Erstellen und Verwenden eines Live-Installationsabbilds
Fedora herunterladen
Sie können Fedora von https://fedoraproject.org/ herunterladen.
Für Fedora stehen verschiedene Desktop-Umgebungen zur Verfügung. Jede bietet ein etwas anderes Erscheinungsbild und unterschiedliche Anpassungsmöglichkeiten. Sie können das Fedora Workstation-Abbild verwenden, das standardmäßig die GNOME-Arbeitsumgebung enthält, und Ihre Umgebung anschließend durch die Installation zusätzlicher Pakete anpassen. Alternativ können Sie ein Spin-Abbild herunterladen, das Ihnen direkt eine andere Umgebung bietet. Weitere Informationen finden Sie unter Fedora Spins.
Sie können auch Fedora Labs nutzen. Fedora Labs ist eine Auswahl kuratierter Softwarepakete mit spezifischen Inhalten, die von Mitgliedern der Fedora-Community zusammengestellt und gepflegt werden. Diese können als eigenständige Vollversionen von Fedora oder als Erweiterungen zu bestehenden Fedora-Installationen installiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Fedora Labs. @
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Bitte lesen Sie die Anleitung Erste Schritte mit Fedora, um Hilfe beim Installationsprozess von Fedora zu erhalten. |
Erstellen und Verwenden eines Live-USB-Mediums
Alle Fedora-ISO-Abbilder lassen sich auf ein USB-Medium schreiben. Dies ist eine komfortable Möglichkeit, Fedora auf jedem USB-bootfähigen Computer zu installieren oder eine Live-Umgebung von Fedora auszuprobieren, ohne die Festplatte des Computers zu beschreiben. Das USB-Medium muss mindestens so groß sein wie das zu schreibende Abbild.
Mit dem Fedora Media Writer
Das offizielle und unterstützte Werkzeug zum Erstellen eines Fedora-USB-Mediums ist das Dienstprogramm Fedora Media Writer, das früher als LiveUSB Creator bekannt war. Siehe Fedora Media Writer in der Übersicht der Fedora-Benutzerdokumentation.
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Fedora Media Writer löscht alle Daten auf dem USB-Stick. Wenn Sie eine Methode zum nicht-destruktiven Schreiben benötigen (um vorhandene Daten auf Ihrem USB-Stick zu erhalten) oder die Datenpersistenz unterstützen möchten, können Sie das Dienstprogramm livecd-iso-to-disk unter Fedora verwenden. |
Mit GNOME Disks
Diese Methode löscht alle Daten auf dem USB-Stick. Falls Sie eine Methode zum nicht-destruktiven Schreiben benötigen (um die vorhandenen Daten auf Ihrem USB-Stick zu erhalten) und/oder die Datenpersistenz unterstützen möchten, können Sie das Dienstprogramm livecd-iso-to-disk unter Fedora verwenden.
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Diese Methode ist als nicht unterstützt zu betrachten. Sie können sie auf eigenes Risiko anwenden. |
Diese Methode eignet sich für Benutzer von Linux oder anderen Unix-Systemen mit installiertem GNOME, Nautilus und GNOME Disks. Insbesondere wenn Sie eine andere Distribution als Fedora verwenden, die Flatpak nicht unterstützt, ist dies möglicherweise die einfachste Methode. Eine Standardinstallation von Fedora oder eine Standardinstallation von GNOME vieler anderer Distributionen sollte diese Methode unterstützen. Stellen Sie unter Fedora sicher, dass die Pakete nautilus und gnome-disk-utility installiert sind. Ähnliche grafische Werkzeuge zum direkten Schreiben sind möglicherweise für andere Desktop-Umgebungen verfügbar; alternativ können Sie die Befehlszeilenmethode zum direkten Schreiben verwenden.
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Laden Sie ein Fedora-Abbild herunter, wählen Sie ein USB-Medium, das keine von Ihnen benötigten Daten enthält, und schließen Sie es an.
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Starten Sie Nautilus (Dateien), öffnen Sie die Übersicht durch Drücken der Start/Super-Taste, geben Sie Dateien ein und drücken Sie die kbd:[Eingabetaste].
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Suchen Sie nach dem heruntergeladenen Abbild, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, wählen Sie Öffnen mit und klick auf Disk Image Writer.
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Wählen Sie Ihren USB-Stick als Ziel aus und klicken Sie auf Wiederherstellung starten.
Methoden in der Befehlszeile
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Diese Methoden sind als nicht unterstützt zu betrachten. Sie können sie auf eigenes Risiko anwenden. |
Mit dem Werkzeug livecd-iso-to-disk
Diese Methode löscht alle Daten auf dem USB-Medium, wenn der Parameter --format übergeben wird.
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Die Methode livecd-iso-to-disk ist etwas weniger zuverlässig als Fedora Media Writer und funktioniert nur innerhalb von Fedora zuverlässig: Sie funktioniert nicht unter Windows oder macOS und wird in anderen Distributionen nicht unterstützt (und schlägt in der Regel fehl). Sie bietet jedoch drei erweiterte Funktionen, die der Fedora Media Writer nicht enthält:
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Sie können eine nicht-destruktive Methode verwenden, um den Stick zu erstellen. Das bedeutet, dass vorhandene Dateien auf dem Stick nicht gelöscht werden. Diese Methode ist weniger zuverlässig als die destruktiven Schreibmethoden und sollte nur dann verwendet werden, wenn Sie keinen Stick besitzen, den Sie bedenkenlos löschen können.
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Bei Live-Abbildern können Sie eine Funktion namens Persistent Overlay aktivieren, die Änderungen auch nach Neustarts beibehält. Aktualisierungen lassen sich wie bei einer regulären Festplatteninstallation durchführen, allerdings erfordern Kernel-Aktualisierungen manuelle Eingriffe und der Speicherplatz des Overlays ist möglicherweise nicht ausreichend. Ohne ein Persistent Overlay befindet sich der Stick nach jedem Neustart im Ausgangszustand.
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Bei Live-Abbildern kann außerdem ein separater Bereich zur Speicherung von Benutzerkontoinformationen und Daten wie Dokumenten und heruntergeladenen Dateien eingerichtet werden, optional mit Verschlüsselung für mehr Sicherheit und ein beruhigendes Gefühl.
Durch die Kombination dieser Funktionen können Sie Ihren Computer in der Hosentasche mit sich führen und ihn auf nahezu jedem System starten, das Sie gerade verwenden.
Es ist keine gute Idee, zu versuchen, eine neue Fedora-Version mit der Version von livecd-iso-to-disk aus einer viel älteren Fedora-Version zu schreiben: Am besten verwendet man eine Version, die maximal zwei Versionen älter ist als die Version, die man schreiben möchte.
Stellen Sie sicher, dass das Paket livecd-tools installiert ist: dnf install livecd-tools.
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Denken Sie daran, zuerst den Gerätenamen Ihres USB-Sticks zu ermitteln. In allen Fällen können Sie den Parameter Um einen vorhandenen USB-Stick als Fedora-Abbild bootfähig zu machen, ohne die darauf befindlichen Daten zu löschen, stellen Sie sicher, dass das USB-Laufwerk nicht eingebunden ist, bevor Sie Folgendes ausführen, und geben Sie das Root-Passwort ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden:
Falls das Booten von einer mit der oben beschriebenen Methode erstellten Festplatte vor dem Neupartitionieren und Neuformatieren nicht möglich ist, ermöglicht das Zurücksetzen des Master Boot Record (MBR) oft das Booten:
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Durch die Verwendung der Option --format im folgenden Befehl werden alle Daten auf dem USB-Laufwerk gelöscht.
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Bei Bedarf können Sie livecd-iso-to-disk den Ziel-Stick neu partitionieren und formatieren lassen:
# livecd-iso-to-disk --format --reset-mbr Fedora-Workstation-Live-x86_64-43-1.1.iso /dev/sdX
Um ein persistentes Dateisystem für /home einzubinden, verwenden Sie den Parameter --home-size-mb. Zum Beispiel:
# livecd-iso-to-disk --home-size-mb 2048 Fedora-Workstation-Live-x86_64-43-1.1.iso /dev/sdX
Dadurch wird ein 2 GiB großes Dateisystem erstellt, das bei jedem Neustart des Sticks als /home eingebunden wird, sodass Sie die Daten in /home über mehrere Neustarts hinweg erhalten können.
Um die Unterstützung für „Datenpersistenz“ zu aktivieren – so dass Änderungen, die Sie an der gesamten Live-Umgebung vornehmen, auch nach einem Neustart erhalten bleiben – fügen Sie den Parameter --overlay-size-mb hinzu, um zum Ziel-Stick einen persistenten Datenspeicherbereich hinzuzufügen. Zum Beispiel:
# livecd-iso-to-disk --overlay-size-mb 2048 Fedora-Workstation-Live-x86_64-43-1.1.iso /dev/sdX
Hierbei ist 2048 die gewünschte Größe (in Megabyte) des Overlays. Das Werkzeug livecd-iso-to-disk akzeptiert für VFAT keine Overlay-Größe über 4095, für ext[234]-Dateisysteme ist sie jedoch nur durch den verfügbaren Speicherplatz begrenzt.
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Aufgrund der aktuellen Implementierung verringert jede Änderung an diesem Overlay-Format – sowohl Schreib- als auch Löschvorgänge – den verfügbaren Speicherplatz. Dieser wird schließlich erschöpft sein, und Ihr USB-Stick wird nicht mehr bootfähig sein. Mit dem Befehl Die Ausgabe enthält beispielsweise Snapshot |
Sie können --home-size-mb und --overlay-size-mb kombinieren. In diesem Fall werden die nach /home geschriebenen Daten den persistenten Overlay-Speicher nicht erschöpfen.
Verwendung einer direkten Schreibmethode
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Diese Methode löscht alle Daten auf dem USB-Stick. Falls Sie eine Methode zum nicht-destruktiven Schreiben benötigen, um vorhandene Daten auf Ihrem USB-Stick zu erhalten und/oder die Datenpersistenz zu unterstützen, können Sie das Dienstprogramm |
Diese Methode schreibt das Abbild direkt auf den USB-Stick, ähnlich wie Fedora Media Writer oder das Datenträgerverwaltungswerkzeug für GNOME, verwendet aber das Befehlszeilenprogramm dd. Wie die anderen Methoden zum direkten Schreiben löscht auch diese alle Daten auf dem Stick und unterstützt keine erweiterten Funktionen wie Datenspeicherung. Dennoch ist sie sehr zuverlässig. Das werkzeug dd ist für die meisten Unix-ähnlichen Betriebssysteme, einschließlich Linux-Distributionen und macOS, verfügbar; auch eine Windows-Version ist erhältlich. Dies ist möglicherweise die beste Methode, wenn Sie Fedora Media Writer oder das Datenträgerverwaltungswerkzeug für GNOME nicht verwenden können oder wenn Sie einfach Befehlszeilenprogramme bevorzugen und einen Stick schnell und unkompliziert beschreiben möchten.
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Ermitteln Sie den Namen der USB-Laufwerkspartition. Wenn Sie diese Methode unter Windows mit dem oben verlinkten Port verwenden, sollte Ihnen der Befehl
dd --listden korrekten Namen liefern. -
Hängen Sie alle eingebundenen Partitionen dieses Geräts aus. Dies ist sehr wichtig, da das geschriebene Abbild sonst beschädigt werden könnte. Sie können alle eingehängten Partitionen des Geräts mit
umount /dev/sdX*aushängen, wobeiXder entsprechende Buchstabe ist, z.B.umount /dev/sdc*. -
Schreiben Sie die ISO-Datei auf das Gerät:
# dd if=/Pfad/zu/Abbild.iso of=/dev/sdX bs=8M status=progress oflag=direct -
Warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
If you see dd: invalid status flag: 'progress', your dd version doesn’t support thestatus=progressoption and you’ll need to remove it. In this case, you won’t see writing progress.
UNetbootin für Windows, macOS und Linux verwenden
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Diese Methode ist als nicht unterstützt zu betrachten. Sie können sie auf eigenes Risiko anwenden. |
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UNetbootin funktioniert in manchen Fällen, in anderen jedoch nicht – beispielsweise erstellt es wahrscheinlich ein USB-Medium, das im BIOS-Modus bootfähig ist, nicht aber im UEFI-Modus. Fedora kann keine Unterstützung für mit UNetbootin geschriebene Abbilder garantieren. While your results may vary, it is usually the case that the Fedora Media Writer, |
UNetbootin ist ein grafisches Werkzeug zum Erstellen bootfähiger USB-Abbilder. Damit können Sie alle Daten auf Ihrem USB-Stick sichern. Sollten Sie jedoch Probleme beim Booten haben, versuchen Sie es mit einem leeren, sauber im FAT32-Format formatierten USB-Stick.
| Wenn Sie eine 64-Bit-Linux-Distribution verwenden, kann es sein, dass UNetbootin erst nach der Installation der 32-Bit-Versionen zahlreicher Systembibliotheken funktioniert. |
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Download the latest UNetbootin version from the official site and install it. On Linux, the download is an executable file: save it somewhere, change it to be executable using
chmod ugo+xfilename or a file manager, and then run it. -
Starten Sie UNetbootin. Unter Linux müssen Sie möglicherweise das Root-Passwort eingeben.
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Klicken Sie auf
Diskimageund suchen Sie nach der heruntergeladenen ISO-Datei. -
Wählen Sie „Type: USB drive“ und anschließend das richtige Gerät für Ihren USB-Stick.
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Klicken Sie auf „OK“.
| If you do not see sdX listed, you might have to reformat the drive. You can do this from most file manager or disk utility tools, e.g. the GNOME disk utility ("Disks") on Fedora. The FAT32 format is most likely to result in a bootable stick. This will cause you to lose all data on the drive. |
Einen USB-Stick aus einer laufenden Live-Umgebung erstellen
Wenn Sie bereits eine Live-CD, -DVD oder einen Live-USB-Stick verwenden und diesen in einen bootfähigen USB-Stick umwandeln möchten, führen Sie folgenden Befehl aus:
# livecd-iso-to-disk /run/initramfs/livedev /dev/sdX"
HINWEIS: Diese Methode funktioniert unter Fedora 37 und neueren Versionen nicht mehr. Ab Fedora 37 wurde die Syslinux-Startmethode (bzw. Isolinux) vollständig entfernt.
Starten von USB-Medien
Fast alle modernen PCs können von USB-Sticks booten. Wie man dem System jedoch mitteilt, von einem USB-Stick zu starten, ist von System zu System sehr unterschiedlich. Zunächst können Sie Folgendes versuchen:
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Schalten Sie den Rechner aus.
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Schließen Sie das USB-Laufwerk an einem USB-Port an.
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Entfernen Sie alle anderen Wechseldatenträger, wie CDs, DVDs, Disketten oder andere USB-Medien.
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Schalten Sie den Rechner ein.
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Wenn der Computer so konfiguriert ist, dass er automatisch vom USB-Laufwerk startet, wird ein Bildschirm mit „Automatic boot in 10 seconds…“ und einem Countdown angezeigt.
Bei einem nativen UEFI-Bootvorgang wird Ihnen ein deutlich minimalistischeres Bootmenü angezeigt.
Wenn der Computer wie gewohnt von der Festplatte startet, müssen Sie ihn manuell so konfigurieren, dass er vom USB-Laufwerk startet. Normalerweise funktioniert das folgendermaßen:
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Warten Sie auf einen sicheren Zeitpunkt zum Neustart.
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Achten Sie beim Neustart des Computers genau auf die Anweisungen zum Drücken der richtigen Taste. In der Regel muss eine Funktionstaste,
Esc,Tab,F11,F12oderEntfgedrückt werden, um das Bootmenü (BIOS setup,firmwareoderUEFI) aufzurufen. Halten Sie die Taste gedrückt. Sollten Sie das Zeitfenster verpassen (oft nur wenige Sekunden), starten Sie den Computer neu und versuchen Sie es erneut. (Wenn dies nicht funktioniert, lesen Sie im Handbuch Ihres Computers nach.) -
Verwenden Sie die Firmware, das
BIOS, die Benutzeroberfläche oder das Bootmenü, um Ihr USB-Laufwerk an die erste Stelle der Bootreihenfolge zu setzen. Es wird möglicherweise als Festplatte und nicht als Wechseldatenträger angezeigt. Die Vorgehensweise kann je nach Hardwarehersteller leicht variieren.Ihr Computer könnte nicht mehr starten oder an Funktionalität verlieren, wenn Sie weitere Einstellungen ändern. Zwar lassen sich diese Einstellungen rückgängig machen, aber Sie müssen sich dazu merken, was Sie geändert haben. -
Änderungen speichern, beenden, und der Computer sollte vom USB-Laufwerk starten.
Verfügt Ihr System über UEFI-Firmware, können Sie den USB-Stick in der Regel im UEFI-nativen Modus oder im BIOS-Kompatibilitätsmodus starten. Starten Sie im UEFI-nativen Modus und installieren Sie Fedora, erhalten Sie eine Fedora-Installation im UEFI-nativen Modus. Starten Sie hingegen im BIOS-Kompatibilitätsmodus und installieren Sie Fedora, erhalten Sie eine Fedora-Installation im BIOS-Kompatibilitätsmodus.
For more information on all this, see the UEFI page. USB sticks written from x86_64 images with Fedora Media Writer, GNOME Disk Utility, dd, other dd-style utilities should be UEFI native bootable. Sticks written with other utilities may not be UEFI native bootable, and sticks written from i686 images will never be UEFI bootable.
Identifizieren eines USB-Sticks unter Linux
Die meisten Schreibmethoden erfordern unter Linux die Kenntnis des /dev-Namens Ihres USB-Sticks, z.B. /dev/sdc. Für die Verwendung des Fedora Media Writers ist dies nicht notwendig. So finden Sie ihn heraus:
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Stecken Sie den USB-Stick in einen USB-Anschluss.
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Öffnen Sie ein Terminal und führen Sie
dmesgaus. -
Gegen Ende der Ausgabe sehen Sie etwa Folgendes:
[32656.573467] sd 8:0:0:0: [sdX] Attached SCSI removable disk
sdXwirdsdb,sdc, `sdd`usw. sein.
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Dies ist der Name des Datenträgers, den Sie verwenden werden. Wir nennen ihn fortan |
Fehlerbehebung an einem Live-USB-Medium
Probleme mit livecd-iso-to-disk
- Die Partition ist nicht als „bootable“ (startfähig) gekennzeichnet
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If you get the message
Partition isn’t marked bootable!, you need to mark the partition bootable. To do this, runparted /dev/sdX, and use thetoggle Nboot command, whereXis the appropriate letter, andNis the partition number. For example:$ parted /dev/sdb GNU Parted 1.8.6 Using /dev/sdb Welcome to GNU Parted! Type 'help' to view a list of commands. (parted) print Model: Imation Flash Drive (scsi) Disk /dev/sdX: 1062MB Sector size (logical/physical): 512B/512B Partition Table: msdos Number Start End Size Type File system Flags 1 32.3kB 1062MB 1062MB primary fat16 (parted) toggle 1 boot (parted) print Model: Imation Flash Drive (scsi) Disk /dev/sdX: 1062MB Sector size (logical/physical): 512B/512B Partition Table: msdos Number Start End Size Type File system Flags 1 32.3kB 1062MB 1062MB primary fat16 boot (parted) quit Information: Don't forget to update /etc/fstab, if necessary. - Partitions need a filesystem label
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If you get the message
Need to have a filesystem labelorUUIDfor your USB device, you need to label the partition:dosfslabel /dev/sdX LIVE. - Partition has different physical/logical endings
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If you get this message from fdisk, you may need to reformat the flash drive when writing the image, by passing
--formatwhen writing the stick. - MBR (Master Boot Record) scheint leer zu sein
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If your test boot reports a corrupted boot sector, or you get the message
MBR appears to be blank., you need to install or reset the master boot record (MBR), by passing--reset-mbrwhen writing the stick. - livecd-iso-to-disk on other Linux distributions
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livecd-iso-to-diskis not meant to be run from a non-Fedora system. Even if it happens to run and write a stick apparently successfully from some other distribution, the stick may well fail to boot. Use oflivecd-iso-to-diskon any distribution other than Fedora is unsupported and not expected to work: please use an alternative method, such as Fedora Media Writer.
Testen eines USB-Sticks mit qemu
Sie können Ihren Stick mit QEMU testen.
# umount /dev/sdX1 $ qemu -hda /dev/sdX -m 1024 -vga std
Einhängen eines Live-USB-Dateisystems
You can use the liveimage-mount script in the livecd-tools package to mount an attached Live USB device or other LiveOS image, such as an ISO or Live CD. This is convenient when you want to copy in or out some file from the LiveOS filesystem on a Live USB, or just examine the files in a Live ISO or Live CD.
Erstellen und Verwenden einer Live-CD
Wir verwenden in allen Befehlsbeispielen Fedora Release 42. Falls Sie eine andere Release-Version verwenden möchten, ändern Sie einfach die Versionsnummer entsprechend.
Erste Schritte
Zur Erstellung eines Live-Abbilds werden die Pakete livecd-creator und mock verwendet. Hierfür sind Superuser-Rechte erforderlich.
Das Werkzeug livecd-creator ist Teil des Pakets livecd-tools. Falls es nicht auf Ihrem System installiert ist, fügen Sie es zusammen mit allen anderen Werkzeugen wie mock, lorax, git, pykickstart und einem Texteditor mit DNF hinzu:
# dnf install livecd-tools mock
Hinweis: Wir erstellen eine Live-CD ähnlich dem Abbild fedora-live-workstation, das vollständig lokalisiert ist, aber standardmäßig Englisch verwendet. Sie müssen keine eigene Lokalisierungsunterstützung installieren. Sie können die Sprache bei Bedarf in der erstellten kickstart.cfg ändern.
Konfiguration Ihres Systems
Wir müssen Ihren aktuellen Benutzer zur mock-Gruppe hinzufügen, oder Sie müssen alle Aktionen als Root-Benutzer ausführen.
# sudo usermod -aG mock $(whoami)
Der Befehl $(whoami) fügt Ihren aktuellen Benutzer hinzu, da wir Ihren aktuellen Benutzernamen nicht kennen ;)
Ein erneutes Anmelden, um die Änderung wirksam werden zu lassen, wäre ratsam, oder Sie wechseln jetzt zum Root-Benutzer.
Nun erstellen wir die Gruppe „mock“:
# newgrp mock
Wenn Sie nun Folgendes eingeben:
# groups
Dann sollte Ihr Benutzername zusammen mit den alten Gruppen und der neuen Gruppe „mock“ ausgegeben werden. Falls dies nicht der Fall ist, haben Sie etwas falsch gemacht.
Erstellen Ihrer Bauumgebung
Jetzt können wir die Bauumgebung initialisieren. In diesem Beispiel verwenden wir höchstwahrscheinlich x86_64, aber wenn Sie es für ARM oder PowerPC erstellen, können Sie einfach eine andere Konfiguration verwenden, indem Sie den ARCH-Typ auf die gewünschte Plattform ändern!
# mock -r /etc/mock/fedora-42_x86_64.cfg --init
Mock erstellt uns dafür eine leere Toolbox, die wir mit Paketen füllen müssen, welche wir später zum Erstellen des Abbilds benötigen. Wenn Sie sich jetzt fragen: „Warum so kompliziert?“, haben Sie nur teilweise Recht. Eine Toolbox ist im Grunde ein einfacher Container, den wir benötigen, um die Arbeit für verschiedene Fedora-Versionen zu trennen. Andernfalls müssten Sie die verschiedenen Builds selbst überschreiben und vermischen.
Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend freien Speicherplatz für alle diese Dateien und die Dateien verfügen, die livemedia-creator später herunterlädt. Wir empfehlen mindestens 10 GB freien Speicherplatz.
# mock -r /etc/mock/fedora-42_x86_64.cfg --install lorax anaconda git pykickstart vim lorax anaconda git pykickstart vim libblockdev-lvm libblockdev-btrfs libblockdev-swap libblockdev-loop libblockdev-crypto libblockdev-dm libblockdev-mdraid libblockdev-part libblockdev-fs libblockdev-nvme libblockdev-mpath
Wenn Sie nicht „vim“ als Texteditor verwenden möchten, müssen Sie ihn jetzt installieren. Andernfalls sind Sie auf eine nicht optimal integrierte Standardinstallation von „vim“ angewiesen, deren Nutzung etwas umständlich sein kann. Keine Sorge, wir bearbeiten ohnehin nicht viel innerhalb der Toolbox, Vim reicht völlig aus.
Nun betreten wir zum ersten Mal die Toolbox …
# mock -r /etc/mock/fedora-42_x86_64.cfg --shell --isolation=simple --enable-network
Dies stellt eine Shell und Netzwerkunterstützung bereit, sodass die Skripte innerhalb der Toolbox auf das Internet zugreifen und Pakete aus den Paketquellen installieren können.
Sie sehen dann etwa folgende Ausgabe:
INFO: mock.py version 6.3 starting (python version = 3.13.7, NVR = mock-6.3-1.fc42), args: /usr/libexec/mock/mock -r fedora-42-x86_64 --shell --isolation=simple --enable-network Start(bootstrap): init plugins INFO: selinux enabled Finish(bootstrap): init plugins Start: init plugins INFO: selinux enabled Finish: init plugins INFO: Signal handler active Start: run Start(bootstrap): chroot init INFO: calling preinit hooks INFO: enabled root cache INFO: enabled package manager cache Start(bootstrap): cleaning package manager metadata Finish(bootstrap): cleaning package manager metadata INFO: Package manager dnf5 detected and used (fallback) Finish(bootstrap): chroot init Start: chroot init INFO: calling preinit hooks INFO: enabled root cache INFO: enabled package manager cache Start: cleaning package manager metadata Finish: cleaning package manager metadata INFO: enabled HW Info plugin INFO: Package manager dnf5 detected and used (direct choice) Finish: chroot init Start: shell <mock-chroot> sh-5.2#
Nun müssen wir die Kickstart-Dateien, die in früheren Fedora-Versionen als Paket enthalten waren, von den Fedora-Servern herunterladen:
# git clone https://pagure.io/fedora-kickstarts -b f42
Sie können die Seite mit einem normalen Browser aufrufen, um zu sehen, welche Tags (auch „Branches“ genannt) wie „f42“ verfügbar sind, falls Sie eine weitere Version erstellen möchten. Aktuell wird ein Git-Checkout in das aktuelle Verzeichnis Ihrer Toolbox durchgeführt. Großer Vorteil: Es besteht keine Gefahr, Dateien auf Ihrem Betriebssystem zu überschreiben.
ACHTUNG: Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass Sie mindestens 10 GB freien Speicherplatz auf Ihrer Systempartition haben, da wir zahlreiche RPM-Dateien herunterladen und ein Abbild mit einer Größe von mindestens 2,3 GB erstellen werden. Sollten Sie nicht genügend Speicherplatz haben, können alle weiteren Schritte mit den unterschiedlichsten Fehlermeldungen fehlschlagen, und Sie werden VIEL Zeit verschwenden!
Was wir jetzt noch brauchen, ist eine Kickstart-Datei. Noch nie davon gehört? Keine Panik! :D
Eine Kickstart-Datei enthält Informationen über die Größe des temporären Laufwerks im später gestarteten Live-Abbild, dessen Einhänginformationen, die enthaltenen Pakete usw. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden, also keine Sorge. Hier ist ein Beispiel:
%include fedora-live-workstation.ks %packages # Packages we want to have thunderbird # Package groups excluded from @workstation-product-environment -@guest-desktop-agents -@libreoffice -@multimedia # Packages excluded from @workstation-product -rhythmbox -unoconv # Packages excluded from @gnome-desktop -gnome-boxes -gnome-connections -gnome-text-editor -baobab -cheese -gnome-clocks -gnome-logs -gnome-maps -gnome-photos -gnome-remote-desktop -gnome-weather -orca -rygel -totem %end
Was Sie sehen, ist nur ein Ausschnitt aller möglichen Optionen, denn der vorherige Git-Checkout hat einen kompletten Satz bereits funktionierender Kickstart-Dateien heruntergeladen, die wir zu einer neuen kickstart.cfg-Datei zusammenfügen werden.
Die obige Datei entfernt Pakete und Paketgruppen aus dem später erstellten Abbild im Vergleich zum normalen Fedora-Live-Workstation-Abbild. Wir nennen diese Datei eine Delta-Datei, da sie lediglich die Unterschiede zwischen unserem Abbild und dem ursprünglichen Fedora-Live-Workstation-Abbild definiert.
Sie sehen Folgendes:
%include fedora-live-workstation.ks
Dies beinhaltet die ursprüngliche Kickstart-Konfiguration (ks) für das ursprüngliche Fedora-Live-Workstation-Abbild als Basisdatei. Die übrigen Zeilen „überschreiben“ die Abschnitte in der Originaldatei. Sie teilen Kickstart also einfach mit, was im Vergleich zum Fedora-Live-Workstation-Abbild gewünscht ist und was nicht.
Erstellen der Kickstart-Dateien
In diesem Beispiel haben wir einige Gnome-Anwendungen entfernt und erhalten das, was Sie als „Fedora-Minimal-Workstation“-Abbild kennen.
Take that example and save it to a file you can name i.E. "example-START.ks". Make sure you can distinguish your file later as the starting point of your work. Because now, we will "join" aka. "flatten" the included files to one big kickstart.cfg file, that we will need for livemedia-creator later.
$ ksflatten -c as-you-like-START.ks -o kickstart.cfg
The problem you are now facing is, it doesn’t work out-of-box, because ksflatten does not find all the includes it needs. You can solve this in two ways:
a) you move your ks file to the directory named "fedora-kickstarts" and switch to it with cd, or
b) you execute the above command and copy all files it names in the errormessage from "fedora-kickstarts" to "." until it stops complaining.
From now on, you should only edit the created kickstart.cfg file for changes, otherwise you have to repeat the next step over and over again.
Fixing the "Mount"-bug
Either way, you end up with a defective cfg file, because the used include files define the mountpoint "/" two times, which lead to an error. That’s easily fixed:
# vim kickstart.cfg
search for "# Disk partitioning information" and change the two lines, that start with "part /" to this ONE line:
part / --fstype="ext4" --size=8576
We will try to fix this, but it could take until Fedora 45.
Creating the ISO
Now the part you are waiting for: Let’s create the iso image.
livemedia-creator --ks kickstart.cfg --no-virt --resultdir /var/lmc --project MYPROJECTNAME --make-iso --volid MY_ID --iso-only --iso-name <FILENAME>.iso --releasever 42 --macboot
Bitte ersetzen Sie Folgendes:
"MYPROJECTNAME" That is your internal project name, that ends up in /etc/os-release "MY_ID" that is the name of the mounted ISO file AND VERY IMPORTANT if you wanne refer to that iso in GRUB "<FILENAME>" thats the name of the created iso file under /var/lmc
In approximitly 15 minutes, if everything works, you have a created <filename>.iso image IN YOUR TOOLBOX.
To get it out there, you enter …
# exit
and copy it to the desired place. In example:
# cp /var/lib/mock/fedora-42-x86_64/root/var/lmc/<filename>.iso /home/themasteruser/Downloads/Images/
Nun haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihr Abbild zu testen:
a) you can use Gnome-Boxen to just run it in your desktop environment, which is way easier.
oder
b) use the QEMU line in the next section.
Congratulations: You are done creating our own live-image. Some tips on the way:
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If you need services running, check kickstart.cfg for syslive.service
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If you want to drop-in config files for the services, you have to build your own rpm.
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If you want to have your own packages inside the image, you need to add a custom repo. See "repo" in kickstart.cfg .
Testing your live CD using KVM or qemu

As root:
# qemu-kvm -m 2048 -vga qxl -cdrom Dateiname.iso
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If you do not have KVM support, you have to use qemu instead. # qemu-system-x86_64 -m 2048 -vga qxl -cdrom Dateiname.iso |
Replace filename.iso with the name of your created Live CD image and qemu-system-x86_64 with an appropriate qemu binary for the target system, e.g. qemu-system-i386.
Live image media verification
The live image can incorporate functionality to verify itself. To do so, you need to have isomd5sum installed both on the system used for creating the image and installed into the image. This is so that the implantisomd5 and checkisomd5 utilities can be used. These utilities take advantage of embedding an md5sum into the application area of the iso9660 image. This then gets verified before mounting the real root filesystem.
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