drahtlose Netzwerk-Management-Unterstützung bereit. Er enthält Unterstützung für mehrere Geräte und die Möglichkeit der systemweiten Konfiguration, ebenso wie viele anderen Erweiterungen.
  • PulseAudio wird installiert und standardmässig eingerichtet. PulseAudio ist ein fortschrittlicher Sound Server, der mit fast allen Linux Sound Systemen kompatibel ist. PulseAudio erlaubt es den Audioausgang im Betrieb umzuschalten, Lautstärkereglung für jeden Audio-Stream, Netzwerksound und mehr.
  • CodecBuddy ist nun integriert und stellt freie, von überdurchschnittliche Qualität und offene Formate für End-Benutzer bereit zum Abspielen von Multimedia-Inhalten, welche unter patentgeschützten oder proprietären Formaten stehen.
  • Compiz Fusion, the compositing window manager that re-merges Compiz and Beryl, is installed by default. To enable Compiz Fusion in GNOME, use the SystemPreferencesDesktop Effects tool. Ongoing, long term Xorg work continues to enable Compiz by default.
  • Die komplette freie und Open Source Java Umgebung mit Namen IcedTea ist standardmässig installiert. IcedTea ist von OpenJDK abgeleitet, enthält ein Browser-Plugin, welches auf GCJ basiert, und ist für x86 und x86_64 Architekturen verfügbar. GCJ ist auf der PPC Architektur immer noch Standard..
  • OpenOffice.org 2.3, mit vielen neuen Eigenschaften, ist als Teil von Fedora 8 verfügbar.
  • Bluetooth Geräte und Werkzeuge besitzen jetzt eine bessere Grafik- und Systemintegration.
  • Laptop users benefit from the "quirks" feature in HAL, including better suspend/resume and multimedia keyboard support.
  • Das Power Management ist Dank dem Tickless-Kernel in x86 und x86_64 Architekturen verbessert werden und bedeutet eine Reduktion von unnötigem Aufwachen des Prozessor durch powertop.
  • Diese Version von Fedora hat ein neues Erscheinungsbild, welche Infinity heisst und vom Fedora Art Team erstellt wurde.
  • Nodoka, ein frisches, neues GNOME Thema, wurde speziell für Fedora entworfen und ist in dieser Version enthalten.
  • A new online browser home page, http://start.fedoraproject.org, appears in this release.
  • Fedora setzt die Bemühungen zur Verbesserung vieler proaktiver Sicherheits-Eigenschaften fort und FORTIFY_SOURCE wurde nun aktiviert zum Abdecken von C++ zusätzlich zu C, welche vor vielen Sicherheitsexploits schützt.
  • Ein brandneues, graphisches Firewall Konfigurationswerkzeug, system-config-firewall, ersetzt system-config-securitylevel.
  • Diese Version stellt Kiosk Funktionalität über SELinux zur Verfügung, neben vielen neuen Erweiterungen und Sicherheitsrichtlinien-Änderungen.
  • Das glibc Paket in Fedora 8 nun hat Unterstützung für Passwörter, welche SHA256 und SHA512 Hashing benutzen. Vorher waren nur DES und MD5 verfügbar. Die Werkzeuge zum Erzeugen von Passwörter wurden nicht erweitert bis jetzt, aber solche Passwörter werden auf andere Weisen erzeugt, glibc wird diese erkennen und anerkennen.
  • Sichere Remote Management Möglichkeit ist nun für Xen, KVM und QEMU auf Fedora 8 Virtualisation verfügbar.
  • Eclipse 3.3 (Europa), eine neue Version der gefeierten Entwicklungsplattform, ist als Teil dieser Version verfügbar.
  • In dieser Version wurde die Leistung von yum, Pirut und Pup merklich verbessert.
  • The Add/Remove Programs tool, pirut, introduces a new graphical interface for managing software repositories. Use EditRepositories to enable/disable any of the installed software repositories.
  • Live-Installationen sind schneller und benötigen ein kleineres root-Dateisystem. Das Dateisystem-Layout änderte sich ein bisschen. System-Dateien für das Live Abbild sind nun unter LiveOS/ und eine neue README Datei wird bereitgestellt als eine kurze Einführung für die Live Abbilder.
  • Diese Version beinhaltet Transifex. Dieses neue Werkzeug wurde entwickelt zur Vereinfachung der Übersetzungsmitarbeit an entfernt oder unvereinbar gehosteten Projekten.
  • Integration of unique build IDs into Fedora's software building infrastructure now provides enhanced debugging capabilities and core dumps.
  • Fedora now offers easier rebranding of Fedora derivatives via a generic-logos software package. Changes in Fedora's mirror structure also make creation of derivatives easier.
  • Die pam_console Modulbenutzung wurde zu Gunsten der Zugriffskontrolle über HAL entfernt, was den Desktop modernisiert.
  • Fedora 8 enthält einen 2.6.23 basierenden Kernel.

2.3. Fahrplan

Die beabsichtigten Pläne für die nächste Fedora-Version sind unter http://fedoraproject.org/wiki/RoadMap verfügbar.

3. Rückmeldung

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen ihre Kommentare Vorschläge und Bug-Reports der Fedora Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Dadurch helfen Sie die Entwicklung von Fedora, Linux und freier Software zu fördern.

3.1. Rückmeldung zu den Versionshinweisen liefern

To provide feedback on Fedora software or other system elements, please refer to http://fedoraproject.org/wiki/BugsAndFeatureRequests. A list of commonly reported bugs and known issues for this release is available from http://fedoraproject.org/wiki/Bugs/F8Common.

3.2. Rückmeldung zu den Versionshinweisen liefern

Rückmeldung nur zu den Versionshinweisen

Dieser Bereich befasst sich mit den Feedback für die Versionshinweise selber.
Wenn Sie denken, die Versionshinweise können auf irgendeine Art und Weise verbessert werden, können Sie Ihre Rückmeldung direkt an die Beat-Schreiber liefern. Hier sind verschiedene Arten, das zu tun.
  1. Ändern Sie Inhalte direkt unter http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats. Falls Sie einen Fedora Account haben.
  2. Füllen Sie eine Fehlermeldung aus, indem sie diese Template http://tinyurl.com/nej3u verwenden - Dieser Link ist ausschliesslich für ein Feedback zu den Versionshinweisen selbst. Beziehen Sie sich für Details auf die obige Warnung.

4. Installationshinweise

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.

Fedora-Installationsanleitung

Um herauszufinden, wie Fedora installieren können, lesen Sie http://docs.fedoraproject.org/install-guide/.

Installationsprobleme, welche nicht in diesen Versionshinweisen behandelt werden

Wenn Sie auf ein Problem stossen während der Installation oder eine Frage haben, welche in diesen Versionshinweisen nicht beantwortet wird, sehe Sie bitte unter http://fedoraproject.org/wiki/FAQ und http://fedoraproject.org/wiki/Bugs/Common.
Anaconda ist der Name des Fedora Installers. Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit Fehlern und Problemen, die bei der Installation von Fedora 8 mit Anaconda auftreten.

Herunterladen grosser Dateien

Wenn Sie vorhaben, das Fedora DVD-ISO Abbild herunterzuladen, beachten Sie, dass nicht alle Download-Werkzeuge mit Dateien, die grösser als 2 GB sind, umgehen können. Diese Einschränkung gilt nicht für wget 1.9.1-16 und höher, curl und ncftpget, sie können Dateien, die grösser als 2 GB, erfolgreich herunterladen. BitTorrent ist eine weitere Methode zum Herunterladen von grossen Dateien. Informationen über Erhalt und Verwendung einer Torrentdatei finden Sie unter http://torrent.fedoraproject.org/.
Anaconda prüft standardmässig die Integrität der Installationsmedien. Dies funktioniert mit der CD-, DVD-, Festplatten-ISO, und NFS-ISO-Installationsmethode. Das Fedora-Projekt empfiehlt, alle Installationsmedien vor dem Start der Installation, und bevor Fehler in der Installation gemeldet werden, zu prüfen. Viele der gemeldeten Fehler liegen eigentlich an schlecht gebrannten CDs.
Die Funktion mediacheck ist sehr sensibel und könnte möglicherweise einige verwendbare Disks als fehlerhaft melden. Dieses Ergebnis wird häufig durch Brennsoftware verursacht, die Padding beim Brennen von ISO-Dateien nicht unterstützt. Um den Test zu benutzen, drücken Sie Enter, um in das Menü zu gelangen. Dann drücken Sie die Tab Taste, fügen die Option mediacheck in die Parameter-Liste ein und drücken Enter.
Nachdem Sie den mediacheck erfolgreich abgeschlossen haben, ist es normal, dass ein Reboot durchgeführt wird. Dies geschieht, um den DMA-Modus zu lesen. Auf vielen Systemen resultiert das in einem schnelleren Installationsprozess auf der Festplatte. Wenn Sie neustarten, können sie die mediacheck Option auslassen.

BitTorrent prüft die Datei-Integrität automatisch

Wenn Sie BitTorrent verwenden, werden alle Dateien, die Sie herunterladen, automatisch verifiziert. Wenn der Download einer Datei abgeschlossen ist, müssen Sie sie nicht prüfen. Wenn Sie jedoch eine CD gebrannt haben, sollten Sie trotzdem mediacheck verwenden.
Bevor Sie Fedora installieren, können Sie weitere Test durchführen, indem Sie eine Taste drücken, um ins Boot Menü zu gelangen, dort wählen Sie dann Memory Test. Diese Option startet die eigenständige Speichertest-Software Memtest86 statt Anaconda. Die Speichertests durch Memtest86 werden solange fortgesetzt, bis die Esc-Taste gedrückt wurde.

Verfügbarkeit von Memtest86

Sie müssen von der Installationsdisk 1 oder einer Rettungs-CD gebootet haben, um dieses Leistungsmerkmal benutzen zu können.
Fedora 8 unterstützt grafische Installationen via FTP oder HTTP. Allerdings muss das Installer-Abbild entweder in den Arbeitsspeicher passen oder auf einem lokalen Speichermedium wie die Installationsdisk 1 erreichbar sein. Aus diesem Grund können nur Systeme, die mehr als 192 MB RAM oder von der Installationsdisk 1 booten, die grafische Installation verwenden. Systeme mit 192 MB RAM oder weniger greifen automatisch auf den textbasierten Installer zurück. Wenn Sie es vorziehen, den text-basierten Installer zu verwenden, geben Sie linux text am boot:-Prompt ein.

4.1. Änderungen in Anaconda

  • Verbesserte Unterstützung für Live-Abbilder
  • Möglichkeit zum Installieren von einem Live-Abbild, welche im RAM oder von einem USB-Stick läuft
  • Verbesserte IEEE-1394 (Firewire) Unterstützung
  • Die Benutzung von /dev/hdX ist nun für die Architekturen i386 und x86_64 bei den IDE-Treibern veraltet und wurde zu /dev/sdX geändert. Davon ausgenommen ist die PPC Architektur. Beachten Sie bitte auch die Notiz über die Wichtigkeit der Bezeichnungen von Geräten für Upgrades von Fedora Core 6 und Partitionsbeschränkungen.

5. Architektur-spezifische Hinweise

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt bietet Hinweise die speziell für die unterstützten Hardware-Architekturen von Fedora gelten.

5.1. Unterstützung für RPM-Multiarch auf 64-bit-Plattformen (x86_64, ppc64)

RPM unterstützt parallele Installationen multipler Architekturen des gleichen Pakets. Es könnte so scheinen, als würde eine Standardpaketliste wie durch rpm -qa Pakete doppelt enthalten, da die Architektur nicht angezeigt wird. Verwenden Sie stattdessen den Befehl repoquery, der Teil des yum-utils-Pakets in Fedora ist, und die Architektur standardmässig anzeigt. Um das Paket yum-utils zu installieren, geben Sie folgenden Befehl ein:
su -c 'yum install yum-utils'
Um alle Pakete mit ihrer Architektur unter Verwendung von rpm aufzulisten, geben Sie folgenden Befehl ein:
rpm -qa --queryformat "%{name}-%{version}-%{release}.%{arch}\n"
Sie können ihn zu /etc/rpm/macros hinzufügen (für die Einstellung systemweit oder ~/.rpmmacros (für die benutzerabhängige Einstellung). Es ändert die Standard-Abfrage, welche die Architekturen auflistet:
%_query_all_fmt      %%{name}-%%{version}-%%{release}.%%{arch}

5.2. Besonderheiten in Fedora für PPC

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen über Fedora und die PPC-Hardwareplattform.

5.2.1. Hardware-Anforderungen für PPC

5.2.1.1. Prozessor und Speicher
  • Minimum-CPU: PowerPC G3 / POWER4
  • Fedora 8 supports only the "New World" generation of Apple Power Macintosh, shipped from circa 1999 onward.
  • Fedora 8 unterstützt auch IBM eServer, IBM pSeries-, IBM RS/6000-, Genesi Pegasos II-, und IBM Cell Broadband Engine-Maschinen.
  • Fedora 8 enthält neue Hardware-Unterstützung für Genesi Efika und die Sony PlayStation 3.
  • Empfohlen für Text-Mode: 233 MHz G3 oder schneller, 128 MB RAM
  • Empfohlen für grafisch: 400 MHz G3 oder schneller, 256 MB RAM.
5.2.1.2. Festplattenplatz
Die unten aufgeführten Anforderungen an Festplattenplatz zeigen den Festplattenplatz, der von Fedora 8 verwendet wird, wenn die Installation abgeschlossen ist. Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grösse von /Fedora/base/stage2.img auf Installationsdisk 1 zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
In practical terms, additional space requirements may range from as little as 90 MiB for a minimal installation to as much as an additional 175 MiB for an "everything" installation. The complete packages can occupy over 9 GB of disk space.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Festplattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.

5.2.2. 4 KB Seiten auf 64-bit Maschinen

Nach einem kurzen Experiment mit 64 KB Seiten in Fedora Core 6, wurde der PowerPC64 Kernel wieder zurück auf 4 KB Seiten gestellt. Der Installer sollte während eines Upgrades automatisch alle Swap-Partitionen neu formatieren.

5.2.3. Die Apple-Tastatur

The Option key on Apple systems is equivalent to the Alt key on the PC. Where documentation and the installer refer to the Alt key, use the Option key. For some key combinations you may need to use the Option key in conjunction with the Fn key, such as Option+Fn+F3 to switch to virtual terminal tty3.

5.2.4. Installationshinweise für PPC

Von der Fedora 7-Installationsdisk 1 kann auf unterstützter Hardware gebootet werden. Zusätzlich befinden sich startbare CD-Images auf dieser Disk im Verzeichnis images/. Diese Images verhalten sich abhängig von Ihrer Hardware unterschiedlich:
  • Auf den meisten Maschinen startet der Boot Loader automatisch den dazugehörigen 32-bit oder 64-bit-Installer vom Installationsmedium.
  • 64-bit IBM eServer pSeries (POWER4/POWER5), aktuelle iSeries Modelle
    Nachdem die CD mit OpenFirmware gebootet wurde, sollte der Bootloader (yaboot) automatisch die 64-Bit-Installationsroutine booten.
  • IBM "Legacy" iSeries (POWER4)
    So-called "Legacy" iSeries models, which do not use OpenFirmware, require use of the boot image located in the images/iSeries directory of the installation tree.
  • 32-bit CHRP (IBM RS/6000 und andere)
    Nachdem die CD mit OpenFirmware gebootet wurde, wählen Sie das linux32-Bootimage am boot: -Prompt, um die 32-Bit Installationsroutine zu starten. Anderenfalls startet die 64-Bit-Installationsroutine, die nicht funktioniert.
  • Genesi Pegasos II
    Zum Redaktionsschluss ist für Pegasos noch keine Firmware mit voller Unterstützung für das ISO9660-Dateisystems veröffentlicht. Aber Sie können das Netzwerk-Boot Abbild verwenden. Geben Sie am OpenFirmware-Prompt folgenden Befehl ein:
    boot cd: /images/netboot/ppc32.img
    
    Weiterhin muss OpenFirmware auf Pegasos manuell konfiguriert werden, um das installierte Fedora-System bootbar zu machen. Setzen Sie hierzu die Umgebungsvariablen boot-device und boot-file entsprechend.
  • Genesi Efika 5200B
    To run Linux correctly on the Efika, download the "Device Tree Supplement" from http://www.powerdeveloper.org/platforms/efika/devicetree and install according to the documentation therein. At the time of writing, the firmware of the Efika has bugs which prevent correct operation of the yaboot bootloader. Genesi stated that a fixed firmware would be made available by April 2007. As of November 2007, it is not yet available.
  • Sony PlayStation 3
    For installation on PlayStation 3, first update to firmware 1.60 or later. The "Other OS" boot loader must be installed into the flash, following the instructions at http://www.playstation.com/ps3-openplatform/manual.html. A suitable boot loader image can be found on Sony's "ADDON" CD, available from ftp://ftp.kernel.org/pub/linux/kernel/people/geoff/cell/.
    Once the boot loader is installed, the PlayStation 3 should be able to boot from the Fedora install media. Type linux64 xdriver=fbdev at the boot prompt, which will work around https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=370761. Please note that network installation works best with NFS, since that takes less memory than FTP or HTTP methods. Using the text option also reduces the amount of memory taken by the installer.
    Für mehr Informationen über Fedora auf der PlayStation 3 oder Fedora auf einem PowerPC im allgemeinen, abonnieren Sie die Fedora-PPC-Mailingliste oder besuchen Sie den #fedora-ppc Kanal auf FreeNode.
  • Booten vom Netzwerk
    Sie können kombinierte Abbilder, die den Kernel der Installationsroutine und die Ramdisk enthalten, im Verzeichnis images/netboot/ des Installationsbaums finden. Diese sind für das Booten vom Netzwerk gedacht, können aber auf vielfache Weise verwendet werden.
    yaboot unterstützt TFTP-booting für IBM eServer pSeries und Apple Macintosh. Das Fedora-Projekt empfiehlt, yaboot anstelle der netboot-Images zu verwenden.

5.3. Besonderheiten in Fedora für x86_64

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen über Fedora und die x86-Hardwareplattform.

5.3.1. Hardware-Anforderungen für x86_64

Um spezielle Leistungsmerkmale von Fedora 8 während oder nach der Installation verwenden zu können, müssen Sie eventuell Details über besondere Hardwarekomponenten kennen, wie zum Beispiel Video oder Netzwerk.
5.3.1.1. Prozessor und Speicher
Die folgenden CPU-Spezifikationen werden in Bezug auf Intel-Prozessoren gemacht. Andere Prozessoren, wie solche von AMD, Cyrix und VIA, die kompatibel und gleichwertig zu folgenden Intel-Prozessoren sind, können ebenfalls mit Fedora verwendet werden.
Fedora 8 benötigt einen Intel Pentium oder besseren Prozessor und ist optimiert für Pentium 4 und spätere Prozessoren.
  • Empfehlung für Text-Mode: 200 MHz Pentium-Klasse oder besser
  • Empfehlung für grafisch: 400 MHz Pentium II oder besser
  • Minimum-Speicher für den Text-Modus: 128 MB
  • Minimum-Speicher für grafisch: 192 MB
  • Empfehlung Speicher für grafische: 512 MB
5.3.1.2. Festplattenplatz
Die unten aufgeführten Anforderungen an Festplattenplatz zeigen den Festplattenplatz, der von Fedora 8 verwendet wird, wenn die Installation abgeschlossen ist. Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grösse von /Fedora/base/stage2.img auf Installationsdisk 1 zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
In practical terms, additional space requirements may range from as little as 90 MiB for a minimal installation to as much as an additional 175 MiB for an "everything" installation. The complete packages can occupy over 9 GB of disk space.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Festplattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.

5.4. Besonderheiten in Fedora für x86_64

Dieser Abschnitt behandelt spezielle Informationen, die Sie über Fedora und die x86_64-Hardwareplattform wissen müssen.

5.4.1. Hardware-Anforderungen für x86_64

Um spezielle Leistungsmerkmale von Fedora 8 während oder nach der Installation verwenden zu können, müssen Sie eventuell Details über besondere Hardwarekomponenten kennen, wie zum Beispiel Video oder Netzwerk.
5.4.1.1. Speicher-Anforderungen für x86_64
  • Minimum-Speicher für Text-Mode: 256 MB
  • Minimum-Speicher für grafisch: 384 MB
  • Empfehlung Speicher für grafische: 512 MB
5.4.1.2. Fedtplattenplatz-Anforderungen für x86_64
Die unten aufgeführten Anforderungen an Festplattenplatz zeigen den Festplattenplatz, der von Fedora 8 verwendet wird, wenn die Installation abgeschlossen ist. Jedoch wird zusätzlicher Festplattenplatz während der Installation für die Installationsumgebung benötigt. Dieser zusätzliche Festplattenplatz entspricht der Grösse von /Fedora/base/stage2.img auf Installationsdisk 1 zuzüglich der Grösse der Dateien in /var/lib/rpm auf dem installierten System.
In practical terms, additional space requirements may range from as little as 90 MiB for a minimal installation to as much as an additional 175 MiB for an "everything" installation. The complete packages can occupy over 9 GB of disk space.
Weiterhin wird zusätzlicher Platz für Benutzerdaten benötigt und es sollten mindestens 5% freier Festplattenplatz für ein einwandfreies Funktionieren des Systems verfügbar sein.

6. Fedora Live Abbilder

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Die Fedora-Version enthält zusätzlich zu den traditionellen Installationsmedien einige Live-ISO-Medien. Diese ISO-Medien sind startbar und Sie können diese auf CD brennen und Fedora ausprobieren. Die CDs haben auch die Möglichkeit zur später Verwendung und Geschwindigkeitsverbesserung, den Inhalt auf Ihrer Festplatte zu installieren.

6.1. Verfügbare Abbilder

Es gibt vier Live-Abbilder für Fedora 8.
  1. Fedora Live (i686, x86_64, ppc)
    Dieses Abbild beinhaltet die GNOME-Desktop-Umgebung, alle Fedora-Übersetzungen und ein Zusammenstellung von Büro-Anwendungen. Nur die i686-Version passt auf eine CD. Die x86_64-Version hat die selben Eigenschaften und beinhaltet die multilib-Pakete.
  2. Fedora KDE Live (i686, x86_64)
    Diese Abbild beinhaltet die KDE-Desktop-Umgebung in englischer Sprache. Nur die i686-Version passt auf eine CD. Die x86_64-Version hat die selben Eigenschaften und beinhaltet die multilib-Pakete.
  3. Fedora Entwicker Live (i686)
    Dieses Abbild ist für Software-Entwickler gedacht und beinhaltet die GNOME-Desktop-Umgebung. Es enthält auch die Eclipse-Entwicklungsumgebung, API-Dokumentation und weitere Programme zum Debuggen und Optimieren.
  4. Fedora Electronic Lab (FEL) Live (i686)
    Dieses Abbild ist für Elektro-Techniker gedacht und beinhaltet Anwendungen für das Design von elektrischen Komponenten und deren Simulation. Dieses Abbild passt auf eine CD.

6.2. Hinweise für die Verwendung

Um vom Live-Abbild zu starten, legen Sie dieses bitte in Ihr Laufwerk und starten Sie den Computer neu. Um sich anzumelden und die Desktop-Umgebung zu nutzen, verwenden Sie bitte den Benutzernamen fedora. Bei der Passwortabfrage drücken Sie, weil der Account kein Passwort besitzt, bitte einfach Enter. Das Live-Abbild meldet Benutzer nicht automatisch an, so können Sie ihre bevorzugte Sprache vorher wählen. Wenn Sie sich angemeldet haben, und nun die Inhalte des Abbildes auf ihrer Festplatte installieren wollen, drücken Sie einfach das Install to Hard Drive Icon auf Ihrem Desktop.

Keine i586-Unterstützung

Die i686 Live-Abbilder werden auf i586-Systemen nicht booten.

6.3. Text-Modus Installation

Sie können ein Installation der Live-Abbilder im Text-Modus unter Verwendung von folgendem Befehl liveinst in der Konsole machen.

6.4. Booten über USB

Ein weiterer Weg diese Live-Abbilder zu benutzen, ist sie auf einen USB-Stick zu speichern. Um dies zu tun, installieren Sie das livecd-tools Paket aus dem Entwickler-Repository. Dann führen Sie das livecd-iso-to-disk Script aus:
/usr/bin/livecd-iso-to-disk /path/to/live.iso /dev/sdb1
Ersetzten Sie /dev/sdb1 mit der Partition, auf welcher Sie das Abbild platzieren wollen.
Dies ist keine zerstörender Prozess; alle Daten, welche Sie auf den USB-Stick haben, werden erhalten.

6.5. Unterschiede zur normalen Fedora Installation

Die folgenden Punkte sind verschieden zu einer normalen Fedora Installation mit den fünf Abbildern.
  • Live-Abbilder stellen eine Untergruppe der verfügbaren Pakete, welche auf einem regulären DVD Abbild sind, bereit. Beide Abbilder zeigen jedoch auf das gleiche Repository, welches alle Pakete beinhaltet.
  • SSH ist standardmässig deaktiviert und NetworkManager ist aktiviert auf den Live Abbildern. SSH ist aktiviert, weil der Standard-Benutzername auf dem Live-Abbild kein Passwort besitzt. Bei der Installation auf die Festplatte jedoch wird das Anlegen eines neuen Benutzers und Passwort gefordert. NetworkManager ist standardmässig aktiviert, weil die Live-Abbilder auf Desktop-Benutzer ausgerichtet sind.
  • Live-Abbild Installationen erlauben kein Paket-Auswahl oder Upgrade-Fähigkeit, weil sie das komplette Dateisystem des Mediums auf die Festplatte oder die USB-Disks kopieren. Nachdem die Installation abgeschlossen ist und das System neu gestartet, können die gewünschten Pakete hinzugefügt oder entfernt werden mit yum oder einem anderen Software Verwaltungswerkzeug.
  • Live-Abbilder arbeiten auf der i586-Architektur nicht.

7. Pakethinweise

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Die folgenden Kapitel enthalten Information über Software Pakete, die für Fedora 8 wesentliche Änderungen erfahren haben. Um den Zugriff zu vereinfachen, sind sie in den gleichen Gruppen organisiert, die auch im Installationssystem angezeigt werden.

7.1. Yum Änderungen

Die installonlyn Plugin Funktionalität wurde in das Kern yum Paket integriert. Die installonlypkgs und installonly_limit Optionen werden standardmässig benutzt zur Limitierung des Systems auf zwei Kernel Pakete. Sie können die Paketgruppe anpassen, die Anzahl der Pakete oder die Option deaktivieren, damit alles zu Ihren Einstellungen passt. Mehr Details sind verfügbar in der Man-Seite für yum.conf.
Der yum Befehl versucht den Start nun mehrfach, wenn er einen Lock entdeckt. Diese Funktion ist sehr praktisch, wenn ein Daemon die Verfügbarkeit von Aktualisierungen überprüft, Sie den yum Befehl ausführen wollen oder eine der grafischen Schnittstellen simultan läuft.
The yum command now understands a cost parameter in its configuration file, which is the relative cost of accessing a software repository. It is useful for weighing one software repository's packages as greater or less than any other. The cost parameter defaults to 1000.

7.2. Werkzeug-Paketen

Das cryptsetup-luks Paket wurde zu cryptsetup unbenannt.
Das i810switch Paket wurde entfernt. Diesen Funktionalität stellt nun der xrandr Befehl aus dem xorg-x11-server-utils Paket bereit.
Das evolution-exchange Paket ersetzt evolution-connector und stellt sein Können unter dem alten Name bereit.
Das system-config-firewall und system-config-selinux Paket ersetzen system-config-security-level. Das system-config-selinux Paket ist Teil vom policycoreutils-gui Paket.

8. Linux-Kernel

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt deckt Änderungen und wichtige Information über den Kernel 2.6.23 in Fedora 8 ab. Der 2.6.23-Kernel enthält:
  • Die Tickless-Unterstützung für x86 64 bit-Systeme (32-bit würde früher ergänzt), welche verbessertes Leistungsmanagement bietet.
  • Einige Elemente des Realtime-Kernel-Projekt.
  • Die Kernel spec-Datei heisst nun kernel.spec statt kernel-2.6.spec.
  • The kernel spec file has new macros that ease the kernel building process. Refer to http://fedoraproject.org/wiki/Docs/CustomKernel for further information.
  • Der Kernel in Fedora 8 lädt standardmässig keine Module für ISA-Soundkarten. Diese Module können mit dem Kommando modprobe module-name oder einem Eintrag in /etc/modprobe.conf geladen werden. Fügen Sie zum Beispiel für die Creative SoundBlaster AWE64 folgenden Eintrag hinzu:
    install snd-sbawe
    

8.1. Version

Diese Distribution basiert auf der 2.6-er Serie des Linux-Kernels. Fedora kann zusätzliche Patches für Erweiterungen, Bugfixes oder weitere Leistungsmerkmale enthalten. Aus diesem Grund kann der Fedora-Kernel nicht Zeile für Zeile identisch mit dem so genannten vanilla kernel von der kernel.org-Webseite sein:
Um eine Liste dieser Patche zu erhalten, laden Sie die Quell-RPM-Pakete herunter und führen Sie folgenden Befehl aus:
rpm -qpl kernel-<version>.src.rpm

8.2. Changelog

Um ein Protokoll der Paketänderungen zu erhalten, führen Sie folgenden Befehl aus:
rpm -q --changelog kernel-<version>

Wenn Sie eine benutzerfreundliche Version des Changelogs benötigen, lesen Sie http://wiki.kernelnewbies.org/LinuxChanges. Ein kurzer und vollständiger Vergleich der Kernel ist unter http://kernel.org/git verfügbar. Die Fedora-Version des Kernels basiert auf dem Linus-Baum.
Anpassungen, die für die Fedora-Version gemacht wurden, sind unter http://cvs.fedoraproject.org verfügbar.

8.3. Kernel-Geschmacksrichtungen

Fedora 8 enthält die folgenden Kernel-Builds:
  • Kdump-Kernel zur Verwendung mit kexec/kdump-Möglichkeiten. Vorkonfigurierte Quellen sind im Paket kernel-devel verfügbar.
  • Der Kernel-PAE ist für 32-bit x86 Systemen mit mehr als 4 GB RAM oder einem Prozessor, der das NX (No eXecute) Feature unterstützt. Dieser Kernel unterstützt Einzel- und Multiprozessorsysteme. Konfigurierte Quellen sind im kernel-PAE-devel Pakete verfügbar.
  • Virtuelle Gast-Kernel zur Verwendung mit dem Xen-Emulationspaket. Vorkonfigurierte Quellen sind im Paket kernel-xen-devel verfügbar.
Sie können Quellen für alle Kernel-Geschmacksrichtungen gleichzeitig installieren. Die Dateien werden im Verzeichnisbaum /usr/src/kernels/version[-PAE|-xen|-kdump]-arch/ installiert. Verwenden Sie folgenden Befehl:
su -c 'yum install kernel{,-PAE,-xen,-kdump}-devel'

Wählen Sie eine oder mehrere Geschmacksrichtungen, untereinander getrennt durch Kommas und ohne Leerzeichen, wie gewünscht aus. Geben Sie auf Aufforderung das root-Passwort ein.

x86-Kernel enthält Kdump

Der x86_64 und der i686 Kernel ist nun verlagerbar und die kdump Funktionalität ist nun integriert. Der PPC64 braucht dagegen immer noch die Installation des -kdump Kernels.

Standard-Kernel bietet SMP

Es ist kein separater SMP-Kernel für Fedora auf i386-, x86_64- und ppc64-Architektur in Fedora verfügbar. Multiprozessor wird vom normalen Kernel geliefert

Kernel-Unterstützung für PowerPC

Es gibt keine Unterstützung für Xen oder kdump für die PowerPC-Architektur in Fedora. PowerPC hat immer noch einen separaten SMP-Kernel.

8.4. Fehler melden

Lesen Sie http://kernel.org/pub/linux/docs/lkml/reporting-bugs.html für Information zum Melden von Fehlern im Linux-Kernel. Sie können auch http://bugzilla.redhat.com verwenden, um Fedora-spezifische Fehler zu melden.

8.5. Kernel-Entwicklung vorbereiten

Fedora 8 does not include the kernel-source package provided by older versions since only the kernel-devel package is required now to build external modules. Configured sources are available, as described Abschnitt 8.3, „Kernel-Geschmacksrichtungen“.

Spezielle Kernel bauen

For information on kernel development and working with custom kernels, refer to http://fedoraproject.org/wiki/Docs/CustomKernel.

9. Fedora Desktop

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieses Kapitel beschreibt ausführlich die Änderungen, welche die Benutzer des grafischen Fedora Desktops betreffen.

9.1. GNOME

Diese Version beinhaltet (GNOME) 2.20.
Der GNOME Splash Screen wurde deaktiviert. Um ihn wieder zu aktivieren, benutzen Sie bitte entweder gconf-editor oder den Befehl:
gconftool-2 --set /apps/gnome-session/options/show_splash_screen --type bool true
Der Bildschirm-Sperr-Dialog ist nicht verbunden mit dem verwendeten Bildschirmschoner in dieser Version. Um den Schutz zu aktivieren, benutzen Sie bitte gconf-editor oder folgenden Befehl:
gconftool-2 --set  --type string /apps/gnome-screensaver/lock_dialog_theme  "system"

9.2. KDE

Diese Version enthält KDE 3.5.8. Zusätzlich wurde das kdepim Paket aktualisiert auf eine Version aus dem kdepim/enterprise Zweig, welche noch viele Fehler und in der Weiterentwicklungen hinter dem upstream kdepim Paket erhinkt.
Fedora 8 wird den KDE 4 Desktop nicht enthalten, weil die momentan verfügbare Vorversion nicht bereit für die tägliche Benutzung ist. Es wird die KDE 4 Entwicklungsplattform mitgeliefert, welche zum Entwickeln, Bauen und Laufenlassen von KDE 4-Anwendungen unter KDE 3 oder jeder anderen Desktop-Umgebung benutzt werden kann . Sehen Sie im Entwicklung Abschnitt für mehr Detail über den Inhalt.
Da knetworkmanager nicht mit der in dieser Version vorhandenen Version von NetworkManager zusammenarbeitet, das KDE Live Abbild benutzt nm-applet aus NetworkManager-gnome als Ersatz. Die gnome-keyring-daemon Möglichkeit sichert Passwörter für diese Verschlüsselungstechnologien. Das knetworkmanager Paket ist in dieser Version als Skript mit Namen nm-applet enthalten. Das knetworkmanager Paket wird aktualisiert, um ein KDE Frontend bereitzustellen, wenn eine kompatible Version verfügbar ist.
Due to the merge of compiz and beryl into compiz-fusion, KDE now uses compiz. To switch from kwin to compiz, use the helper provided in the menu under Settings Desktop Effects.

9.3. Webbrowsers

This release of Fedora includes version 2.0 of the popular Firefox web browser. Refer to http://firefox.com/ for more information about Firefox.

9.3.1. Aktivieren des Flash Plugin

Fedora includes an experimental free and open source implementation of Flash called gnash. We encourage you to experiment with gnash before seeking out Adobe's proprietary Flash plugin software.
Um das Adobe Flash Plugin zu installieren, folgen Sie dieser Prozedur:
  1. Wählen Sie Option 3, Yum repository.
  2. Folgenden Sie dem Bildschirm-Prompt zur Installation des Pakets.
  3. Launch Applications Add/Remove Software.
  4. Wählen Sie den Suche Reiter und geben Sie flash-plugin ein.
  5. Wählen Sie die Checkbox zum Installieren des Paketes.
  6. Schliessen Sie alle Firefox Fenster und starten Sie dann Firefox.
  7. Geben Sie about:plugins in die URL-Zeile ein, um sicher zu stellen, dass das Plugin geladen ist.
Benutzer von Fedora x86_64 müssen das nspluginwrapper.i386 Paket installieren, um das 32-bit Adobe Plugin in x86_64 Firefox zu aktivieren und das pulseaudio-libs.i386 Paket zum Ermöglichen der Soundausgabe des Plugins.
  1. Erzeugen Sie das 32-bit Mozilla Plugin Verzeichnis durch den folgenden Befehl:
    su -c 'mkdir -p /usr/lib/mozilla/plugins'
    
  2. Installieren der nspluginwrapper.i386, nspluginwrapper.x86_64 und pulseaudio-lib.i386 Pakete:
    su -c "yum -y install nspluginwrapper.{i386,x86_64} pulseaudio-libs.i386"
    
  3. Installieren Sie das flash-plugin wie oben gezeigt.
  4. Um das Flash Plugin zu registrieren, führen Sie mozilla-plugin-config aus:
    su -c 'mozilla-plugin-config -i -g -v'
    
  5. Schliessen Sie alle Firefox Fenster und starten Sie dann Firefox neu.
  6. Geben Sie about:plugins in die URL-Zeile ein, um sicher zu stellen, dass das Plugin geladen ist.

9.4. Mail-Klienten

Das mail-notificationPaket wurde geteilt. Das Evolution Plugin ist nun in dem separaten Paket mail-notification-evolution-plugin . Wenn Sie das mail-notification aktualisieren, wird das Plugin automatisch hinzugefügt.
Diese Version enthält Thunderbird in der Version 2.0, welcher nun eine bessere Performance, eine erweiterte Ordner-Ansicht und eine verbesserte Mail-Meldung-Unterstützung enthält.

9.5. Liberation Schriftart

This release of Fedora includes a set of fonts called "Liberation." These fonts are metric equivalents for well-known proprietary fonts prevalent on the Internet. With these fonts, users will find better cross-platform viewing and printing support for a variety of documents. Future versions of these fonts will be fully hinted.

10. Dateisystem

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Fedora 8 stellt Unterstützung für verschlüsselte Swap-Partitionen und nicht-root Dateisysteme bereit. Um diese zu nutzen, fügen Sie die entsprechenden Einträge in /etc/crypttab ein und linken das erzeugte Gerät in /etc/fstab.

Encrypted FS Unterstützung ist während der Installation nicht verfügbar

Aktivieren Sie die Dateisystem-Verschlüsselung nach der Installation. Anaconda bietet keine Unterstützung für verschlüsselte Block-Geräte.
Das folgende Beispiel zeigt den /etc/crypttab Eintrag für eine Swap-Partition:
my_swap /dev/sdb1 /dev/urandom swap,cipher=aes-cbc-essiv:sha256

Dieser Befehl erstellt ein verschlüsseltes Block-Gerät /dev/mapper/my_swap, welches in der /etc/fstab eingetragen werden kann. Das nächste Beispiel zeigt einen Eintrag für ein Dateisystem-Volumen:
my_volume /dev/sda5 /etc/volume_key cipher=aes-cbc-essiv:sha256

Die Datei /etc/volume_key enthält eine Klartext-Schlüssel. Sie können auch none als Schlüssel-Datei angeben und das System wird dann beim Startvorgang nach dem Schlüssel fragen.
Die empfohlene Methode für Dateisystem-Volumen ist es, den LUKS zu benutzen: (bei der Benutzung von LUKS kann der cipher= Teil in der crypttab gelöscht werden).
  1. cryptsetup luksFormat erzeugt ein verschlüsseltes Volumen.
  2. Einen /etc/fstab-Eintrag einrichten.
  3. Benutzen Sie cryptsetup luksOpen zum manuellen Einrichten des Volumens oder starten Sie neu.
  4. Ein Dateisystem auf dem verschlüsselten Volumen anlegen.
  5. Einen /etc/fstab-Eintrag einrichten.

11. Mail-Server

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Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt befasst sich mit E-Mail-Servern und Mail-Transfer-Agenten (MTAs).

11.1. Sendmail

Standardmässig akzeptiert der Sendmail Mail Transport Agent (MTA) keine Netzwerkverbindungen von anderen Computer als dem lokalen. Um Sendmail als Server für andere Client zu konfigurieren, editieren Sie die /etc/mail/sendmail.mc und ändern Sie dort entweder die DAEMON_OPTIONS Linie, so dass Sendmail auch auf andere Netzwerkgeräte lauscht oder kommentieren Sie die Option mit dem dnl vollkommen aus. Danach installieren Sie das sendmail-cf und generieren die /etc/mail/sendmail.cf Datei mit folgendem Befehl neu:
su -c 'yum install sendmail-cf' 
su -c 'make -C /etc/mail'

12. Entwicklung

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Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt behandelt eine Reihe von Werkzeugen für Entwickler.

12.1. Werkzeuge

12.1.1. GCC Compiler-Kollektion

Diese Fedora-Version wurde mit GCC 4.1.2 als System-Compiler gebaut, der in der Distribution enthalten. ist.
12.1.1.1. Code-Generierung
Beginnend mit gcc-4.1.2-25 und glibc-2.6.90-14, die -D_FORTIFY_SOURCE=2 Option schützt nicht nur C Code, sondern auch C++ Code. Es gab diverse Sicherheitsprobleme, welche nicht aufgetreten wären, wenn diese Überprüfung früher verfügbar gewesen wäre. Lesen Sie die Ankündigung für mehr Details.

12.1.2. Eclipse

This release of Fedora includes Fedora Eclipse, based on the Eclipse SDK version 3.3.0. You can read the "New and Noteworthy" page for the 3.3.x series of releases can be accessed at http://download.eclipse.org/eclipse/downloads/drops/R-3.3-2007-06251500/whatsnew/eclipse-news.html. Release notes specific to 3.3.0 are available at http://www.eclipse.org/eclipse/development/readme_eclipse_3.3.html.
The Eclipse SDK is known variously as "the Eclipse Platform," "the Eclipse IDE," and "Eclipse." The Eclipse SDK is the foundation for the combined release of twenty-one Eclipse projects under the Callisto combined release umbrella (http://www.eclipse.org/europa). A few of these Europa projects are included in Fedora:
Andere in Fedora enthalten und verfügbare Eclipse Projekte:
Hilfe beim Packen und Testen von Projekten mit dem GJC ist immer sehr willkommen. Kontaktieren Sie die interessierten Beteiligten durch die fedora-devel-java-list (http://www.redhat.com/mailman/listinfo/fedora-devel-java-list/) und / oder in #fedora-java auf dem Freenode IRC Netzwerk.
Fedora beinhaltet Plugins und Funktionen, die besonders für FLOSS Hacker nützlich sind. Das Editieren von ChangeLogs mit eclipse-changelog und Bugzilla Interaktion mit eclipse-mylar-bugzilla gehören dazu. Unser CDT Paket beinhaltet auch das GNU Autotools Plugin, welches sich noch in Entwicklung befindet.
Die neuesten Informationen über dieses Projekt können auf der Fedora Eclipse Project Seite gefunden werden: http://sourceware.org/eclipse/.
12.1.2.1. Nicht gepackte Plugins/Features
Fedora Eclipse allows non-root users to make use of the Update Manager functionality for installing non-packaged plugins and features. Such plugins are installed in the user's home directory under the .eclipse directory. Please note, however, that these plugins do not have associated GCJ-compiled bits and may therefore run slower than expected.
12.1.2.2. Alternative Java Laufzeit Umgebungen
Die freie JRE von Fedora erfüllt nicht die Anforderungen aller Benutzer. Fedora erlaubt jedoch die Installation alternativer JREs. Ein Vorbehalt besteht jedoch gegenüber der Installation proprietärer JREs auf 64-bit-Systemen.
The 64-bit JNI libraries shipped by default on x86_64 systems in Fedora do not run on 32-bit JREs. In other words, do not try to run Fedora's x86_64 Eclipse packages on Sun's 32-bit JRE. They fail in confusing ways. Either switch to a 64-bit proprietary JRE, or install the 32-bit version of the packages, if available. To install a 32-bit version, use the following command:
yum install <package_name>.i386
Desgleichen funktionieren 32-bit-JNI-Bibliotheken, die standardmässig mit ppc64-Systemen mitgeliefert, werden nicht mit einem 64-bit-JRE. Um die 64-bit-Version zu installieren, benutzen Sie die folgenden Kommandos:
yum install <package_name>.ppc64

12.2. KDE 4 Entwicklungsplattform

Fedora 8 enthält KDE 4.0 (beta) Entwicklungsbibliotheken. Die folgenden neuen Pakete werden geliefert:
  • kdelibs4: KDE 4 Bibliotheken
  • kdepimlibs: KDE 4 PIM Bibliothek
  • kdebase4: KDE 4 core Ausführungsdateien
Benutzen Sie dieses Paket zum Entwickeln, Bauen und Laufenlassen von KDE 4 Anwendungen unter KDE 3 oder jeder anderen Desktop-Umgebung
Das kdebase4 Paket enthält auch eine Beta-Version vom Dolphin Dateimanager als Technologie-Vorschau. Da es eine Beta-Version ist, können noch Probleme vorhanden sein. Wenn Sie eine stabile Version von Dolphin benötigen, installieren Sie bitte das d3lphin Paket, welches auf KDE 3 basiert und ohne Probleme unter kdebase4 installiert werden kann.
Diese Pakete wurden entworfen für:
  • folgt mit dem Filesystem Hierarchy Standard (FHS) und
  • es ist. inklusive dem -devel Paket, komplett sicher es parallel mit KDE 3 zu installieren.
Um dies zu archivieren, haben die Fedora KDE SIG Mitglieder zwei Änderungen im -devel Paket gemacht:
  • Die Bibliothek Symlinks zeigen auf /usr/lib/kde4/devel oder /usr/lib64/kde4/devel, was von Ihrer System-Architektur abhängt.
  • Der kconfig_compiler und das makekdewidgets Werkzeug wurden umbenannt nach kconfig_compiler4 respektive makekdewidgets4.
Diese Änderungen sollten komplett transparent sein zu der Mehrzahl der KDE 4 Applikationen, welche cmake genutzt haben zum Bauen, seit FindKDE4Internal.cmake wurde gepatcht, um mit den Änderungen übereinzustimmen.
Beachten Sie, dass kdebase4 nicht im KDE 4 Desktop Paket kdebase-workspace enthalten ist und seine Komponenten wie Plasma und KWin Version 4. Das kdebase-workspace Paket ist immer noch nicht komplett, stabil für die täglichen Gebrauch und kann einen Konflikt mit KDE 3 verursachen.

13. Sicherheit

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Dieses Kapitel behandelt verschiedene Sicherheitsaspekte von Fedora.

13.1. Sicherheitserweiterungen

  • Fedora setzt die Bemühungen zur Verbesserung vieler proaktiver Sicherheits-Eigenschaften fort und FORTIFY_SOURCE wurde nun aktiviert zum Abdecken von C++ zusätzlich zu C, welche vor vielen Sicherheitsexploits schützt.
  • Ein brandneues, graphisches Firewall Konfigurationswerkzeug, system-config-firewall, ersetzt system-config-securitylevel.
  • Diese Version stellt Kiosk Funktionalität über SELinux zur Verfügung, neben vielen neuen Erweiterungen und Sicherheitsrichtlinien-Änderungen.
  • Das glibc Paket in Fedora 8 nun hat Unterstützung für Passwörter, welche SHA256 und SHA512 Hashing benutzen. Vorher waren nur DES und MD5 verfügbar. Die Werkzeuge zum Erzeugen von Passwörter wurden nicht erweitert bis jetzt, aber solche Passwörter werden auf andere Weisen erzeugt, glibc wird diese erkennen und anerkennen.
  • Sichere Remote Management Möglichkeit ist nun für Xen, KVM und QEMU auf Fedora 8 Virtualisation verfügbar.

13.2. Allgemeine Informationen

Eine allgemeine Einführung zu den zahlreichen proaktiven Sicherheitsfunktionen in Fedora, dem aktuellen Status und den Richtlinien sind unter http://fedoraproject.org/wiki/Security verfügbar.

13.2.1. SELinux

Die neuen SELinux-Projektseiten enthalten Tipps zur Problembehebung, Erläuterungen und Verweise auf Dokumentation und Referenzen. Einige nützliche Links enthalten unter anderem folgendes:

14. IcedTea und java-gcj-compat

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Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.

14.1. IcedTea

This release of Fedora includes the IcedTea environment. IcedTea is a build harness for Sun's OpenJDK code that replaces encumbered parts of OpenJDK with Free Software replacements. IcedTea provides a more complete, compatible environment than GCJ, including support for building and running bytecode up to the 1.6 level. Users of IcedTea should be aware of a few caveats:
  • Es gibt keine ppc oder ppc64 Unterstüzung. Benutzer mit ppx oder ppc64 Systemen sollten weiterhin GCJ nutzen.
  • Keine Unterstützung für die Java Sound APIs.
  • Es fehlen ein paar kryptographische Algorithmen.

14.2. Handhabung Java Applets

Das Fedora IcedTea Paket enthält auch eine Adaption von gcjwebplugin, welche nicht vertraute Applets sicher im Webbrowser ausführen lässt. Das Plugin ist gepackt als java-1.7.0-icedtea-plugin.
  • Die gcjwebplugin Adaptation hat keine Unterstützung der bytecode-to-Javascript Brücke, so dass Applets, welche dieser Brücke vertrauen nicht arbeiten werden.
  • Die gcjwebplugin Adaption hat keine Unterstützung für signierte Applets. Signierte Applets werden nicht laufen im unvertrauten Modus.
  • Die gcjwebplugin Sicherheitsrichtlinie kann zu restriktiv sein. Um beschränkte Applets zu aktivieren, führen Sie firefox -g in einem Terminal Fenster aus, um zu sehen, was beschränkt ist, und dann heben Sie der beschränkte Berechtigung in /usr/lib/jvm/java-1.7.0-icedtea-1.7.0.0/jre/lib/security/java.policy auf.

14.3. java-gcj-compat

Diese Version von Fedora enthält java-gcj-compat. java-gcj-compat enthält eine Werkzeugsammlung und eine Ausführungsumgebung, mit der eine Vielzahl nützliche Programme, die mit der Java Programmiersprache geschrieben sind, gebaut und gestartet werden können.
Die java-gcj-compat-Infrastruktur besteht aus drei Schlüsselkomponenten: einer GNU Java-Runtime (libgcj), dem Eclipse Java-Compiler (ecj) und einem Satz Wrapper und Links (java-gcj-compat), die die Runtime und den Compiler dem Benutzer auf ähnliche Weise wie andere Java-Umgebungen präsentieren.
Die Java Software Pakete in dieser Version benutzen die java-gcj-compatUmgebung. Diese Pakete beinhalten OpenOffice.org Base, Eclipse und Apache Tomcat. Für mehr Informationen über die java-gcj-compat freie Java Umgebung in Fedora besuchen Sie bitte die Java FAQ unter http://www.fedoraproject.org/wiki/JavaFAQ

Fehlermeldungen versehen mit Ort- und Versionsinformation sollten an Fehler-Berichte angehängt werden

Wenn Sie eine Fehlermeldung anlegen, stellen Sie sicher, dass Sie die Ausgabe folgender Befehle hinzufügen:
which java && java -version && which javac && javac -version

14.4. Handhabung von Java und Java-ähnlichen Paketen

Zusätzlich zur freien java-gcj-compat-Softwaresammlung wurde Fedora dazu vorgesehen, dass Sie mehrere Java-Implementationen installieren und zwischen diesen mit Hilfe des alternatives-Kommandozeilentools wechseln können. Jedoch muss jedes Java-System unter Verwendung der Packrichtlinien des JPackage-Projekts gepackt worden sein, um von alternatives profitieren zu können. Wenn diese Pakete richtig installiert sind, kann der root Benutzer zwischen java und der javac-Implementation mit dem Befehl alternatives wechseln:
alternatives --config java alternatives --config javac
Eine einfacher Weg zum Wechseln zwischen den Java Alternativen ist der Gebrauch des sytsem-switch-java Werkzeuges, welche in Fedora enthalten ist.

14.5. Fedora und die JPackage-Javapakete

Fedora includes many packages derived from the JPackage Project, which provides a Java software repository. These packages are modified in Fedora to remove proprietary software dependencies and to make use of GCJ's ahead-of-time compilation feature. Use the Fedora repositories to update these packages, or use the JPackage repository for packages not provided by Fedora. Refer to the JPackage website at http://jpackage.org for more information on the project and the software it provides.

Vermischen von Fedora- und JPackage-Paketen.

Untersuchen Sie die Kompatibilität der Pakete bevor Sie Software aus den Fedora-oder JPackage-Repositories auf ein und demselben System installieren. Durch inkompatible Pakete können komplexe Fehler entstehen.
Bezüglich den neusten Versionshinweisen zu Eclipse unter http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats/Devel/Tools/Eclipse.

14.6. Maven (v2)

Diese Version von Fedora enthält maven2, ein Java Projektmanagement und Projektverständniswerkzeug. Maven kann von den mvn und mvn-jpp Kommandos aufgerufen werden. Bei ersterem verhält sich Maven wie ein Online-Tool wobei hingegen beim zweiten Kommando mvn mit einigen zusätzlichen Konfigurationen aufgerufen wird, so lässt sich leichter damit offline Arbeiten.
Das Paket maven2 in Fedora wurde derart modifiziert, dass es in einem vollkommenen Offline-Modus arbeitet. Wenn keine zusätzlichen Eigenschaften definiert werden (Das Kommando mvn) so arbeitet maven2 exakt wie upstream-Maven. Benutzer können zusätzliche Eigenschaften definieren, um Offline Builds zu ermöglichen oder mvn-jpp einen Wrapper, der die am häufigsten benutzten Eigenschaften für Offline Builds definiert, aufrufen. Die Eigenschaften und ihre Benutzer-Details sind in der Datei /usr/share/doc/maven2-2.0.4/maven2-jpp-readme.html beschrieben, die mit dem Paket maven2-manual mitgeliefert wird.

15. Multimedia

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Fedora includes applications for assorted multimedia functions, including playback, recording, and editing. Additional packages are available through the Fedora Package Collection software repository. For additional information about multimedia in Fedora, refer to the Multimedia section of the Fedora Project website at http://fedoraproject.org/wiki/Multimedia.

15.1. Multimedia-Player

The default installation of Fedora includes Rhythmbox and Totem for media playback. The Fedora repositories include many other popular programs such as the XMMS player and KDE's amaroK. Both GNOME and KDE have a selection of players that can be used with a variety of formats. Third parties may offer additional programs to handle other formats.
Weiterhin profitiert Fedora vom Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) Soundsystem. Viele Programme können Sound simultan wiedergeben, was früher auf Linux-Systemen schwierig war. Wenn alle Multimedia-Programme so konfiguriert sind, dass sie ALSA verwenden, verschwindet diese Einschränkung. Weitere Information zu ALSA finden Sie auf der Projektseite unter http://www.alsa-project.org/. Benutzer haben immer oftmals Probleme, wenn mehrere Benutzer gleichzeitig eingeloggt sind im System. Je nach Hardware- und der Software-Konfiguration können mehrere Benutzer die Audio-Hardware nicht gleichzeitig benutzen.

15.2. Ogg und die Formate der Xiph.Org Foundation

Fedora includes complete support for the Ogg media container format and the Vorbis audio, Theora video, Speex audio, and FLAC lossless audio formats. These freely-distributable formats are not encumbered by patent or license restrictions. They provide powerful and flexible alternatives to more popular, restricted formats. The Fedora Project encourages the use of open formats in place of restricted ones. For more information on these formats and how to use them, refer to the Xiph.Org Foundation's web site at http://www.xiph.org/.

15.3. MP3, DVD und andere nicht enthaltene Multimedia-Formate

Fedora software repositories cannot include support for MP3 or DVD video playback or recording. The MP3 formats are patented, and the patent holders have not provided the necessary patent licenses. DVD video formats are patented and equipped with an encryption scheme. The patent holders have not provided the necessary patent licenses, and the code needed to decrypt CSS-encrypted discs may violate the Digital Millennium Copyright Act, a copyright law of the United States. Fedora also excludes other multimedia software due to patent, copyright, or license restrictions, including Adobe's Flash Player and Real Media's Real Player. For more on this subject, please refer to http://fedoraproject.org/wiki/ForbiddenItems.
While other MP3 options may be available for Fedora, Fluendo now offers a free MP3 plugin for GStreamer that has the necessary patent license for end users. This plugin enables MP3 support in applications that use the GStreamer framework as a backend. Fedora does not include this plugin since we prefer to support and encourage the use of patent unrestricted open formats instead. For more information about the MP3 plugin, visit Fluendo's website at http://www.fluendo.com/.

15.4. Brennen und Zusammenstellen von CDs und DVDs

Fedora enthalten eine Reihe von Tools, um das Mastern und Brennen von CDs und DVDs zu erleichtern. Benutzer von GNOME können direkt aus dem Dateimanager Nautilus brennen oder die Pakete gnomebaker oder graveman von Fedora verwenden, oder das ältere Paket xcdroast aus Fedora. Benutzer von KDE können für diese Aufgabe das robuste Paket k3b verwenden. Konsolen-Werkzeugen umfassen cdrecord, readcd, mkisofs und weitere typische Linux-Applikationen.

15.5. Screencasts

Sie können Fedora zum Erzeugen und zur Wiedergabe von screencasts, aufgenommene Desktop-Sitzungen, unter Verwendung freier Technologien verwenden. Die Fedora Package Kollektion enthält istanbul, das Screencasts unter Verwendung des Videoformats Theora erzeugt. Diese Videos können mit einem der zahlreichen Player wiedergegeben werden, die in Fedora enthalten sind. Das ist der bevorzugte Weg, Screencasts für die Verwendung durch einen Entwickler oder einen Endbenutzer beim Fedora-Projekt einzureichen. Ein verständlicheres HowTo finden Sie unter http://fedoraproject.org/wiki/ScreenCasting.

15.6. Erweiterte Unterstützung durch Plugins

Die meisten der Mediaplayer in Fedora verwenden Plugins, um Unterstützung für weitere Medienformate und Ausgabeformate für Sound hinzuzufügen. Einige verwenden mächtige Backends, wie zum Beispiel gstreamer, um Unterstützung für Medien- und Audioformate zu handhaben. Pluginpakete für diese Backends und für einzelne Applikationen sind in Fedora verfügbar; weiterhin können zusätzliche Plugins von Drittherstellern verfügbar sein, die noch umfassendere Fähigkeiten hinzufügen.

16. Spiele und Unterhaltung

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Fedora stellt eine Auswahl an Spielen aus diversen Genres zur Verfügung. Benutzer können ein kleines Paket an Spielen für GNOME (gnome-games genannt) und KDE (kdegames genannt) installieren. Es gibt auch viele zusätzliche Spiele, die jedes Genre, das sich in den Repositories befindet, abdeckt.
Das Fedora-Projekt wird von den Menschen voran getrieben, die sich an ihm beteiligen. Als Tester, Entwickler, Dokumentationsentwickler oder Übersetzer können Sie etwas bewegen. Weitere Details finden Sie unter http://fedoraproject.org/wiki/de_DE/Beitreten.
Um eine Liste an Spielen, die installiert werden können, zu bekommen, benutzen Sie bitte das Pirut Werkzeug (ApplicationsSoftware hinzufügen/entfernen) oder die Kommandozeile:
yum groupinfo "Games and Entertainment"

Für Hilfe bei der Benutzung von yum zum Installieren von ausgewählten Spiele-Pakete, konsultieren Sie bitte die verfügbare Anleitung unter:x

16.1. Haxima

Fedora 8 beinhalte die Version 0.5.6 der Nazghul-Rollenspiel-Engine und das darauf basierende Spiel Haxima.Diese Version ist nicht kompatibel zu Speicherständen früher Nazghul Versionen. Demnach müssen also alle, die gerade dabei sind ein Haxima Spiel zu spielen, dieses nach dem Update auf Fedora 8 neu beginnen.

17. Virtualisierung

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Die Virtualisierung in Fedora 7 unterstützt sowohl Xen als auch KVM Plattformen. Die libvirt Schnittstelle und die dazugehörigen Werkzeuge, virt-manager und virsh wurden aktualisiert und bieten nun Unterstützung für KVM und Xen. Der Benutzer kann unabhängig von der Virtualisierungsplattform, die er gewählt hat, beide Werkzeuge benutzen.
Xen in Fedora 8 basiert auf der Version 3.1.0.
KVM in Fedora 8 basiert auf der Version 36-2.
For more information on the differences between Xen and KVM, refer to http://virt.kernelnewbies.org/TechComparison. For more information on installing and using virtualization in Fedora 8, refer to http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Fedora8VirtQuickStart.

17.1. Änderungen an den Virtualisierungspaketen

Die folgenden Verbesserungen wurden in den Virtualisierungspaketen in Fedora 8 gemacht:
  • Secure remote management of guest domains. Features include:
  • Einführung zu Virt Viewer, einem kleinen, minimalen UI für die Benutzung der grafischen Konsole einer virtuellen Maschine. Virt Viewer dient als Ersatz für vncviewer.
  • Die LibVNCServer Implementation wurde aus Xen herausgenommen und ersetzt durch QEMU.
  • Einführung zu GTK-VNC, einem GTK-Widget das einen VNC-Client bietet. Weitere Informationen über GTK-VNC finden Sie unter http://gtk-vnc.sourceforge.net/.

18. X-Window-System (Grafik)

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieses Kapitel enthält Informationen über X.org, die X Windows System-Implementierung unter Fedora.

18.1. Änderung der X-Konfiguration

Der X.org Server in der Version 7.2 wurde so modifiziert, dass er automatisch die meiste Hardware erkennt und konfiguriert, so dass die Benutzer und Administratoren nicht mehr die Konfigurationsdatei /etc/X11/xorg.conf umschreiben müssen. Die einzige Hardware, die standardmässig in der xorg.conf Datei von Anaconda geschrieben ist:
  • Der Grafik-Treiber
  • Die Tastatur-Belegung
Alle andere Hardware, wie Monitore (LCD und CRT), USB-Mäuse und Touchpads sollten automatisch erkannt und konfiguriert werden.
The X server queries the attached monitor for supported resolution ranges, and attempts to pick the highest resolution available with the correct aspect ratio for the display. Users can set their preferred resolution in SystemPreferencesScreen Resolution, and the default resolution for the system can be changed with SystemAdministrationDisplay.
Wenn die Konfigurationsdatei /etc/X11/xorg.conf nicht verfügbar ist, erkennt X automatisch den passenden Treiber und stellt eine 105-Tasten-Tastatur mit einer US-Tastaturbelegung bereit.

18.2. Grafik-Treiber von Drittanbietern

Wenn Sie beabsichtigen, Grafik-Treiber von Drittanbietern zu verwenden, lesen Sie bitte folgende Website für eine detaillierte Anleitung:

19. Datenbank-Server

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.

19.1. MySQL

Fedora now provides MySQL 5.0.45. For a list of the enhancements provided by this version, refer to http://dev.mysql.com/doc/refman/5.0/en/mysql-5-0-nutshell.html.
For more information on upgrading databases from previous releases of MySQL, refer to the MySQL website at http://dev.mysql.com/doc/refman/5.0/en/upgrade.html.

19.1.1. DBD-Treiber

The MySQL DBD driver has been dual-licensed and the related licensing issues have been resolved (https://bugzilla.redhat.com/bugzilla/show_bug.cgi?id=222237). The resulting apr-util-mysql package is now included in the Fedora software repositories.

19.2. PostgreSQL

This release of Fedora includes PostgreSQL 8.2.4. For more information on this new version, refer to http://www.postgresql.org/docs/whatsnew.

Aktualisieren der Datenbanken

Before upgrading an existing Fedora system with a PostgreSQL database, it could be necessary to follow the procedure described at http://www.postgresql.org/docs/8.2/interactive/install-upgrading.html. Otherwise the data may be not accessible by the new version of PostgreSQL.

20. Internationalisierung (i18n)

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Dieser Abschnitt enthält Information über die Unterstützung zahlreicher Sprachen unter Fedora.

20.1. Sprache Abdeckung

20.1.1. Sprach-Unterstützungsinstallation

To install additional language support from the Languages group, use Pirut via ApplicationsAdd/Remove Software, or run this command:
su -c 'yum groupinstall
	<language>-support'
In the command above, <language> is one of assamese, bengali, chinese, gujarati, hindi, japanese, kannada, korean, malayalam, marathi, oriya, punjabi, sinhala, tamil, thai, or telegu.
Benutzer, die von einer früheren Version von Fedora aktualisieren, werden dazu angehalten, dass scim-bridge-gtk zu installieren. Es arbeitet gut mit 3. Anbieter C++ Applikationen zusammen die gegen ältere Versionen von libstdc++ gelinkt sind.
To add SCIM support to input a particular language, install scim-lang-LANG, where LANG is one of assamese, bengali, chinese, dhivehi, farsi, gujarati, hindi, japanese, kannada, korean, latin, malayalam, marathi, oriya, punjabi, sinhalese, tamil, telugu, thai, or tibetan.

20.1.2. Transifex

Diese Version beinhaltet Transifex. Dieses neue Werkzeug wurde entwickelt zur Vereinfachung der Übersetzungsmitarbeit an entfernt oder unvereinbar gehosteten Projekten. Die Haupt-Pakete in dieser Version benutzten Transifex zum Erhalt der Übersetzungen von vielen Mitarbeitern.
Through a combination of new Web tools, community growth, and better processes, translators can now contribute directly to any upstream project through one translator-oriented Web interface. Developers of projects with no existing translation community can easily reach out to Fedora's established community for translations. In turn, translators can reach out to numerous projects related to Fedora to easily contribute translations.

20.2. Schriftarten

In Fedora 8 sind alle Schriftarten für alle verfügbaren Sprachen nun standardmässig auf dem Desktop installiert, um die Abdeckung mit dem Standardsprachen zu verbessern. Die meisten der Schriftarten aus allgemein benannten Schriftart-Paketen wurden in ihre eigenen Pakete verschoben, so wird der Upstream-Name besser wiederspiegelt und die Schriftart-Auswahl einfacher.

20.2.1. Arabische Schriftarten

  • Das kacst-fonts und das paktype-fonts Paket wurden aus fonts-arabic entfernt.

20.2.2. Chinesische Schriftarten

  • Das cjkunifonts-fonts Paket wurde aus dem Paket fonts-chinese entfernt und in zwei Unterpakete für Uming und Ukai Typen getrennt.
  • Das taipeifonts Paket wurde aus fonts-chinese entfernt.
  • Das wqy-bitmap-fonts Paket ist jetzt standardmässig mit chinesischer Unterstützung installiert.
  • Das wqy-unibit-fonts Paket wurde hinzugefügt.

20.2.3. Hebräische Schriftarten

  • Das culmus-fonts Paket wurde aus fonts-hebrew entfernt.

20.2.4. Indische Schriftarten

  • Das lohit-fonts Paket wurde aus fonts-indic entfernt.

20.2.5. Japanische Schriftarten

  • Das sazanami-fonts Paket wurde aus dem Paket fonts-japanese entfernt und in zwei Unterpakete für Gothic und Mincho Typen getrennt.
  • Das jisksp16-1990-fonts Paket wurde aus fonts-japanese entfernt.
  • Das knm_new-fonts Paket wurde aus fonts-japanese entfernt.
VLGothic-fonts wird in Fedora 9 die neue japanische Standard-Schriftart werden.

20.2.6. Koreanische Schriftarten

  • Das baekmuk-ttf-fonts Paket und baekmuk-bdf-fonts Paket wurden aus dem Paket fonts-korean entfernt. Das baekmuk-ttf-fonts Paket enthält vier Unterpakete für Batang, Dotum, Gulim und Headline Typen.

20.2.7. Sinhala Schriftart

  • Das lklug-fonts Paket wurde aus fonts-sinhala entfernt.

20.3. Eingabemethoden

20.3.1. Verbessert im-chooser

Die Benutzeroberfläche von im-chooser wurde verbessert, um einfacher zu sein und leichter zu verstehen.
Input methods only start by default on desktops running in an Asian locale. The current list is: as, bn, gu, hi, ja, kn, ko, ml, mr, ne, or, pa, si, ta, te, th, ur, vi, zh). Use im-chooser via SystemPreferencesPersonalInput Method to enable or disable SCIM on your desktop. To make changes effective, you must restart the desktop session.

20.3.2. SCIM Hotkeys

Die folgende Tabelle zeigt die Standard-Hotkeys für verschiedene Sprachen:
SpracheAuslösen von Hotkeys
alleCtrl+Space
japanischZenkaku_Hankaku or Alt+`
koreanischShift+Space or Hangul

20.3.3. Andere Eingabemethoden

Diese Version fügt Unterstützung für die nabi Eingabemethode für koreanisch hangul hinzu.

21. Abwärtskompatibilität

Neueste Versionshinweise im Internet

Diese Versionshinweise können bereits aktualisiert worden sein. Die neuesten Versionshinweise zu Fedora finden Sie unter http://docs.fedoraproject.org/release-notes/.
Fedora provides legacy system libraries for compatibility with older software. This software is part of the Legacy Software Development group, which is not installed by default. Users who require this functionality may select this group either during installation or after the installation process is complete. To install the package group on a Fedora system, use ApplicationsAdd/Remove Software (Pirut) or enter the following command in a terminal window:
su -c 'yum groupinstall "Legacy Software Development"'
Geben Sie das Passwort für das root-Konto ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

21.1. Kompiler-Kompatibilität

Das Paket compat-gcc-34 wurde aus Kompatibilitätsgründen beigefügt:

22. Änderungen an Paketen

Für eine Liste von Paketen, die seit der letzten Version aktualisiert wurden, schauen Sie bitte unter http://fedoraproject.org/wiki/Docs/Beats/PackageChanges/UpdatedPackages. Sie können auch einen Vergleich der wichtigen Pakete aller Fedora-Versionen unter http://distrowatch.com/fedora finden.

23. Fedora-Projekt

The goal of the Fedora Project is to work with the Linux community to build a complete, general-purpose operating system exclusively from open source software. The Fedora Project is driven by the individuals that contribute to it. As a tester, developer, documenter, or translator, you can make a difference. Refer to http://fedoraproject.org/join-fedora.html for details. For information on the channels of communication for Fedora users and contributors, refer to http://fedoraproject.org/wiki/Communicate.
Das Fedora-Projekt wird von den Menschen vorangetrieben, die sich an ihm beteiligen. Als Tester, Entwickler, Dokumentationsentwickler oder Übersetzer können Sie etwas bewegen. Weitere Details finden Sie unter http://fedoraproject.org/wiki/de_DE/Beitreten. Für Information über die Kommunkationskanäle der Fedora-Benutzer und -Mitarbeiter, sehen Sie bitte unter http://fedoraproject.org/wiki/Kommunikation nach.
Zusätzlich zur Webseite stehen folgende Mailinglisten zur Verfügung:
To subscribe to any of these lists, send an email with the word "subscribe" in the subject to <listname>-request, where <listname> is one of the above list names. Alternately, you can subscribe to Fedora mailing lists through the Web interface at http://www.redhat.com/mailman/listinfo/.
Das Fedora-Projekt nutzt noch eine Reihe von IRC (Internet Relay Chat) Kanälen (Channels). IRC ist eine textbasierte Form von Echtzeitkommunikation, ähnlich wie Instant Messaging. Damit können Sie sich mit vielen Leuten in einem offenen Kanal unterhalten oder mit einem einzigen Gegenüber privat. Um mit anderen Fedora Mitarbeitern über IRC zu kommunizieren, greifen Sie auf das Freenode IRC Netzwerk zu. Lesen Sie mehr unter http://www.freenode.net/.
Teilnehmer am Fedora-Projekt suchen häufig den #fedora Kanal im Freenode Netzwerk auf, während Entwickler häufig im #fedora-devel zu finden sind. Einige der grösseren Projekte haben eigene Kanäle; diese Information ist auf den Webseiten des jeweiligen Projekts und unter http://fedoraproject.org/wiki/de_DE/Kommunikation zu finden.
Um sich im #fedora Kanal unterhalten zu können, müssen Sie Ihren Nicknamen oder nick registrieren. Anleitungen werden angeboten, wenn Sie den Kanal betreten (/join).

IRC-Kanäle

Das Fedora-Projekt oder Red Hat haben keinerlei Kontrolle über die Fedora-Projekt Kanäle oder deren Inhalt.

24. Kolophon

Wie wir den Begriff, ein Kolophon, verwenden:
  • würdigt Mitwirkende und zeigt Verantwortlichkeiten, und
  • beschreibt Werkzeuge und Produktionsmethoden

24.1. Mitwirkende

... und viele andere Übersetzer. Besuchen Sie die aktualisierte Version dieser Versionshinweisen im Web, um die nach Veröffentlichung hinzugefügten Übersetzer zu sehen:

24.2. Produktionsmethoden

Beat-Schreiber schreiben die Versionshinweise direkt in das Wiki des Fedora-Projekts. Sie arbeiten mit Experten anderer Themenbereiche während der Testversionsphase von Fedora zusammen, um wichtige Änderungen und Verbesserungen zu erklären. Das Redaktionsteam stellt die Konsistenz und Qualität der fertigen Beats sicher und portiert das Material aus dem Wiki nach Docbook-XML in ein Revision-Control-Repository. An diesem Punkt erzeugen Übersetzer Versionen der Versionshinweise in anderen Sprachen, die dann der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich macht das Publikationsteam sie, und nachfolgende Errata, im Web verfügbar.