Führung von Fedora

Das Fedora-Projekt wird von Mitwirkenden aus der gesamten Community geführt. Verschiedene Funktionsbereiche von Fedora entwickeln, etablieren oder lösen im Laufe der Zeit ihre eigene formale (oder informelle!) Führung auf. Da Fedora ein Open-Source-Projekt ist, ermutigen wir neue Mitwirkende, Probleme zu identifizieren, Lösungen zu finden und mit anderen Mitgliedern zusammenzuarbeiten, um Ergebnisse zu erzielen. Unsere Community erkennt fähige Führungskräfte aus ihren Reihen an und fördert sie.

Das Fedora-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine schlanke Führungsebene zu schaffen, die eine Entscheidungsfindung ohne übermäßigen Aufwand ermöglicht.

Nachfolgend finden Sie aktuelle Beispiele für Führungsgruppen in Fedora.

Fedora Council

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Der Fedora Council ist das höchste Gremium für die Leitung und Führung von Fedora und setzt sich aus ernannten und gewählten Mitgliedern der gesamten Fedora-Community zusammen. Details zum Rat, wie Größe, Satzung und Nachfolgeplanung, finden sich in der Charta des Fedora Council.

Der Fedora Project Leader (oder „FPL“) fungiert als Vorsitzender des Councils.

Fedora Engineering Steering Committee

Das Fedora Engineering Steering Committee (kurz „FESCo“) ist ein von der Community gewähltes Gremium, das vom Council beauftragt wurde, die technischen Funktionsmerkmale der Fedora-Distribution und die konkrete Umsetzung der Richtlinien im Fedora-Projekt zu verwalten. Weitere Informationen zu FESCo, seinen Mitgliedern und seinen Richtlinien finden Sie im Abschnitt zu FESCo.

Fedora Mindshare Committee

Das Mindshare Committee repräsentiert die Führung für das Wachstum und die Unterstützung der Benutzer- und Mitwirkendengemeinschaft.

Weitere Gruppen

Die obige Liste ist nicht vollständig. Weitere Gruppen mit Entscheidungsbefugnissen innerhalb der Fedora-Community steuern ebenfalls bestimmte Bereiche und werden dabei von den jeweiligen Teams unterstützt. Die obige Liste zeigt die drei Führungsgruppen, die sich am häufigsten mit Richtlinien und praktischen Fragen befassen, die große Teile des Fedora-Projekts betreffen.

Die Mitglieder der Community werden stets ermutigt, sich auf für sie wichtige Weise an der Gestaltung von Fedora zu beteiligen und dabei den Aufwand und die Lenkung des gesamten Projekts zu minimieren.

Arbeitsgruppen

Fedora (Editions) – aktuell Atomic, Server und Workstation – sowie gelegentlich die Projektziele (Fedora Project Objectives, FPO) werden von Arbeitsgruppen geleitet. Diese Gruppen sind entweder unabhängige Unterausschüsse von FESCo, Mindshare oder dem Council. Sie verfügen über formale Mitgliedschafts- und Entscheidungsprozesse, wobei die Mitgliedschaft in der Regel aktive Mitwirkende umfassen soll und sich die Entscheidungsmacht entsprechend auswirkt. Eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgruppe selbst ist jedoch nicht erforderlich, um sich sinnvoll an der Arbeit an Editionen oder Zielen zu beteiligen.

Unterprojekte

unterprojekte sind seit Langem etablierte, wichtige Arbeitsbereiche innerhalb des Fedora-Projekts. Jedes Unterprojekt hat seine eigene Leitung.

Special-Interest-Gruppen

Special Interest Groups (SIGs) sind deutlich weniger formell. Die Gründung einer SIG ist unkompliziert. Verschiedene SIGs unterscheiden sich in ihrer Struktur; manche nutzen formalisierte Abstimmungsverfahren, andere nicht. Einige SIGs können sich später zu Unterprojekten entwickeln; für andere ist das schlanke Framework ideal.