DNF und seine APT-Befehlsäquivalente unter Fedora
APT ist der Paketverwalter/Abhängigkeitsauflöser für das Debian-Ökosystem und verwaltet die vom DPKG-Programm installierten .deb-Pakete. Fedora-Software basiert hingegen auf .rpm-Paketen und verwendet daher DNF, den Paketverwalter/Abhängigkeitsauflöser für das RPM-Programm. Dieses Dokument bietet einen kurzen Überblick über die gängigsten APT-Befehle, die in Tutorials vorkommen, und ihre DNF-Entsprechungen.
APT- und DNF-Befehle im Vergleich
| APT-Befehl | DNF-Befehl | Hinweise |
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Natürlich können die tatsächlichen Paketnamen abweichen. Beispielsweise entspricht |
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Aktualisiert nur bereits installierte Pakete und deren Abhängigkeiten. |
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Dieser Befehl ist selten nötig, da dnf seinen Paketzwischenspeicher automatisch aktualisiert, sobald dieser veraltet ist. Eine Aktualisierung des Caches kann erzwungen werden, indem man |
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Beachten Sie, dass |
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Während |
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Fedora-Pakete behandeln Konfigurationsdateien nicht auf die gleiche Weise wie Debian-Pakete, daher gibt es kein direktes Äquivalent. |
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Beachten Sie, dass dadurch gelegentlich Pakete entfernt werden können, die Sie möglicherweise eigentlich benötigen. Verwenden Sie |
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Abgesehen davon, dass die Systemaktualisierung der Distribution anders funktioniert und DNF den Zwischenspeicher automatisch aktualisiert, sind die Befehle sehr ähnlich. Weitere Informationen zu DNF finden Sie hier.
Warum gibt es APT in den Paketquellen von Fedora?
| APT kann nicht zur Installation von Paketen unter Fedora verwendet werden, Sie müssen stattdessen DNF verwenden. |
Der Befehl apt unter Fedora war – bis zur Änderung in Fedora 32 – eigentlich APT-RPM, das im Grunde normale apt-Befehle so abbildete, dass sie mit dem RPM-Paketverwaltungssystem von Fedora funktionierten.
Da APT-RPM jedoch nicht mehr gewartet wird, fehlerhaft und unsicher ist, wurde es zugunsten der eigentlichen Debian-APT-Software verworfen. Da APT ausschließlich mit .deb-Paketen arbeitet, kann der Befehl apt nicht mehr zur Verwaltung von Fedora-Paketen verwendet werden. Er dient nun ausschließlich als Werkzeug für Entwickler, die Pakete für Debian-basierte Distributionen auf einem Fedora-System erstellen.
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